erzählstruktur

 

katz und maus

 

 

ERZÄHL-ÜBERBLICK

 
 

Erzähler  Heinz PILENZ; Kolping-Sekretär

1959, Düsseldorf

1959/61  

Joachim MAHLKE

1925-1944?

(dtv19977)
I

1940

 

„lagen wir"

 

"Ich“

„die Katze“

"Mahlke“  

S.5

 

„als Mahlke schon schwimmen konnte"

 

 

 

..."schlief"

„So jung war die Katze, so beweglich Mahlkes Artikel – jedenfalls sprang sie Mahlke an die Gurgel; oder einer von uns griff die Katze und setzte sie Mahlke an den Hals;  oder ich, mit wie ihne Zahnschmerz, packte die Katze, zeigte ihr Mahlkes Maus: und Joachim Mahlke schrie, trug aber nur unbedeutende Kratzer davon.

Ich aber, der ich Deine Maus einer und allen Katzen in den Blick brachte, muß nun schreiben. Selbst wären wir beide erfunden, ich müßte dennoch. >

 

 >wieder und wie der Deinen Adamsapfel in die Hand zu nehmen, ihn an jeden Ort zu führen, der ihn siegen oder verlieren sah;  

und so lasse ich am Anfang die Maus über dem Schraubenzieher hüpfen, werfe ein Volk vollgefressene Seemöwen hoch über Mahlkes Scheitel in den sprunghaften Nordost, nenne das Wetter sommerlich und anhaltend schön, vermute, daß es sich bei dem Wrack um ein ehemaliges Boot der Czaika-Klasse handelt, gebe der Ostsee die Farbe dickglasiger Seltersflaschen, lasse nun, da der Ort der Handlung südöstlich der Ansteuerungstonne Neufahrwasser festgelegt ist, Mahlkes Haut, auf der immer noch Wasser in Rinnsalen abläuft, feinkörnig bis graupelig werden;...“

S.6

 

 

 

>Der  uns erfand, von berufswegen, zwingt mich,  >

 

 

 

 

: Wrack bei Neufahrwasser

 

 

"wir hockten"

"dabei hatte keiner von uns von M. verlangt"

"deswegen brachen unsere Nägel"

"während wir kauten und spuckten"

S.7

 

"übliches Frösteln nach zu langem Baden"

"nur M. besaß lange"

 

 

S.8

 

 

 

"blieb...der einzige, der nie von dem weggestemmten Mist aß"

 

"M. war kurz nach Kriegsbeginn 14", konnte davor weder schwimmen noch radfahren, war vom Turnen suspendiert, hatte noch keinen besonders sichtbaren Adamsapfel

kommt dann an radfahren - macht dabei eine komische Figur

 

 

 

 

>"und lenkte von seiner Gurgel ab"

S.9

 

meldet sich zum Schwimmen, braucht bis 1940, bis er es gelernt hat

macht dann Ausdauer- und Tauch-Übungen

"bettelte mitschwimmen zu dürfen"

"ein Schraubenzieher hing an seiner Gurgel">

 

"Und dann zeigte M. es uns."

S.10

er tauchte mehrmals ... und brachte hoch"
 

>"ließ die Gurgel fliegen"

>"wurde mit Graupeln beworfen"

 

 

>"seinem Körper...Widerstand zu leisten"

"Hotten Sonntag, oder war ich es, versuchte M. abzureiben"

"Er mochte noch so ausgepumpt sein">

 

S.11

 

"M. bibberte">

 

"aber auch M´s Rücken">

"gelbliche Lippen hatten blaue Ränder"

"mit beiden Händen versuchte er">

 

 

 

>"immer war er eine deutliche Minute vor uns"

er fröstelte trotz Eincremen - "hatte genug Taschengeld"

 

S.12

 

"war einziges Kind, Halbwaise"

"trug altmodische Schuhe", einen Schraubenzieher + die Jungfrau um den Hals - "nie, auch während der Turnstunde nicht, nahm M. sich den Anhänger vom Hals"

"M. schwitzte auch am Barren nicht"

 

"M. machte es sich nicht leicht. Während wir dösten">

S.13

 

"später gelang es ihm, in mieser Haltung zwei Wellen mehr zu drehen als Hotten Sonntag"

"Wenn wir den Schiffsverkehr verfolgten">

M. zeigte "weder flaue Enttäuschung noch ziellose Wut, keine gespielte oder tatsächliche Gleichgültigkeit...  auch das Wegwerfen besagte noch: jetzt zeige ich es euch bald von der anderen Seite"

S.14

 

S.15

...>"arbeitete er unter Wasser"

>"hatte er unverrückbar den Blick nach unten"

 

 

 

M. "trieb damit, obgleich oder weil er katholisch war, eine Art Kult...">

S.16

 

...und einmal ging M. ohne Schraubenzieher in den Bugraum...er blieb lange unten...da kam er hochgeschossen...da zeigte er uns schon das Ding - einen englischen Schraubenzieher"

 

"Er und sein Schraubenzieher hatten es nicht weit ...in eine ehemalige Turnhalle als Notkirche...

...war dennoch ein solch modern kühl sachliches Kapellchen, daß der freihängende stählerne Schraubenzieher... peinlich aufgefallen wäre"

"während ich vor dem Altar diente, versuchte ich Dich aus verschiedenen Gründen im Auge zu behalten:  aber Du wolltest es wohl nicht darauf ankommen lassen..."

