kapitel-struktur

 

Ich, der ich jetzt beginnen muss, mich selber abzuwickeln

Alles, was mir schiefgegangen ist, wird dem Untergang eines Schiffes eingeschrieben sein

Den darin Verwobenen muss ich zu Diensten sein, denn diese Geschichte fing lange vor mir an – in Schwerin

Ort + Schiff unverhofft im Internet aktuell:  www.blutzeuge.de

Noch weiß ich nicht: wie  - ob ich der Zeit eher schrägläufig in die Quere kommen muss – etwa nach Art der Krebse

Erstinfo Gustloff – Geburtsdaten-Koinzidenz

auch ich, erste Herkunftsinfo, Brücke Mutters Erzählungen zu:

Erstverweis auf Marinesko

Erstverweis auf Frankfurter

Immer wieder Verweisspiel mit Info-Quelle www.blutzeuge.de - Verdacht auf Einzelgänger-Angebot – Parallelisierung mit eigenem Charakter – Erstinfo über eigenen Lebensweg: ab 15 allein bei Jenny im Westen – Mutters Vaterschaftsverheimlichungsspiel

Vergl. Bedenken der eigenen Jugend mit der der 3 ´Helden´

Info über die Mordtat Frankfurters an Gustloff

 

Nun hat einer meiner Dozenten mich doch aus der Versenkung geholt – exemplarisches Herkommen meiner verkorksten Existenz – erzählenswert... – Abwehrversuch - und schon bin ich wieder auf der Spur: eher weil Mutter niemals locker gelassen hat:  Aufschreibauftrag

Ließ mich nicht nötigen, bis:

Begegnung mit www.blutzeuge.de  – Neugier auf deren Anachronismen – Aufhänger KDF-Idee

Mutters KDF-Verständnis/Gustloff – nicht vorgreifen

Frankfurterprozeß muss erzählt werden + der Schweriner Umgang mit dem Mord

die entsprechenden Sachverhalts-+ Bewertungsdiskussionen  auf www.blutzeuge.de 

eigene (blutzeuge- wie mutter-) kritische Vervollständigungen  der zeithistorischen Zusammenhänge und Abläufe

zwischenzeitig verknüpft mit Verweisen auf die autobiographischen Probleme des Erzählers mit seiner von ihm nicht angenommenen, von ihm erwarteten wie ihm abgesprochenen Besonderheit – typischer Versager in den Augen von Mutter + Ehefrau –

empfundene Parallele zu Frankfurter

Wiederaufnahme des Prozessberichtes

Zwischenhinweis auf zeitgleiche Marineskobiographie

Entsprechender Internet-chat auf www.blutzeuge.de  – ´Wilhelm´ vs ´David

Mir dämmerte etwas – scheiternder Versuch, die Mutter darauf anzusprechen

Weitere hist. Hintergründe zur Mutter-Begeisterung über as klassenlose Schiff -  Schiffstaufe

...durch die Witwe Gustloffs

Marinesko auf Kommandeurskurs in Leningrad oder Kronstadt

 

 

 

 

Während Schiffsbau 10 Monate Haftzeit

also warte ich – jemand nörgelt / der Alte/mein Arbeitgeber, verlangt deutliche Erinnerungen an die  frühkindliche Erzähler-Wahrnehmung der Mutter – ich sage:  da gibt’s nichts zu erinnern – ich weiß nicht, ob ihn meine Auskünfte ruhigstellen können – weiteres im ´Dialog´ mit ´dem Alten´ bis Gustloff-Stichwort

Stapellaufbericht

Dazu: Reflexion, wie er selbst als Journalist damals berichtet hätte + Referat der Schiffsgeschichtsforschung / Heinz Schön

...im internet zitiert

wilhelm-david-chat dazu + zu englischen und österr. Wahlkontextfragen

ähnliches hatte mir kürzlich mein Sohn geboten: ist doch alles Schwindel-überall herrscht die Plutokratie

Bericht von den familiären Gustloff-Fahrt-Erfahrungen der Großeltern aufgrund deren Parteigenossenschaft ...

...Einzelgängertum von Mutter + Sohn – mündend in deren verhängnisvollem Computergeschenk

= Beginn des Unglücks

Beleuchtung der Unglücksfigur Gustloff u.a. via Filmrezension, dessen Versäumnis auf die Parallelgeschichten Frankfurters und Marineskos hinzu weisen

Auch wenn Tat abgesessen – ich bleibe dabei: fremd und ungeheuer ist mir ein jeder, der nur ein einziges Ziel vor Augen hat, z.B. mein Sohn. Sie hat ihm das eingeimpft. Dafür und dafür, dass Du mich geboren hast, als das Schiff sank, Mutter, hasse ich Dich.

