DIE SPIELRAUM-IDEE

 

 

1-titellogo.jpg (60256 Byte)   Wenn ich träume, ... dann nicht von Grenzen allein, sondern von gleichzeitigen Möglichkeiten ... von Aufbruch und Wachstum aus Stillstand und Schwund ... von versunkenem Spielen  - ebenso mitten in uns wie mitten in der Welt -,  um endlich  mehr von dem ins Spiel gelangen zu lassen, was doch da ist:      an Intelligenz und Ideenreichtum, an Neugier und Aktionslust, an Fähigkeiten, Wissen und Anstrengungsfreude für das, worauf es ankommt...  - ... es ins Spiel zu bringen überall, wo es irgendwie fehlt, also wohl nicht zuletzt in der Schule, und das: so vielfältig als möglich...

 

1-titellogo.jpg (60256 Byte)   MEIN TRAUM:  EIN NEUARTIGES STÜCK SPIELRAUM...

-  ERST ZAGHAFT, DANN IMMER KÜHNER HERAUSGESCHNITTEN AUS JEDEM SCHULJAHR !

 

 

 

       1-titellogo.jpg (60256 Byte)ZUM CHARAKTER DES SPIELRAUMS, VON DEM ICH TRÄUME:

 

Die zeitlichen Grenzen eines solchen Spielraumes lägen beim ersten Versuch vielleicht bei etwa 1 Monat.  Spätere Ausdehnung im Visier!

Zeitpunkt wohl am besten:   Schuljahresende.

 

1-titellogo.jpg (60256 Byte)DER VON MIR ERTRÄUMTE SPIELRAUM WÄRE JENSEITS ALLER TRADITIONELLEN SCHULREGULATORIEN ANZUSETZEN:

Absolute Freiwilligkeit für alle Beteiligten.  -   Nichtbeteiligung wäre ein Imageproblem, würde aber sonst in keiner Weise sanktioniert  -  weder bei Schülern, noch bei Lehrern;   etwaige Abseiler doch noch zu gewinnen, sollte als soziales Anliegen aller Beteiligten gelten.

Keine Noten.

 

 

    1-titellogo.jpg (60256 Byte)LEHREN UND LERNEN ERFOLGTE:

 

... in frei für die gesamte Spielraumzeit gewählten Lehr-/Lerngruppen:  sie bildeten den täglichen Hauptbezugspunkt aller Gruppenmitglieder, damit persönlich wie gedanklich-fachlich möglichst beziehungsreiche Lernprozesse stattfinden könnten.

... von einem lehrerseits zunächst einmal angebotenen Ausgangspunkt aus..., dann aber ausschließlich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer.   Also:  kein curricularer Zwang sollte durch den jeweiligen Arbeitsprozeß angestoßene Frageinteressen abwürgen  -  im Gegenteil!

... jedes in der gemeinsamen Arbeit entstehende frageinteresse sollte verfolgbar werden:

... entweder unmittelbar kommunikativ:  im Grpuuengespräch selbst. in der fragenden Kontaktaufnahme zu den Mitgliedern anderer Lerngruppen oder zu Menschen jenseits des schulischen Gesichtskreises.

... oder mittelbar kommunikativ:  durch die Inanspruchnahme der verschiedensten Medien bis hin zum Internet.

... die Auseinandersetzung um Frageinteressen und deren Implikate sollte zentrale Bedeutung haben:  in der ungeheuren Virtualität des sich ausbreitenden Informationszeitalters werden Frage- und Denkfähigkeit zur alles entscheidenden kulturellen Kompetenz werden.  In ihrer Schulung sehe ich die Hauptaufgabe jeder zeitgemäßen Ausbildung!

... also als sondierender Aufnahme- und Klärungs-/Erkenntnisfindungs-Prozeß ganz nach dem Geschmack der Beteiligten -   über die dabei notwendig werdenden Konsensbildungs- bzw. Dissensverarbeitungs-Konflikte.

...und:  als wechselseitiger Angebotsprozeß unter allen Beteiligten  (Internet-Partner eingeschlossen).  Er entstünde Raum für die Erfahrung, daß und in welchem Maße Aufgaben aus Bedürfnissen entstehen, die nicht zuletzt andere an einen herantragen...   Geholfen zu haben und geholfen zu bekommen, etwas angestoßen zu haben und angestoßen zu werden, andere in seine Erfindungen hineinzuziehen und sich von ihnen in die ihren hineinziehen zu lassen...:  

... das machte den eigenen Wert tatgtäglich wieder fühlbarer als der traditionelle Schulalltag.