 

>..."und zielte sein Gebet in Richtung Marienaltar"

S.17/9

 

>"nahm den Brocken auch in die Marienkapelle mit, denn auch während der Woche ging M. ...zur Frühmesse"

 

 

 

 

 

"er kniete">...

 

"und einmal, ich weiß nicht mehr..., da lösten wir uns und schwammen..."

S.20

 

"...mit beladener linker Hand kam er hoch - hatte eine handgroße Bronzeplakette gefunden, und nach einigem Reiben... das Portrait des Marschalls Pilsudski"

 

 

"aber während wir noch sehen wollten"

"wir lachten"

S.21

 

"vierzehn Tage lang war M. nur noch auf Plaketten aus... fands... jene markstückgroße Medaille aus Silber,... das stark erhabene Relief der Jungfrau mit Kind"

"kniete er schon"

"als er das Kreuz schlug...">

>..."die fliegenden Lippen einem Gebt gemäß zu bewegen versuchte und ... etwas hervorklapperte"

"Später als unser Direktor... M. verboten hatte, den polnischen Artikel offen und während des Unterrichts am Hals zu tragen, begnügte M. sich mit dem altgewohnten Amulett"

 

S.22

 

 

 

 

"er hängte die Silberjungfrau zwischen Pilsudskis Bronzeprofil und das postkartengroße Foto des... Helden von Narvik"

     

 

 

ERZÄHLÜBERBLICK KAP.1:

 

1.   was erzählt Pilenz?

 

·    Was er erinnert von seinen gemeinsamen späteren Jugendjahren mit Joachim Mahlke – dessen Auftauchen in Pilenz´ damaliger Clique + dessen abweichendes Verhaltensrepertoire – in Kap.1:

-   Eine Nach-Turnier-Situation am Rande eines Schlagballfeldes: P. fällt    M´s  mit einem Mal unproportional großer Adamsapfel so ins Auge, dass er dem Bedürfnis folgt, ihm die Katze des Platzverwalters an den Hals zu setzen

-    Ihrer aller damalige Vorzugsfreizeitbeschäftigung auf dem alten Wrack bei Neufahrwasser – M´s Sonderverhalten dabei

-    Einen kurzen Rückblick auf M´s Vorgeschichte

-    Die Optik, die M bot

-    M´s Umgang mit den Tauchtrophäen

-    Deren Koppelung mit M´s 2. Aktionsfeld als ganz auf die Marienverehrung konzentrierter täglicher Gottesdienstbesucher

·    Seine eigene Rolle:

-    Als vom Autor erfundene und zu gewissen Beliebigkeiten gezwungene Erzählfigur

-    Als völlig unprofiliertes Gruppenmitglied

-    Als  - damals wie heute -  rundum auf M´s Besonderheiten fixierter ´Kamerad´

-   Sein ständiges und ausschließliches Beschäftigsein (Wahrnehmungs- und Deutungs-Zwang):

-    mit M´s Äußerem

-    mit M´s  ungewöhnlichem Verhalten

-   Sein eigenes durchweg unkonturiertes Darauf-Reagieren-Wollen/Müssen:

-    Katzen-Episode

-    Ministrantenaktivität

-   Sein bis heute (Erzählzeitpunkt (1959)) Nicht-fertig-Sein mit seinem Verhältnis zu M.

 

2.   wie erzählt er?

 

·    Szenisch

·    Situativ

·    Wahrnehmungsorientiert – die Ungewöhnlichkeit des Wahrgenommenen sprachlich spiegelnd

·    Deutend und Fakten wie Deutungen wieder aufhebend

·    Zuweilen persönlich an seine Erzählfigur M. adressiert

·    Immer wieder auch allfälligen Verursachervermutungen für M´s Sonderverhalten seitens der Clique entgegenwirkend

·    Äußerst knapp gehaltene Rückblicke einflechtend

 

3.        was will er damit?

 

·    Tun, was er laut Autor-Erfindung muß:  seine Fixiertheit auf M. , die gemeinsamen 5 Jahre erzählend, ausagieren und ggf. abstreifen... 

 

 

   

II

 

 
"Die Anbeterei, war das Spaß? Euer Haus stand in der Westerzeile. Dein Humor, wenn Du welchen hattest, war sonderbar. Nein, Euer Haus stand in der Osterzeile. Sahen ja alle gleich aus, die Straßen der Siedlung. Dennoch mußtest Du nur ein Butterbrot essen, und wir lachten und steckten uns an. Wir wunderten uns, sobald wir über Dich lachen mußten. Als aber Studienrat Brunies alle Schüler unserer Klasse nach ihrem späteren Beruf fragte und Du - damals konntest Du schon schwimmen - zur Antwort gabst: »Ich werde einmal Clown werden und die Leute zum Lachen bringen«, lachte im viereckigen Klassenzimmer niemand - und ich bekam einen Schreck, denn Mahlke machte, während er den Willen, Clown im Zirkus oder sonstwo zu werden, laut und geradeaus vor sich hin sprach, ein solch ernstes Gesicht, daß wirklich zu befürchten stand, er werde später einmal die Leute schrecklich zum Lachen bringen, und sei es durch die öffentliche, zwischen Raubtiernummer und Trapezattraktion plazierte Anbetung der Jungfrau Maria; aber das war wohl ernst gemeint, das Gebet auf dem Kahn - oder wolltest Du Spaß machen?
Er wohnte in der Osterzeile und nicht in der Wester-
zeile. ..." 