Aber ich darf noch nicht zum Knackpunkt meiner zufälligen Existenz kommen – noch standen dem Schiff KDF-Reisen bevor, dann Verwendung als Truppentransporter

Entsprechender Internet-chat zum spanischen Bürgerkrieg auf www.blutzeuge.de  – ´Wilhelm´ vs ´David

Zwischen-Erinnerung an Frankfurters 3. Haftjahr – Marineskus Übungsfahrten auf dem Zerstörer

Parallelisierung mit  www.blutzeuge.de –Lied-zitat: ´einst kommt der Tag der Rache´

Wiederholtes Wiedererkennen der Sprache der Mutter in den Internet-Formulierungen bis zur Gewissheit – vergebliches Ansprechen von Mutter und Exfrau – und Sohn

 

 

repräsentative textstellen

S. 22 ´was wird er...´ - kap.-ende

S. 30  Anfang  - S. 37 absatz

S. 40  ´als im januar...´ -  S. 45  absatz

S. 46  ´ziemlich sicher bin ich...´  -  S. 50 ´das mit dem klassenlosen schiff...´

 

S. 55  ´ich weiß nicht...´ - S. 57 absatz

S. 66  unten: ´aber auf einem der fotos...´ - S. 68 ´...film gedreht´

S. 69  ´natürlich...´ - S.70 ´...kdf-reisen bevor.´

S. 72  ´während die gustloff...´ - kapitelende

 

 

Er:  es sei eigentlich seine Aufgabe den Danziger Handlungsstrang auszuführen – sei ihm aber nicht von der Hand gegangen

 - ersatzweise habe er mich auf den Listen der Überlebenden wie eine Fundsache entdeckt: als Person von eher dürftigem Profil sei ich dennoch prädestiniert

die Sache mit meinem Sohn tue ihm leid – er habe nicht wissen können, dass sich jemand wie Tulla einen Nachkömmling dieser Art leiste

Schiffsaktivitäten bis Kriegsbeginn -  dann Einsatz als Lazarettschiff

Frankfurters Ansehen habe fortan mit dem Kriegsverlauf gewecheselt

Marinesko: weiteres Üben und Landgangsaufen

Nachsenken über Konnys begrenzte Kontakte zu den Möllner Glatzen – gescheiterter Gustloff-Vortrag vor Kameraden

Vorbereitung eines entsprechenden Schulreferats

Umrüstung der Gustloff zum Lehrschiff, nach Angriff zur schwimmenden Kaserne

Zeitgleiche Fehlgeburt Tullas

Verlegung Frankfurters

Marinesko wird Kapitän der S 13, Hafen Turku

Website-Einschätzung der S 13

Komme im Krebsgang auf mein privates Unglück zurück:  nach meiner Einschätzung handelte es sich um harmloses kindisches Zeug, das er als Cyberspace-Turner von sich gab

So  hatte Mutter einst  mich und andere agitiert als Stalins letzte Getreue – später hat sie Ärger bekommen (abfällige Bemerkung über Ulbricht + Einordnung Gustloff als Opfer des Zionismus) – dennoch hat sie sich als mehrfach ausgezeichnete Aktivistin halten können – soll sogar beim späteren Abwickeln ihres und anderer VEBs die Finger drin gehabt haben – ist anzunehmen, dass sie sich beim Schnäppchengeschäft schadlos gehalten hat

Am 30.1.90 ist Mutter auf ihre Weise aktiv geworden, hat einen Strauß langstielige Rosen abgelegt an Gustloffs Denkmal

5 Jahre später war sie nicht mehr allein: zum 2. Mal (nach 10 Jahren) gab es Gedenkfeier - diesmal zum 50. Jahrestag des Untergangs der Gustloff

mich hatte Mutter gezwungen dabeizusein – Beleuchtung der eigenen Rolle und Verfassung bei dieser Veranstaltung –  wie jener der Mutter – und der Konnys, um den die Mutter kreiste

Kurzreferat der Reden und ihrer nationalistischen Aufnahme

 

 

Das Versäumnis, dem Elend der ostpreußischen Flüchtlinge keinen Ausdruck gegeben zu haben, nage an dem Alten  - in mir glaubt der müde geschriebene einen Stellvertreter gefunden zu haben

- stimmt, ich suche Wörter, doch nicht er. Mutter zwingt mich.  Und nur ihretwegen mischt der Alte sich ein, gleichgfalls gezwungen von ihr, mich zu zwingen, als dürfe nur unter Zwang geschrieben werden, als könne auf diesem Papier nichts ohne Mutter geschehen.  Er will sie als ein unfassbares, durch kein Urteil dingfest zu machendes Wesen gekannt haben. Er wünscht sich... Niemals hätte er gedacht...   Der Alte kennt Mutter nicht.  Und ich, kenne ich sie?...   Doch soviel stimmt, Mutter ist nicht zu fassen. ... Damals war ich ihr Hoffnungsträger. Doch als aus mir kein Funken zu schlagen war..., begann sie meinen Sohn zu kneten... hat ihn mit Flüchtlingsgeschichten vollgepumpt

entsprechendes auf www.blutzeuge.de

ich wünschte, ich könnte es mir so einfach machen wie mein Sohn auf seiner  Website – warum unterschlug er die gleichzeitig miteingeschifften U-Bootmatrosen , die Marinehelferinnen, die Bedienungsmannschaften der montierten Flakgeschütze?

