...arbeits- & aufsatzthemen:

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kreatives Analysieren - Thesen-Debatte:

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„Luise und Ferdinand ... sind alleingelassen, ´missbrauchte Kinder´, die nur an Grenzen erfahren, ´was lieben heißt´.“ (Rudi Kienzle)

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>      Bildet ein Zweier-/Vierer-Team, das gut vorbereitet am Ende ´öffentlich´ streitig darüber debattiert, ob letztlich wirklich der Missbrauch durch ihre Väter ausschlaggebend wird dafür, dass Ferdinand und Luise einander im Grunde durchweg fundamental verfehlen?

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(Rudi Kienzle)

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>      Bildet ein Zweier-/Vierer-Team, das gut vorbereitet am Ende ´öffentlich´ streitig darüber debattiert, ob zwischen den durch die "Gewalt der Medien" angerichteten "Entfremdung(en) der Generationen" damals und heute tatsächlich mehr als nur formale Parallelen ausmachbar sind?

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„In Schillers Welt existiert ein Wertvakuum, das die Gewissheiten der Religion und der Politik durch die Setzung eines höchsten moralischen Werts, die Selbstverwirklichung, abgelöst hat.“ (Rudi Kienzle)

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>      Bildet ein Zweier-/Vierer-Team, das gut vorbereitet am Ende ´öffentlich´ streitig darüber debattiert, ob Ferdinand und Luise letztlich deshalb tödlich mit sich selbst wie einander umgehen, weil ´Selbstverwirklichung als höchste moralische Kategorie´ in ihren jeweiligen Horizonten noch kaum jene Rolle spielt, auf die es eventuell anzukommen hätte?

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"Schillers Trauerspiel wurde zum ersten großen sozialen deutschen Drama. Es ist eine Anklage gegen die Willkür und Tyrannei eines Absolutismus, der die elementaren Rechte der Menschen völlig missachtet." (Programmheft des Landestheaters Tübingen 2003)

>      Bildet ein Zweier-/Vierer-Team, das gut vorbereitet am Ende ´öffentlich´ streitig darüber debattiert, ob Ferdinands Verfehlung Luises sich wirklich einfach nur aus der "Tyrannei des Absolutismus" ableitet?

 

 

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"...es ist ein Stück über Macht, über den gnadenlosen Kampf um Macht. Der wird auf allen Ebenen ausgetragen: Neben der Macht der politisch Mächtigen steht im Privaten die Macht der Väter und im Intimen die Macht der Männer. Wo immer Macht in Frage gestellt wird oder scheint, wird sie – auch von den anscheinend Machtlosen – wütend verteidigt bis zur Zerstörung und Selbstzerstörung.  (Programmheft des Volkstheaters Wien 2003)

 

>      Bildet ein Zweier-/Vierer-Team, das gut vorbereitet am Ende ´öffentlich´ streitig darüber debattiert, ob eine klare und ab irgendeinem Zeitpunkt X bestimmte Zurückweisung der sie betreffenden Liebes-Machtspiele ihres Vaters und Ferdinands Luise in den Stand gesetzt hätte, die Liebe zwischen sich und diesen beiden in einem anderen Raum anzusiedeln als dem der Macht?

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"Es bleiben zwei Menschen, die einen schrecklichen Kampf führen. Einen Kampf um ihren Glauben an die Liebe, an ihr Weltgefüge, an Gott und an sich selbst." (Programmheft des Thalia-Theaters Hamburg 2002/03)

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>      Bildet ein Zweier-/Vierer-Team, das gut vorbereitet am Ende ´öffentlich´ streitig darüber debattiert, ob die Kabalen, in die sich diese Beiden verstricken lassen, ihnen den "Kampf um ihren Glauben an die Liebe, an ihr Weltgefüge, an Gott und an sich selbst" aufgezwungen haben - oder ob sie diesen Kampf auch ohne derartige Erschwernisse zu führen gehabt hätten?

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"In der tief empfundenen Sehnsucht nach einer „schönen neuen Welt“ jenseits der als zynisch und gewalttätig erlebten Realität, dem Glauben daran, sie in der Liebe erschaffen zu können, und dem naiven, überschwänglichen und zuletzt verzweifelten Bemühen, sie sich herbeizureden - gemeinsam und aneinander vorbei - beschreibt Schiller eine Wirklichkeitserfahrung, die uns Heutigen verblüffend vertraut ist. (Bayrisches Staatsschauspiel München 2002/03)

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..>      Bildet ein Zweier-/Vierer-Team, das gut vorbereitet am Ende ´öffentlich´ streitig darüber debattiert, ob wir überhaupt andere Realitäten kennen, als die von uns herbeigeredeten  -  -  und ob nicht das, was Ferdinand und Luise ´aneinander vorbei einander herbeizureden´ trachten, ihrer "Sehnsucht nach einer ´schönen neuen Welt´" letztlich doch zutiefst widerstreitet?