S.23/5

 

 
 

 

 

 

 

 

 

>Gleich beim ersten Besuch fiel mir die ausgestopfte Schnee- Eule auf. Ich wohnte nicht weit weg, in der Westerzeile; doch soll nicht von mir die Rede sein, sondern von Mahlke oder von Mahlke und mir, aber immer im Hinblick auf Mahlke, denn er hatte den Mittelscheitel, er trug hohe Schuhe, er hatte mal dieses mal jenes am Hals hängen, um die ewige Katze von der ewigen Maus abzulenken, er kniete vor dem Marienaltar, war der Taucher mit dem frischen Sonnenbrand, war uns immer, wenn auch häßlich verkrampft, ein Stückchen voraus und wollte, kaum hatte er das Schwimmen gelernt, später einmal, nach der Schule undsoweiter, Clown im Zirkus werden und die Leute zum Lachen bringen.

Auch die Schnee-Eule hatte den ernsten Mittelscheitel und zeigte, gleich Mahlke, diese leidende und sanft entschlossene, wie von inwendigem Zahnschmerz durchtobte Erlösermiene. >

 

 

 

S.25

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Von seinem Zimmer aus sah M...."

"Im Dachgiebel...hatte er seine Bude eingerichtet: eine Mansarde voller üblichem Jungenskrimskrams, von der Schmetterlingssammlung bis zu den Postkartenfotos beliebter Schauspieler, hochdekorierter Jagdflieger und Panzergenerale; dazwischen aber ein ungerahmter Öldruck der Sixtinischen Madonna mit den beiden pausbackigen Engeln am unteren Bildrand, die schon erwähnte Pilsudskimedaille und das fromme und geweihte Amulett aus Tschenstochau neben dem Foto des Kommandanten der Narvik-Zerstörer.>

 

 

 

 


 

 

 

>Sein Vater hatte ihm den gut
präparierten und nur zart gezeichneten Vogel, dessen Krallen Birkengeäst umspannten, hinterlassen.


> für mich, der ich mir Mühe gab, die Schnee-Eule und den Öldruck der Madonna sowie das Silberstück aus Tschenstochau zu übersehen,>

 

Die Kabine lag mittschiffs, also für uns, auch für Hotten Sonntag, unerreichbar. Denn wir stiegen nur ins Vorschiff ein und wagten uns nicht durch das dunkle, kaum von Fischen durchzitterte Schott zum Maschinenraum und den engen anstoßenden Kabinen."

 

"Aus angeschwemmtem Holz und Kork mußten wir
ein Floß basteln, um die Kiste, der die Kurbel einge-
rostet war, an Land bringen zu können. Wir schleppten
abwechselnd. Mahlke schleppte nicht."

S.26

 

 

 

Den Mittelpunkt der Bude bildete >

 

> jenes Grammophon, das Mahlke in mühsamer Kleinarbeit aus dem Kahn hochgeholt hatte...."

 

 

"Kurz bevor die ersten Sommerferien auf dem Kahn zu Ende gingen, brachte Mahlke das Grammophon ..."

 

>hinter verschränkten Armen>

>Ich stand mit dem Rücken zum Sixtinischen Öldruck, schaute entweder auf den...Plattenteller oder aus dem Mansardenfenster...">

>verlangte von mir ungeminderte Teilnahme an seinem neuen Ritus: viele verschiedene und abgestufte Geräusche, der zelebrierte Leerlauf."

S.27

 

"Er ließ den Apparat, nachdem er ihn vor mir aufgezogen hatte, mit leerem, sattgrünem Plattenteller ablaufen. M. stand > 

neben der Schneeeule auf Birkengeäst.>

"M. zog den Kasten mehrmals auf und >

 

 

"Bücher gab es .. Er las ja viel, auch Religiöses. Neben... muß noch ein Wasserglas erwähnt werden, das ...stand, immer trüb war und eine daumendicke Schicht Zuchersatz bewahrte.  In jenem Glas rührte M. morgens Wasser, das seinem von Natur dünnen und haltlosen Haar Festigkeit geben sollte..."

 

 

 

> was seine Schulleistungen leicht abwertete,

S.28

 

"Unter ihm, in drei Zimmern, wohnten seine Mutter und deren ältere Schwester."

"beide...stolz auf den Jungen, denn M. galt...als guter Schüler"

"Er war, > 

> ein Jahr älter als wir, weil Mutter und Tante, den als Kind schwächlichen, sie sagten, kränklichen Jungen ein Jahr später auf die Volksschule geschickt hatten.

Aber kein Streber, büffelte mäßig, ließ jeden abschreiben, petzte nie, entwickelte, außer während der Turnstunde, keinen besonderen Ehrgeiz, hatte auffallende Abscheu vor den üblichen Sauereien der Tertianer und griff ein, als Hotten Sonntag einen Überzieher, den er zwischen Bänken im Steffenspark gefunden hatte, an einem Ast aufgespießt in die Klasse brachte und über die Türklinke der Klassentür stülpte. ...

... da drückte sich Mahlke aus seiner Bank,
machte unbeeilte Schritte und entfernte das Präservativ mit einem Butterbrotpapier von der Klinke.