Chatten darüber mit Wilhelm klappt nicht

Wie die Mutter und ihre Eltern an Bord gelangten

3 Kapitäne an  Bord

Marinesko entgeht nur knapp dem Kriegsgericht, die S 13 läuft aus

Untergangsbericht via kommentierter Filmrezension

Da ist es wieder, das verdammte Datum. Die von uns angerührte Geschichte ist es verstopftes Klo  -  wie dieser vermaledeite 30. mich stempelt

Sah aus, als müsse im Internet immer oder schon wieder am 30. geflaggt werden – Sohn zieht mit...

...nach Umzug zur Großmutter weg von der linkslastigen Dauerbelehrung durch seine Mutter-Pädagogin

...Chat schwillt zur Quasselbude an – Referat W vs D

die Kurs- und Strategieentscheidungen im Kontext der Unglückfahrt

Marinesko hatte bisher kein Schussglück – nimmt ohne Rücksprache Kurs auf die pommersche Küste

Frankfurters Gnadengesuch wird abgelehnt

Auch für das Schiff keine Gnade

 

Er:  mein Bericht habe das Zeug zur Novelle

- eine literarische Einschätzung, die mich nicht kümmern kann. Ich berichte nur

allgemeine Kriegslage

Katastrophenbericht via Fotos

Marineskos Manöver bis hin zum Torpedoabschuss

Während die Torpedos ihren Weg nehmen, bin ich versucht mich an Bord zu denken – grobe Skizzen der Situationen bis zum Einschlag des 3. Torpedos

Kommentierung des entsprechenden Chats – auf unserer globalen Spielwiese, dem gepriesenen Ort letztmöglicher Kommunikation

Doch mit dem., was tatsächlich geschah, hatten die sich im Cyberspace übertrumpfenden Zahlen wenig zu tun

Ein Schwarzweißfilm hat es versucht

Ich kann nur an anderer Stelle Zitiertes berichten

Ich weiß nur, wie Mutter gerettet wurde – also verließ ich in Mutters Leib das sinkende Schiff

 

- jetzt wird mir geraten, mich kurz zu fassen, nein, mein Arbeitgeber besteht darauf  - da es mir ohnehin nicht gelinge, ein deutsches Requiem oder einen maritimen Totentanz aufzuführen, soll ich zur Sache kommen – zu meiner Geburt

das Erlebnis der ertrinkenden Kinder, über dem das Haar der Mutter schlagartig weiß geworden war

die Bedingungen einer Rettung

ich will nicht ablenken, aber lieber als von Mutter auf der Löwe geboren, wäre ich jenes Findelkind gewesen, das später geborgen wurde – mit anderem Geburtstermin, unbekannten Eltern + umsorgt von Adoptiveltern mit bürgerlicher Ostbiographie

diese Einschränkung muss stehen bleiben:  meine Geburt war nicht einzigartig.  Die Arie ´Stirb und werde´ hatte mehrere Strophen. Denn zuvor und danach kamen Kinder ans Licht

doch soll ich mit meinem ersten Schrei jenen weithin tragenden und aus tausend Stimmen gemischten Schrei übertönt haben...

aber das stimmt alles nicht, Mutter lügt

aber sie will keine Niederkunft auf der Gustloff

ich kann meine Geburtsversion nicht belegen

auf der Website meines Sohnes Schweigen über meine Geburt, stattdessen global ausfransendes Gezänk über die Rolle des Hipper-Begleitschiffes / W vs D

 

 

repräsentative textstellen

S. 77 kaoitelanfang - S. 78 ´...immer noch ohne landgang´

S. 81 ´hinterher...´ -  S. 84 ´...umgerüstet werden´

S. 88 ´ich lasse das schiff  -  S. 96 ´...anschlagen durfte´

 

S. 99 kapitelanfang  -  S. 103 ´wrum, unterschlug er

´S. 104 `kann nur ahnen...´- S. 106 ´...jeschmissen hat´

S. 116 ´da ist es wieder...´ -  S. 119 ´...überall auf der gustloff´

S. 125 ´fotos liegen vor...´ -  S. 127 ´´...unter null´

S. 130 ´so näherte sich...´ - S. 137 ´...jeder sich selbst der nächste´

S. 142 ´wünsch dir was...´  -  S. 146 ´...see zu fischen´

 
 

 

repräsentative textstellen

S. 151 kapitelanfang  -  S. 152 ´...ich zähle nicht´

S. 157 ´bemerkenswert bleibt...´ -  S. 163 ´...aus welchem jahrhundert´

S. 171 ´mein sohn verstand es...´ -  kapitelende 

 

S. 176 kapitelanfang  -  unten: ´...verhasst sei´

S. 179 ´im gegensatz zu gabi...´ -  S.197 ´...sagte frau stremplin

S. 199 kapitelanfang  -  S. 200 ´... zum schluss´

S. 206 ´noch mehr reiseeindrücke...´ -  ´...bezahlt worden war´

S. 210 ´was tun...´  -  S. 211 ´...und suchte rat´

S. 213 ábermals...´ - ´...bezahlen´

S. 214 ´zum ersten mal...´ -  bis schluss