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schüler

©gabrieleweis

 

ses1938 Ödön v. Horvath / Jugend ohne Gott

 

 

epocheninfo

Lit.Figur

z;  n; eva; t

Stehen im Zentrum des jeweiligen Werkes Pubertätsprobleme?

- Im Zentrum stehen nicht reine Pubertätsprobleme

-Es ist eine Mischung aus Pubertären Problemen und „erwachsenen“ Problemen.

- Das Tagebuch – Problem ist eher pubertärer Natur.

- Das Gerichts – Problem ist eher „erwachsener“ Natur.

kaum;

 

der roman ist der bericht eines in abfälligem idealismus befangenen lehrers -- dieser unterstellt seinen schülern gottlose verhöhnungsneigungen und platten anti-intellektualismus

 

er provoziert durch seinen moralisierenden umgang mit den schülern zunächst eine protestaktion und eine elternintervention gegen sich...

...später mischt er sich auf eine  weise in die aufdeckung ihrer zwistigkeiten ein, die einen mord provoziert...

...und in die aufdeckung dieses mordes so, daß zumindest behauptetermaßen der mörder seinetwegen in den selbstmord flieht

 

-- die zwistigkeiten der schüler untereinander haben insofern auch pubertäre züge, als ihnen das paramilitärische trainingslager, in das der lehrer sie zu begleiten hat, raum gibt für durchaus verbotene aktivitäten und eine nähe aufnötigt, die zu unvermeidlichen reibungen führt;  darüber hinaus ist es mit autoritätsstrukturen verbunden, die ein entstehen von mißverständnissen geradezu fördern

Wenn ja:  welche Entwicklung nehmen diese Pubertätsprobleme?

- Es ??führt zur Eskalation denn Z bringt sich um.

was sich an spannungen zwischen den schülern aufgebaut hat, kulminiert in einem mord  und darüber hinaus im selbstmord des mörders 

 

-- in beiden extremaktionen spiegeln sich gewiß auch pubertäre blind- und unbedingtheiten  --- sie verstärken sich jedoch vermutlich durch die unbedingtheitshorizonte, mit denen das alles durchdringende ns-regime auf seine weise nicht weniger operierte als der demgegenüber auf neuerlich unbedingte gottesbindung setzende lehrer 

Was begrenzt die Entwicklungsmöglichkeiten und das Lebensglück der Schüler? - Eher sie selbst?  -  infolge wovon?

- Die Hauptfigur  steht sich selbst im Weg.

- Kommt nicht alleine mit seinen Problemen klar und sucht kein Hilfe

- Löst Problem auf dem Einfachsten Weg => Selbstmord

 

daß die schüler in jedem der sie so oder so betreffenden konflikte auf platteste machtmittel setzen, ist zwar sicherlich reflex der erwachsenenwelt, auf die ihre lebensorientierung ja so oder so hinauslaufen muß  -  daß sie sich jedoch keneswegs wohlfühlen, bei dem, was sie da so alles treiben, nehmen sie zu wenig ernst

Eher andere?  -  infolge wovon?

- Andere stehe ihm nicht im Weg sie würden ihm Helfen aber er will keine Hilfe

daß in einem mord  und darüber hinaus im selbstmord des mörders kulminiert, was sich an spannungen zwischen den schülern aufgebaut hat, hat nicht wenig mit dem hochfahrend-kleinmütigen verhalten des lehrers zu tun

 

dieses vollzieht sich zudem in einem menschlich offenbar weitgehend dürren und politisch hochaggressiven gesellschaftsgefüge, das keine fruchtbaren korrektive für einen fruchtbaren umgang mit den eigenen affekten bietet

Profitieren die Schüler von ihrer Umwelt? – inwiefern?

- Profitiert nicht

- Lässt sich nicht helfen

- Geht gar nicht auf seine Umwelt ein

nein, denn diese hat ihnen weder an spielräumen noch an verarbeitungsmustern etwas produktives zu bieten

Gehen umgekehrt die Schüler an ihrer Umwelt mehr oder weniger zugrunde? – inwiefern?

- Geht nicht an Umwelt zu Grunde geht an sich selbst zu Grunde da  er auf seine Umwelt nicht eingeht

die beiden toten hätten bei geeignetem umweltverhalten nicht sein müssen

Was ist epochentypisch am Charakter der jeweiligen literarischen Hauptfigur?

 

 

Möchtest Du mit der Hauptfigur befreundet sein?  -  Warum ggf. ja? Warum ggf. nein?

 

 

Was ist epochentypisch an den Problemen der jeweiligen Hauptfigur?