 

 

>Er hatte es uns wieder einmal gezeigt; und jetzt kann ich sagen: Indem er kein Streber war, nur mäßig büffelte, alle abschreiben ließ, keinen Ehrgeiz, außer während der Turnstunde, entwickelte und die üblichen Sauereien nicht mitmachte, war er schon wieder der ganz besondere Mahlke, der auf teils erlesene, teils verkrampfte Art Beifall sammelteschließlich wollte er später in die Arena, womöglich auf die Bühne, übte sich als Clown, indem er glibbernde Überzieher entfernte, erhielt gemurmelte Zustimmung und war beinahe ein Clown, wenn er seine Kniewellen am Reck drehte und die silberne Jungfrau durch den sauren Turnhallenmief wirbelte. Aber den meisten Beifall stapelte Mahlke während der Sommerferien auf dem abgesoffenen Kahn, obgleich wir uns sein besessenes Tauchen kaum als wirksame Zirkusnummer vorstellen konnten. Wir lachten auch nie, wenn er Mal um Mal blau und bibbernd in den Kahn stieg, etwas hochholte, um uns hochgeholtes Zeug zeigen zu können. Wir sagten allenfalls nachdenklich bewundemd: »Doll, Mensch, prima. Deine Nerven möchte ich haben. Bist ein verrückter Hund,Joachim. Wie haste das bloß wieder losgekriegt?«

Beifall tat ihm gut und besänftigte seinen Hüpfer am
Hals
; Beifall machte ihn gleichfalls verlegen und gab
demselben Hüpfer neuen Auftrieb
. Zumeist winkte er
ab, was ihm neuen Beifall einbrachte. Er war ja kein
Angeber
; nie hast Du gesagt: »Mach das mal nach.«
Oder: »Das soll mir mal einer nachmachen.« Oder:
»Das hat noch keiner von euch geschafft, ..."
"

S.29

 

Niemand widersprach. > 
"Nein M. sprach nie so.  Er tat etwas Außergewöhnliches, holte z.B. mehrere Konservendosen,... futterte..., ließ beim Kauen seinen Adamsapfel Klimmzüge machen... und hielt uns auffordernd, aber nicht dringlich die Büchse hin, als sie halbleer war.  Wir dankten...

 

 

S.30

 

 

 

"Natürlich bekam M. auch nach dieser demonstrativen Mahlzeit seinen Beifall, winkte ab, fütterte mit den Resten...Möven... Schließlich kegelte er..., putzte mit Sand den Büchsenöffner; 

 

>  wenn auch..., sondern nur..., > 

>  in die Schule und schleppte es sogar zur Frühmesse...; denn jedesmal, wenn M. an der Kommunionbank kniete.... spähte der Ministarnt an der Seite des Priesters in M´s Hemdkragen...; und ich bewunderte Dich, ohne daß Du es darauf angelegt hättest.  Nein M. war kein Streber."

 

S.31

 

nur er allein war M. aufbewahrenswert.  Wie den englischen Schraubenzieher, wie dieses und jenes Amulett, trug er fortan und später, >

>jenen Büchsenöffner an einem Bindfaden am Hals...unterm Hemd...>

 

 

 

 

 

 

 

 

> Das Mitglied M. blieb innerhalb der staatlichen Jugendorganisation ...unbekannt und farblos, während ihm in unserer Schule, schin nach dem ersten Sommer auf dem Kahn, ein besonderer, kein schlechter, kein guter, ein legendärer Ruf anhing.Offensichtlich bedeutete Dir unser Gymnasium, im Vergleich mit der genannten Jugendorganisation, auf die Dauer mehr, als ein normales Gymnasium mit seiner teils steifen, teils liebenswürdigen Tradition, mit seinen farbigen Schülermützen, seinem oftberufenen Schulgeist an Erwartungen, wie Du sie genährt haben mußt, begleichen konnte."

S.32

 

"Auch daß sie ihn im Herbst desselben Jahres, in dem er das Schwimmen gelernt hatte, aus dem Jungvolk warfen und in die Hitlerjugend abschoben, weil er sich an mehreren Sonntagen geweigert hatte, am Vormittag ...seinen Jungzug...zur Morgenfeier...zu führen, brachte ihm, zumindest in unserer Klasse, laute Bewunderung ein"

..."versäumte weiterhin...., denn die HJ...war ein schlapper Verein, in dem Leute wie M. untertauchen konnten. Zudem war er nicht im üblichen Sinne aufsässig, besuchte während der Woche regelmäßig..., machte sich auch... nützlich, sofern ...nicht seine Frühmesse am Sonntagvormittag berührte. > 

 

"Wir rätselten herum und konnten Dich nicht verstehenBevor Du schwimmen konntest, warst Du ein Nichts... Dennoch glaube ich, wir saßen... Deine ewigen Schnürschuhe bemerkte ich erst, als Du Dich freigeschwommen hattest und einen Schnürsenkel...am Hals zu tragen begannst."

"denn als überall...der Krieg begann, war mit ihm, einem Gymnasiasten, der weder schwimmen noch radfahren konnte, nicht viel los; nur jenes Minensuchboot..., das ihm später erste Auftrittsmöglichkeiten bieten sollte, spielte schon...seine kriegerische Rolle..."

S.33

 

 
"Groß war die polnische Flotte nicht, aber ehrgeizig.  Wir kannten..."

 

S.34

 

 

"Später führte M. auch in dieser Wissenschaft..."

"Und eines dieser Hundertfünfundachtzigtonnenboote hatte man extra für M. bauen lassen"

S.35

 

 
"Während die Boote..., begann das dritte Boot, die "Rybitwa", als man sie...abschleppte, Wasser zu machen, weg zusacken und auf Joachim Mahlke zu warten;  denn er war es, der im Sommer darauf Schildchen aus Messing hochholte, auf dem der Name "R" eingraviert war."