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„Wir brauchen die Ausgeflippten.“  (Christian Graf von Krokow,  Überschrift eines Feuilletonartikels aus den 80er Jahren)

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..>      Bildet ein Zweier-/Vierer-Team, das gut vorbereitet am Ende ´öffentlich´ streitig darüber debattiert, ob uns Heutigen die literarische Begegnung mit einem "Ausgeflippten"  wie Ferdinand so oder so wichtige Anstöße vermittelt oder eher nicht?

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Text-Interpretation:

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literarische Erörterung:

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Ferdinand in ´Kabale und Liebe`, I,7:

„Mein Ideal von Glück zieht sich genügsamer in sich selbst zurück.  In meinem   H e r z e  n   liegen alle meine Wünsche begraben.“

eine Studentin, 1974:

„Aber ohne Herz gibt es keine Revolution.  Ohne unser verwundbares Herz können wir unsere Unterdrücker nicht verwunden.  Nicht lahmlegen.  Sie haben   u n s   dann dauerhaft lahmgelegt.“

 

>    Diese beiden Zitate waren 1982 in einem Programmheft zu einer Aufführung des Schillerstückes einander gegenüber gestellt:

1.     Erläutere und beleuchte beide Äußerungen in ihren jeweiligen bewußtseins- und zeit-geschichtlichen Kontexten!

2.    Geht es in Deinen Augen in der Äußerung der Studentin um eine verwandte oder um eine Gegenposition zu Ferdinands Lebenshaltung?  -  Erörtere!

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Aus dem Programmheft zur Heidelberger Aufführung des Schillerstückes 1982:

 „Unsere Situation heute ist nicht in dem Sinne tödlich, daß das Stück unmittelbar angewendet werden könnte. Aber was tun wir mit unseren Gefühlen, um die Annehmlichkeit zu erhalten, in der wir leben?  Ist das schon Glück?  Was würde passieren, wenn wir unsere Gefühle einforderten wie Ferdinand oder Lady Milford?"

 

>        Was hältst Du von dieser Fragestellung und den Antwort-Horizonten, auf die sie zielt?

 

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Joe Henderson„If you´re not part of the solution, you are part oft the problem.“ (Joe Henderson)

 

>        Was hätte Ferdinand erkennen und wie hätte er handeln und lieben ´müssen´, hätte ihm Joe Henderson diese These entgegengehalten?

alternativ:

>        Was hätte Luise erkennen und wie hätte sie handeln und lieben ´müssen´, hätte ihr Joe Henderson diese These entgegengehalten?

alternativ:

>        Was hätte Miller erkennen und wie hätte er handeln und lieben ´müssen´, hätte ihm Joe Henderson diese These entgegengehalten?

alternativ:

>        Was hätte der Präsident erkennen und wie hätte er handeln und lieben ´müssen´, hätte ihm Joe Henderson diese These entgegengehalten?

alternativ:

>        Was hätte Sekretär Wurm erkennen und wie hätte er handeln und lieben ´müssen´, hätte ihm Joe Henderson diese These entgegengehalten?

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>        Erörtere wahlweise, wo der "verstand" Ferdinands / Luises hätte "schneiden" müssen, damit ihnen vielleicht das sie Beide wie ihre Liebe ´Heiligende´ nicht abhanden gekommen wäre?

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 aus:  http://www.isb.bayern.de/gym/deu_med/inarbeit/literoert18.htm :

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Erörtern Sie den Gattungsbegriff "bürgerliches Trauerspiel" an Friedrich Schillers Drama Kabale und Liebe!

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Luise Millerin war als ursprünglicher Titel für Friedrich Schillers Drama Kabale und Liebe vorgesehen.
Erörtern Sie, inwiefern dieser Titel gerechtfertigt ist!