... Wissen würde wieder Mittel zum Zweck der Orientierung und Aufgabenbewältigung  -  statt Tor zur Note.   Es bliebe fast von selbst hängen:  an und in den Fragen nämlich, die  - weil man selbst es ist, der sie stellt -  erst jene Bezugssysteme schaffen, die all unser Wissen erinnerbar werden lassen, sobald wir seiner bedürfen  -  statt wie derzeit vielfach wie Sandkörner zwischen den Fingern zu zerrinnen.

Das um die Spielraumzeit verkürzte Schuljahr liefe wie gewohnt ab  -  etwas stärker als sonst auf die curricularen Notwendigkeiten konzentriert und später immer weiter auf einen Unerläßlichkeits-Kanon zusammengestutzt...

 

 

 

   1-titellogo.jpg (60256 Byte)  In der von mir erträumten Spielraumzeit hätte Schule aufzuhören, so etwas wie ein ´Eßbesteck´für vorgefertigt-gleichschrittigen Wissenserwerb zu sein...

 

... und stattdessen so etwas wie eine von jedem selbst gelenkte Sonde zu werden  -  Kerninstrument eines nach der Vielfalt der Bedürfnisse und Talente geschaffenen gemeinsamen Lern-Netzwerkes.

 

 

 

  1-titellogo.jpg (60256 Byte)... Geeignete BRENNPUNKTTHEMEN eröffneten den Blick auf Wissens-Strukturgeflechte, wie sie sich in curricularer Systematik allein nicht so leicht erschließen  -   und damit auf die ungeheure Vielfalt der Wege, die sich durch diese Strukturgeflechte lernend wie lehrend nehmen ließen!

 

1-titellogo.jpg (60256 Byte)   Solche Brennpunktthemen wären in meinen Augen z.B.:

... Metamorphosen  -     Proportionen/der goldene Schnitt   -     Polaritäten/Oppositionen   -  Energie(n)  -     Nachbarschaften/Verwandtschaften  -  Vielheit/Einheit    -    Virtualität/Realität ...

 

 

 

1-titellogo.jpg (60256 Byte)... Mir ist keine fachliche oder persönliche Vorliebe und kein Frage-Interesse vorstellbar, das auch nur mit einem dieser Brennpunktthemen nicht in einer äußerst produktiven Beziehung stünde...

... und keines, von dem aus nicht völlig unmittelbar auch klar würde, wie sehr unser aller originäre Neugier uns drängen kann, uns mit persönlichen wie fachlichen Begrenztheiten eben solange nicht zu frieden zu geben, bis wir sie nicht für uns ausgelotet haben...

  

 

  1-titellogo.jpg (60256 Byte)Noch wichtiger: jede(r) von uns  (Lehrer/innen) kann seinen Mitmenschen von seinen Horizonten aus die spannendsten Wege durch jene Wissens-Strukturgeflechte, die sich um ein Brennpunktthema herum gruppieren, auftun...

Jede(r) von uns kommt mit Schülern eines bestimmten Typen-Spektrums und dieser oder jener Altersklasse(n) besonders gut klar  -  wir ergänzen uns da durchweg hervorragend...

... es wird sich von da aus manch naheliegendes Ausgangsangebot für eine anstehende Spielraumzeit nicht selten ganz spontan aufdrängen...

 

 1-titellogo.jpg (60256 Byte) ... ein entsprechendes Angebotsformular könnte wie folgt aussehen:

 

brennpunktthema:   metamorphosen

anbieter/in:  Gabriele Weis 

für altersgruppe:   Oberstufe 

auftaktangebot vom Fach D aus: 

Alt-Werden, wie es ein Thomas Buddenbrook in Tomas Manns Roman erlebt...

denkbare arbeitsperspektiven: 

- analytische Wege:

Welche Veränderung seines Erlebnis- und Lebenshorizontes bedrängt diese Romanfigur?

welche historischen Bezüge hatte ein derartiger Wandel in der Selbst- und Weltwahrnehmung?

Näheres Kennenlernen der ´spätbürgerlichen´Welt des ersten Jahrhundert-Drittels?

Hat Altern heute ähnliche Elemente? - Welche hat Jung-Sein?

Wachstum  -   was ist das?  /  Leben und Tod...

Sozialpolitische Fragen in diesem Zusammenhang?

was sagt die Psychologie?

was die Naturwissenschaften?

und/oder:  ...?

- gestalterische Wege:

unmittelbare Antworten:   eigene Texte, Bilder, musikalische Verarbeitungen verschiedenster Art

Aktuelle Situationserhebungs-Arbeiten?

öffentlichkeitswirksame Aktionen?

und/oder: ...?