"Aus diesen oder jenen Gründen soff es seitlich der Fahrrinne ab und...ragte...zuerst fremd, dann  vertraut aus der See und gab Dir, Joachim Mahlke, ein Ziel;..."

S.36

 

 
 
 

 

ERZÄHLÜBERBLICK KAP.2:

 

1.   was erzählt Pilenz?

 

·    Was er erinnert von seinen gemeinsamen späteren Jugendjahren mit Joachim Mahlke – dessen Auftauchen in Pilenz´ damaliger Clique + dessen abweichendes Verhaltensrepertoire – in Kap.2:

-   die Frage der Gruppe nach der Bedeutung/dem Vorhandensein von M´s Humor

-   seinen eigenen Besuch in Mahlkes Wohnung

-   deren Lage 

-   deren Einrichtung

-   deren Bedeutung

-   soweit väterlicher Herkuft

-   soweit selbst erworben:  Grammophon /die Rückblicksgeschichte von dessen Erwerb

-   das Plattenspielr-Leerlauf-Ritual, dem M. ihn aussetzte

-   M´s besondere Schülerqualitäten

-   die Wirkung dieser Qualitäten und Leistungen auf die Mitschüler + die Rückwirkung dieser Wirkung auf M. selbst

-   M´s unaufgeregte + differenzierte Eigenständigkeit auch den Jungvolksanforderungen gegenüber

-   die besondere Bedeutung des gymnasialen Anerkennungsrahmens für M.

-   deren zeitliche Koppelung ans Sich-Freigeschwommen-Haben

-   deren zeitliche Disparität mit dem Kriegsbeginn

-   deren gleichwohl dem Erzähler sich aufdrängende inhaltliche Verwobenheit mit letzterem: nur diesem Kriegsgeschehen verdanke M. sein Ziel (das ihn zum S-Lernen gebracht habe und Gelegenheit bieten würde, sich unter seinen Schulkameraden auszuzeichnen)

 

·    Seine eigene Rolle:

-    Als Rätselnder über M´s Eigenheiten

 

 

     

 

im folgenden:  ERZÄHLÜBERBLICKE  -  Schüler/in von unterschiedlicher qualität

(auftrag, diese gemäß meinen beiden vorlagen zu kap 1+2 zu gestalöten)

 

 

 

 

III  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

MB   17.01.2002                         Katz und Maus (III)

 

Pilenz erzählt:

 

Was er erinnert von den nachmittäglichen Beschäftigungen auf dem alten Wrack ,wie Mahlkes Verhältnis zum anderen Geschlecht war sowie was sich aus einer Karikatur ,die von Mahlke gezeichnet wurde,entwickelt.Darüberhinaus geht er an manchen Stellen auf seine eigene Rolle in den geschilderten Geschichten ein.

 

Anfangs erzählt er wieder einmal von Mahlkes Adamsapfel. Dabei fällt ihm auf, dass er Mahlke eigentlich nie richtig kennnenlernte .Vielmehr habe er immer nur aus Aüßerlichkeiten und aufgrund des Verhalten Mahlkes Rückschlüsse auf dessen Character („seine Seele“)gezogen.

 

Daraufhin berichtet er von Joachims Verhältnis gegenüber dem anderen Geschlecht.Dabei geht er näher auf Tulla Pokriefke ein und beschreibt diese. Hierbei ist auffällig,dass er wieder nur auf Aüßerlichkeiten eingeht.

Danach erläutert er eine Ornanierszene bei der die Jungen, von Tulla angetrieben ,ihren pubartären Bedürfnissen freien Lauf lassen- der einzige der anfangs nicht mitmachen will ,ist Mahlke.Dieser lässt sich schließlich jedoch auch überreden und so kommt es dazu, dass sich auch Mahlke „einen von der Palme holt“ .Pilenz ist dabei einer der Zuschauer und wie die anderen von Mahlke „Manneskraft“ fasziniert.

Pilenz erzählt weiterhin von dem Versprechen Tullas mit demjenigen zu schlafen ,der einen toten Soldaten aus dem Schiffwrack heraufholt,der sich angeblich dort befindet.

Letzendlich stellt er aber fest ,dass Mahlke sich nicht viel aus Tulla machte; mehr bedeutete ihm die Jungfrau Maria wofür die Motive beleuchtet werden.

Daraufhin erfolgt ein kurze Beschreibung des Gesichtes Mahlkes .

Dabei erinnert sich Pilenz an eine Karikatur ,die ein junger Emigrant von Mahlke machte und die zu großer Aufrgegung in der Schulklasse führte. Kurz erwähnt wird die Reaktion Mahlke der für diese beleidigend ausegelegte Zeichnung,die ihn als Messias mit riesigem Adamsapfel zeigt ,Rache nehmen will.

Hier geht Pilenz auch auf seine Rolle ein; er war es nämlich ,der die Zeichnung von der Tafel entfernte.