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Stellen Sie dar, wie die Gattung des bürgerlichen Trauerspiels den Begriff der Tragik modifiziert, und erörtern Sie, inwiefern Schiller dieses Verständnis von Tragik in seinem Drama Kabale und Liebe umsetzt, inwiefern er es aber auch transzendiert!
Gehen Sie in Ihren Ausführungen auch darauf ein, wie weit Schiller dabei Ideen des Sturm und Drang und seinen eigenen Forderungen an die Bühne als "moralische Anstalt" verpflichtet ist!

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Zeigen Sie auf, inwiefern man im Hinblick auf Friedrich Schillers Kabale und Liebe von einem gesellschaftskritischen Drama sprechen kann!

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Vergleichen Sie die Vater-Tochter-Beziehung in G. E. Lessings Miss Sara Sampson und Friedrich Schillers Kabale und Liebe!
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kreatives Interpretieren:

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aus:  http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?url=361209.htm :

 

Fügen Sie zwischen den Szenen I, 1 und I, 2 einen farblich hervorgehobenen Monolog der Frau Miller ein, in dem diese laut über das vorangegangene Gespräch nachdenkt.

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Schreiben Sie aus der Rolle eines Theaterregisseurs eine genaue Rollenbeschreibung für die Figuren aus I, 1, die den Spielenden helfen soll, sich in ihre Rolle hineinzufinden.
"Du bist jetzt Musikus Miller. Du führst mit deiner Frau ein Streitgespräch, in dem …" oder "Du bist jetzt Frau Miller. Dein Mann führt mit dir ein Gespräch über eure Tochter, in dem …"

 

 


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detektivisches Analysieren - Epochenhorizonte:

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aus:  http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?url=361209.htm :

 

Der nachstehende Text ´MILOTTI´  von Claudia Mutter ist eine Montage aus „Emilia Galotti“ von Lessing und „Kabale und Liebe“ von Schiller.

Versuchen Sie den Text wieder zu entmischen:  Welche Sätze sind ohne den Horizont und Stil des Aufklärungszeitalters sowie die soziale Stellung der Galottis nicht denkbar - und warum jeweils? Welche Äußerungen passen hingegen zur sozialen Stellung der Millers wie zu Stil und Horizont der Sturm&Drang-Epoche?

Gebt bitte jeweils die Belegstellen (Akt+Szene/Auftritt) aus den Originaltexten an!

Originalversion LessingOriginalversion Schiller

 

Erster Auftritt

Miller steht eben vom Sessel auf. An einem Tisch sitzt Frau Miller noch im Nachtgewand, und trinkt ihren Kaffee. Miller schnell auf und ab gehend:

MILLER: Sie bleibt mir zu lang' aus –

FRAU: Noch einen Augenblick, Miller! Es würde sie schmerzen, deines Anblicks so zu verfehlen. Das Herz bricht mir, wenn ich hieran gedenke. – So ganz sollen wir sie verlieren, diese einzige geliebte Tochter?

MILLER: Was nennst du, sie verlieren? Vermenge dein Vergnügen an ihr nicht mit ihrem Glücke. – Du möchtest meinen alten Argwohn erneuern: – daß es mehr das Geräusch und die Zerstreuung der Welt, mehr die Nähe des Hofes war, als die Notwendigkeit, unserer Tochter eine anständige Erziehung zu geben, was dich bewog, hier in der Stadt mit ihr zu bleiben; – fern von einem Manne und Vater, der euch so herzlich liebet.

FRAU: Wie ungerecht, Miller! Aber laß mich heute nur ein einziges für diese Stadt, für diese Nähe des Hofes sprechen, die deiner strengen Tugend so verhaßt sind.

MILLER: Dazu bedenkst du nicht, Frau: Der Major haßt mich –

FRAU: Vielleicht weniger, als du besorgest.

MILLER: Besorgest! Ich besorg' auch so was!

FRAU: Denn hab' ich dir schon gesagt, daß der Major unsere Tochter gesehen hat?

MILLER: Der Major? Und wo das?

FRAU: In der letzten Vegghia, die er mit seiner Gegenwart beehrte. Er bezeigte sich gegen sie so gnädig – –

MILLER: So gnädig?

FRAU: Er unterhielt sich mit ihr so lange –

MILLER: Unterhielt sich mit ihr?