 

 

 

 

 

IV  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

CB  16.01.2002                         Katz und Maus (IV)

 

Erzaehlgegenstände

über Mahlke:

-Etablierung von Mahlke in der Gruppe
-Modekreationen von M. (_Puscheln_)
-Papa Brunies Schicksal:-Verstoß gegen Bestimmungen
-Konflikte mit dem Polizeistaat
-Einlieferung in das KZ Stutthof
-Besuch der Cousinen von Pilenz '(Mädchen beeindruckt von M.)
-Mahlke im Gottesdienst

Pilenz eigene Rolle:

Bewunderung fuer Mahlke:
-Mode verbreitet sich im Reichsgebiet
-Mahlke hat beim Eisaufbrechen genau die Luke vom Wrack gefunden
-Rituale im Gottesdienst

  

 

 

 

V  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

FF  16.01.2002                       Katz und Maus (V)

Was erzählt Pilenz?

Pilenz erzählt:

 ° Mahlkes Puschelabstinenz in der Kirche (Marienkapelle), trotz der sich     

   erst entfaltenden Schülermode

 ° den Besuch eines ehemaligen Schülers ihres Gymnasiums

   - dieser ist jetzt Luftwaffenleutnant und Ordensträger

   - dessen Wiedergabe seiner Erlebnisse

   - dessen Fähigkeit die Schüler in seinen Bann zu ziehen

   - dessen Art die Lehrer gutmütig zu veräppeln und die Schüler zum

               Lachen zu bringen

   - den tosenden Applaus, der der Rede folgt

   - Mahlkes Zurückhaltung bei ebendiesem

 ° die anschließende, langweilige Rede des Direktors  

 ° Mahlkes erstmaliges Schwitzen in der Traube der Schüler

 ° seine Konfrontation Mahlkes mit dessen Zurückhaltung und dessen

   Zweifeln

 ° Mahlkes neue Art der Ablenkung: phosphorizierende Knöpfe

 ° Mahlkes vermeintliche Sehnsucht nach dem Sommer und dem

   Schwimmen

  

 

 

 

 

VI  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

FF  18.01.2002                       Katz und Maus (VI)

 

Was erzählt Pilenz ?

Im 6. Kapitel erzählt Pilenz vom Sommeranfang, was mit dem Tauchen zum Kahn eingeleitet wird. Er beschreibt die allgemeine Unlust des ganzen Truppes, vorallem Mahlkes, zum Kahn zu schwimmen, weil sich die die Schüler der Untertertia und Obertertia anschlossen hatten und mit zum Kahn schwammen. Die Freunde, Schilling , Winter  und Pilenz selbst versuchten Mahlke von diesem Vorhaben zu überzeugen. Dann erzählt Pilenz, dass Mahlke nach mehrmaligen Abwinken doch ins Wasser stieg, jedoch ohne Schraubenzieher. An der Brücke angekommen ist Mahlke von seinen Kameraden nicht zum Tauchen zu bewegen. Pilenz beschreibt Mahlke als reaktionslos, als dieser entdeckt, dass die Tertianer zum Vorschiff tauchten und mit Kinkerlitzchen wieder hochkamen. Diese verlangten ab und an Tips von Mahlke, der aber nur sehr selten und spärlich antwortete. Pilenz sagt, dass Mahlke von nichts aus seiner Reaktionslosigkeit raußgerissen hätte werden können, ausser von einem U-boot, auf das Mahlke und die anderen früher schon immer sehr freudig reagierten. Dann macht Pilenz einen Sprung in den Juni. Er fährt mit seiner Erzählung fort und erzählt, dass Mahlke seinen Schatten nur ein einziges Mal verlassen hatte. Ein Untertertianer hatte sich im Maschinenraum des Minensuchbootes verklemmt und Mahlke rettete ihn. Pilenz erzählt das Mahlke tags darauf wieder anfinge wie besessen zu tauchen, jedoch ohne Schraubenzieher dafür jedoch wieder in alter Stärke. Mahlke war häufig getaucht ,kam jedoch beim 13 Tauchgang nicht wieder zurück an die Oberfläche. Pilenz schildert die steigende kollektiv steigende Angst aller, die auf dem Kahn waren. Seine Freunde suchten in mehreren Tauchgängen nach ihrem verschollenen Freund Mahlke. Als sie es nach 5 Minuten nicht geschafft hatten ihn zu finden, legten sie sich zurück was sie dem Bademeister, Mahlkes Mutter und alle anderen die darüber in Kenntnis gesetzt werden sollten, sagen wollten.

Sie verteilten ihre Rollen wer wo und wie was sagen sollte. Plötzlich taucht Mahlke wieder auf, doch Freude ist nicht zu spüren. Pilenz schildert das lange Abstinentsein  Mahlkes damit, dass Mahlke in der Mitte des Schiffs einen Zugang zu einer völlig trockenen Funkerkabine gefunden hat. Er fand den Zugang im Zusammenhang mit seiner Rettungstat davor. Der Eingang sei jedoch schon wieder gut getarnt, was ein Aufspüren durch die Tertianer beinahe unmöglich machte. Der technischen Inhalt des alten Minensuchbootes schenkte Mahlke, der diesen Raum zu seinem Anspruch deklarierte, an Tertianer und seine Kameraden weiter. Nun schildert Pilenz wie Mahlke ,mit persöhnlichen und praktischen Dingen bewaffnet, zu seiner Kabine taucht. Pilenz erzählt, dass  Mahlke beim Transport dieser Dinge,  in sein unter Wasser liegendes Reich,

zu ein Marienlied zu pfeifen begann. Aufgrund dessen, dass er auch noch eine Madonna um den Hals hängen hatte und nun anfing Marienlieder zu pfeifen,

dachten seine Kameraden einschließlich Pilenz, dass Mahlke nun wieder mit dem alten Madonnenkram begann. Pilenz erwähnt, dass er als einziger Katholik – ausser Mahlke – nur jeweils den Beginn der unzähligen Lieder mit pfeifen konnte, und dass obwohl er Ministrant war. Als Pilenz Mahlkes‘ Neubau mit seinem in der Osterzeile liegenden Mansardenzimmer vergleicht, kommt er zu der Einsicht das Mahlke da unten kein Marienkappellchen einrichten will, weil er einfach andere Dinge mit nach unten nimmt, als die , die in seinem Zimmer in der Osterzeile stehen. Mit dem Lob und der Anerkenntnis über Mahlkes unerbittlichen Fleiß fährt Pilenz fort. Als letztes werden ein Gramophon und mehrere Platten nach unten gebracht und Mahlke konnte sich nicht verkneifen die Kurbel des Gramophons an dem altbewährten Schnürsenkel um den Hals zu tragen. Pilenz sagt weiter das Mahlke viel für ernste Musik übrig hatte. Mahlke bot ihnen viele Abende lang ein tolles Konzert, was zur anfänglichen Freude seiner Kameraden führte. Sie bewunderten Mahlke und waren sehr erfreut über diese Konzerte. Als sie genug gehört hatten schlug die Freude in ein Gefühl von Angewidertheit um. Nun , so schildert es Pilenz, kamen sie in ein tiefes Gefühls-chaos, das von Mittleid , über Furcht, bis hin zu Scham reichte. Scham mit Mahlke gesehen zu werden. Im nächsten Satz sagt Pilenz, dass er auch stolz gewesen war, wenn ihn jemand an Mahlkes Seite sah. Pilenz beendet seine Erzählung von Kapitel 6. mit der Feststellung das Mahlke, in aller Munde war.

 

 

 

 

 

VII  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

HG  17.01.2002                       Katz und Maus (VII)

 

Pilenz erzählt...

 

·          von der Rede eines hochdekorierten U-Boot-Kommandanten

·          Mahlkes Angst vor dem Vortrag u.a. wegen seiner Kriegsablehnung

·          vom Orden des Kommandanten

o        als wohl naheliegenster  Grund für Mahlkes Zittern

·          Von der Turnstunde mit dem Kommandanten

o        Mahlkes abweisendes und rivalisierendes Verhalten dem Kommandanten gegenüber

·          Mahlkes Raub des Ordens und sich nicht anmerken lassen desselben

·          Mahlkes Versuch den tatverdächtigen Buschmann etwas zu entlasten ohne sich      zu verraten

·          Mahlkes neuen Trick zur Ablenkung: eine Krawatte

 

  

SS 17.01.2002                       Katz und Maus (VII)

 

erzählt wird...

- Der Auftritt des "Kapitänleutnant zur See und hochdekorierten U Boot Kommandanten" und    seine rede.
- Mahlkes Aufregung diesbezüglich (zittern, ehrfurcht)
- über das Aussehen (Orden) und Verhalten des Kommandanten
- Die Turnstunde mit dem Kommandanten und die Verehrung durch die Schüler
- Mahlkes Diebstahl des Ordens und die Verteidigung des verdächtigen Buschmann
- von Mahlkes neuem "Halsschmuck", einer Krawatte

 

 

 

 

VIII  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

MH  17.01.2002                       Katz und Maus (VIII)

 

Was erzählt Pilenz?

In Kapitel 8 erzählt Pilenz die Folgen des "Ritterkreuzklaus" insbesondere die
Folgen für Mahlke:


*Der Kapitänleutnant findet schnell Ersatz für seinen geklauten Orden,  er kauft sich noch am gleichen Tag einen neuen.
*Umgang der Clique untereinander mit Mahlkes Verdacht
*Wie Pilenz es schafft allein zu Mahlke zu kommen (er beeilt sich nicht)
*Situation auf dem Minensuchbot:


-Mahlke hat tatsächlich das Ritterkreuz.
-Der sonst immer angespannte und verkrampfte Mahlke ist zum ersten Mal gelöst und ruhig (Maus tanzt nicht).
-Pilenz beschäftigt es dass er nun in den Vorfall verwickelt ist.
-Pilenz rät Mahlke den Orden in der Funkerkabine zu verstecken aber Mahlke beschließt sich zu stellen.
-Mahlke wird von der Schuleverwiesen und geht nun auf die Horst-Wessel-Oberschule.
 

 

 

 

 

IX  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

SH  17.01.2002                       Katz und Maus (IX)

 

110/11

Mahlke geht auf andere Schule und ist in Wehrertüchtigungslager, darum sehen sie sich nicht mehr so häufig

Mahlke ist in dieser Zeit auch nicht in der Kirche, also P. auch nicht

Störtebecker erregt aufsehen und Mahlkes Kabine wird öffentlich, aber nicht gefunden

 

112/13/14

Sommer ohne Mahlke findet Pilenz langweilig

Begegnungen mit Gusewski, Gusewskis phädophile Neigung kommt zum Vorschein, die P. aber nichts ausmacht

 

115/16

Mahlke trägt nichts mehr um den Hals, als er zurückkomt

M. hat neue Betgewohntheiten, wird von P. genau beobachtet

 

117

Mahlke hat sich verändert

Spricht nicht mehr einsilbig

 

118

Mahlke hat scheinbar kein Problem mehr mit Maus und erwähnt Angelegenheit mit Katze in K.9 zweimal und lacht darüber

 

Besuch bei Mahlke, Bekanntschaft mit Mutter und Tante

Langes Gespräch bei M.