FRAU: Schien von ihrer Munterkeit und ihrem Witze so bezaubert – –

MILLER: So bezaubert? –

FRAU: Hat von ihrer Schönheit mit so vielen Lobeserhebungen gesprochen – –

MILLER: Lobeserhebungen? Und das alles erzählst du mir in einem Tone der Entzückung? O Frau, Frau! eitle, törichte Mutter!  Aber, sag mir doch, was wird bei dem ganzen Kommerz auch herauskommen? – Nehmen kann er das Mädel nicht – Vom Nehmen ist gar die Rede nicht, und zu einer daß Gott erbarm? – Guten Morgen' – Gelt, wenn so ein Musje von, sich da und dort, und dort und hier schon herumbeholfen hat, wenn er, der Henker weiß was als? gelöst hat schmeckt's meinem guten Schlucker freilich, einmal auf süß Wasser zu graben. Gib du acht! gib du acht! und wenn du aus jedem Astloch ein Auge strecktest, und vor jedem Blutstropfen Schildwache ständest, er wird sie, dir auf der Nase, beschwatzen, dem Mädel eins hinsetzen, und führt sich ab, und das Mädel ist verschimpfiert auf ihr Leben lang, bleibt sitzen, oder hat's Handwerk verschmeckt, treibt's fort. Die Faust vor die Stirn. Jesus Christus.

FRAU: Gott behüt uns in Gnaden!

MILLER: Es hat sich zu behüten. Worauf kann so ein Windfuß wohl sonst sein Absehen richten? – Das Mädel ist schön schlank – führt seinen netten Fuß. Unterm Dach mag's aussehen, wie's will. Darüber kuckt man bei euch Weibsleuten weg, wenn's nur der liebe Gott Parterre nicht hat fehlen lassen – Stöbert mein Springinsfeld erst noch dieses Kapitel aus – heh da! geht ihm ein Licht auf, wie meinem Rodney, wenn er die Witterung eines Franzosen kriegt, und nun müssen alle Segel dran, und drauflos, und – ich verdenk's ihm gar nicht. Mensch ist Mensch. Das muß ich wissen.

FRAU: Wie so? –  Sei artig, Miller. Wie manchen schönen Groschen haben uns nur die Präsenter – –

MILLER: kommt zurück und bleibt vor ihr stehen: Das Blutgeld meiner Tochter! – Schier dich zum Satan infame Kupplerin! –  Ha! wenn ich mir einbilde – Das gerade wäre der Ort, wo ich am tödlichsten zu verwunden bin! Ein Wollüstling, der bewundert, begehrt. – Frau, Frau! der bloße Gedanke setzt mich in Wut. – Stell den vermaledeiten Kaffee ein, und das Tobakschnupfen, so brauchst du deiner Tochter Gesicht nicht zu Markt zu treiben. Ich hab mich satt gefressen, und immer ein gutes Hemd auf dem Leib gehabt, eh so ein vertrackter Tausendsasa in meine Stube geschmeckt hat.

FRAU: Nur nicht gleich mit der Tür ins Haus. Wie du doch den Augenblick in Feuer und Flammen stehst! Ich sprech ja nur man müß den Herrn nicht disguschtüren.

MILLER: Da liegt der Has im Pfeffer. Darum, just eben darum, muß die Sach noch heut auseinander.

 

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kreatives Analysieren - Parallelhandlungen:

 

aus:  http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?url=361209.htm :

Stellen Sie die Szenen am Hof und die Szenen der bürgerlichen Welt zusammen. Entwerfen Sie jeweils eine knappe Parallelhandlung: Was passiert während der Hofszenen in der bürgerlichen Welt und umgekehrt?


Bei dieser Aufgabe wird den Schülerinnen und Schülern die besondere Zeitstruktur von Bühnenhandlungen klar: Szenen, die auf der Bühne (und im Textheft) zwangsläufig nacheinander kommen müssen, laufen in der Realität zum Teil simultan ab. Die Reflexion dieser Einsicht kann wiederum zu interessanten Inszenierungsvorschlägen führen.

Auch hier kann am Computer gearbeitet werden: Für die Szenen der beiden Schauplätze wird eine zweispaltige Tabelle angelegt, in welche die entsprechenden Textpassagen eingefügt werden. In die jeweils frei bleibende Spalte wird die Parallelhandlung stichpunktartig eingetragen.

 

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kreatives Analysieren - Streichfassung ´Kern-´Stück:

 

aus:  http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?url=361209.htm :

Erstellen Sie für eine Schüleraufführung eine Streichfassung von "Kabale und Liebe", indem Sie Textstellen streichen, die Ihrer Ansicht nach für die Inszenierung nicht wesentlich sind.

 


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