 

125

Mahlke erwähnt, dass sein Vater eine Medaille erhielt

 

 

 

 

 

X  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

SI  16.01.2002                       Katz und Maus (X)

 

was erzählt Pilenz?

  

- Ansporn zum Bericht über Katz und Maus von Seiten Pater Albans 

  - Alltag am Luftwaffenstützpunkt        

        - Erzählung von Schülern über den Verbleib Mahlkes und seinem Zustand       

            - Begegnung Pilenz und Mahlke und ein kurzes belangloses Gespräch 

            - Nähere Beschreibung der äußeren Erscheinung Mahlkes 

        - Erinnerung an Mahlke 

- wieder  Schilderung des Alltagsleben in der Strandbatterie 

        -Rückblick auf die Zeit kurz vor der Einberufung (Schule und Mädchen)               

                - Gespräch mit Mahlkes Tante 

                        -Erfährt über Mahlke von den Feldbriefen, die er der Tante geschickt hatte   

                                -erzählt über den "kindischen" Brief von Mahlke (wieder mal Smalltalk) 

         - Monolog über das Verhalten Mahlkes, bezüglich seiner Person

 

 

 

 

 

XI  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

FR  17.01.2002                       Katz und Maus (XI)

 

was erzählt Pilenz?

 

-          Die Einritzungen und Kritzeleien von M’ s Texten und Geschichten in der Arbeiterdienstabteilung

-          Die Geschichten zwischen Küche, Wachstube und Bekleidungsraum :  

·          Über M’ s „unglaublichen Riemen“

·          Über das Verhältnis mit der Frau vom Oberfeldmeister

·           Über die Entdeckung eines geheimen in einem Teich versteckten unterirdischen Partisanenmagazin – für das M.  einen kleinen Orden bekam 

-          Die Nachricht über M’ s pausenlosen Einsatz und dessen Vernichtung von einigen Panzern.

 

 

 

 

XII  

 

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

FR  17.01.2002                       Katz und Maus (XII)

 


Pilenz erzählt in Kapitel 12
    - über seine Heimreise
            -was er zurückläßt(Sand, Moor, Handgranaten)
            -was er bei der Zugfahrt sieht(Schalter, Fronturlauber)
        -über seine neue Suche nach Mahlke(im Gymnasium)
        -über Mahlkes neues Verhalten und sein Aussehen
                -Panzerjacke
                -Ritterkreuz
        -über Mahlkes Vortrag in der Aula und seine Erfolge
        -über den Dialog zwischen Mahlke und Klohse
                 -die Reaktion von Mahlke nach der Verweigerung des Vortrags
        -über seine Gespräche um Mahlke zu helfen
                -damit er seinen Vortrag woanders halten kann
        -über das Verhalten Klohses
                -privater Brief an Mahlke
        -über den Konflikt zwischen Mahlke und Klohse in der Nacht
                -Prügelszene
        -über die Gespräche auf der Brücke
                -Frage nach dem Glauben an Gott
    und schließlich über Mahlkes weitere Pläne.

 

 

 

 

 

 

 

XIII  

ERZÄHLÜBERBLICK  -  Schüler/in

KCv B   17.01.2002                       Katz und Maus (XII)

  

Was erzählt Pilenz?
Den Wunsch Mahlkes einen Vortrag im Conradinum zu halten, und wie Mahlke versucht, dies zu
verwirklichen:
Pilenz such intensiv nach Mahlke und findet ihn letztendlich auf Oberstudienrat Klohse wartend im Conradinum. Er erwähnt wie Mahlke sich äußerlich verändert hat (er ist dicker geworden). P. Erzählt, wie er Mahlke dann auf sein Vorhaben anspricht. Klohse taucht auf, gratuliert zu Mahlkes militärischer Karriere allerdings gar nicht. K. Fordert M. auf in der Horst-Wessel-Oberschule einen Vortrag zu halten und nimmt M. In sein Direktorenzimmer mit. P. Bleibt zurück. P. bemüht sich bei Klohse für M um eine Vortragsgenehmigung, allerdings erfolglos. P. Spricht dann auch bei anderen um eine Vortragsgenehmigung für M. Vor und hat letztendlich auch einige Erlaubnisse von dem Pfarrer, der dies als eigene PR-Aktion nutzen
will, und seinem ehemaligen Jungbannführer. M. Hört sich alle Vorschläge interessiert an, blockt jedoch alles ab, da er in der Schule den Vortrag halten will.
P. Beschreibt einen möglichen Traum Mahlkes von seinem Auftritt in der Schule, der jedoch deprimierend mit einem Verbot Klohses endet. Klohse beruft allerdings eine Konferenz über Mahlkes Vortragswunsch ein, das ändert jedoch nichts am Ergebnis. In einem Brief bekommt M. mitgeteilt, dass K. "nicht so könne, wie er wolle". P. Berichtet nun von mehreren nächtlichen Streiftouren mit M. durch die Stadt. In der 4.ten Nacht verübt M. einen Anschlag auf Klohse: M schlägt K. Mit seiner Hand ins Gesicht. Beide ziehen weiter durch die Stadt. M. erzählt P. Von seinem Nichtglauben an Gott, und dass er nicht heiraten werde. Das Kapitel endet mit der Empfehlung P.'s an Mahlke, das mit dem Heiraten doch noch einmal zu überdenken, und dass eine Heirat ihn vielleicht auf andere Gedanken bringen werde.