dramenaufbau:
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I,1 Zimmer beim Musikus.
I,2 Secretär Wurm. Die Vorigen.
I,3 Luise Millerin kommt, ein Buch in der Hand. Vorige.
I,4 Ferdinand von Walter. Luise. (Er fliegt auf sie zu - sie sinkt entfärbt und matt auf einen Sessel - er bleibt vor ihr stehn - sie sehen sich eine Zeitlang stillschweigend an. Pause.)
I,5 Saal beim Präsidenten. Der Präsident, ein Ordenskreuz um den Hals, einen Stern an der Seite, und Secretär Wurm treten auf.
I,6 Sechste Scene. Hofmarschall von Kalb in einem reichen, aber geschmacklosen Hofkleid, mit Kammerherrnschlüsseln, zwei Uhren und einem Degen, Chapeaubas und frisiert à la Hérisson. Er fliegt mit großem Gekreisch auf den Präsidenten zu und breitet einen Bisamgeruch über das ganze Parterre. Präsident.
I,7 Ferdinand. Präsident. Wurm, welcher gleich abgeht.
II,1 Ein Saal im Palais der Lady Milford; zur rechten Hand steht ein Sopha, zur linken ein Flügel. Lady in einem freien, aber reizenden Negligé, die Haare noch unfrisiert, sitzt vor dem Flügel und phantasiert; Sophie, die Kammerjungfer, kommt von dem Fenster.
II,2 Ein alter Kammerdiener des Fürsten, der ein Schmuckkästchen trägt. Die Vorigen.
II,3 Ferdinand von Walter. Die Vorigen.
II,4 Zimmer beim Musikanten. Miller. Frau Millerin. Luise treten auf.
II,5 Ferdinand von Walter stürzt erschrocken und außer Athem ins Zimmer. Die Vorigen.
II,6 Der Präsident mit einem Gefolge von Bedienten. Vorige.
II,7 Gerichtsdiener. Die Vorigen.
III,1 Saal beim Präsidenten. Der Präsident und Sekretär Wurm kommen.
III,2 Der Präsident und der Hofmarschall.
III,3 Der Präsident und Wurm.
III,4 Zimmer in Millers Wohnung.Luise und Ferdinand.
III,5 Luise allein. - (Sie bleibt noch eine Zeit lang ohne Bewegung und stumm in dem Sessel liegen, endlich steht sie auf, kommt vorwärts und sieht furchtsam herum.)
III,5 Luise und Secretär Wurm.
IV,1 Saal beim Präsidenten. Ferdinand von Walter, einen offenen Brief in der Hand, kommt stürmisch durch eine Thüre, durch eine andere ein Kammerdiener.
IV,2 Ferdinand allein, den Brief durchfliegend, bald erstarrend, bald wüthend herumstürzend.
IV,3 Der Hofmarschall und Ferdinand.
IV,4 Ferdinand nach einem langen Stillschweigen, worin seine Züge einen schrecklichen Gedanken entwickeln.
IV,5 Der Präsident und Ferdinand.
IV,6 Ein prächtiger Saal bei der Lady. Lady und Sophie treten herein.
IV,7
Luise Millerin tritt schüchtern herein und bleibt in einer großen Entfernung
von der Lady stehen; Lady hat ihr den Rücken zugewandt und betracht sie eine
Zeit lang aufmerksam in dem gegenüber stehenden Spiegel.
(Nach einer Pause.)
IV,8 Lady allein, steht erschüttert und außer sich, den starren Blick nach der Thüre gerichtet, durch welche die Millerin weggeeilt; endlich erwacht sie aus ihrer Betäubung.
IV,9 Lady. Ein Kammerdiener. Sophie, hernach der Hofmarschall, zuletzt Bedienter.
V,1 Abend zwischen Licht im Zimmer beim Musikanten.
V,2 Ferdinand zu den Vorigen.
V,3
Ferdinand und Miller.
(Beide gehen, ohne ein Wort zu reden, einige Pausen lang auf den
entgegengesetzten Seiten des Zimmers auf und ab).
V,4 Ferdinand allein.
V,5 Miller, der zurückkommt, und Ferdinand.
V,6 Luise mit der Limonade, und die Vorigen.
V,7 Ferdinand und Luise. Sie kommt langsam mit dem Lichte zurück, setzt es nieder und stellt sich auf die entgegengesetzte Seite vom Major, das Gesicht auf den Boden geschlagen und nur zuweilen furchtsam und verstohlen nach ihm hinüberschielend. Er steht auf der andern Seite und sieht starr vor sich hinaus. (Großes Stillschweigen, das diesen Auftritt ankündigen muß.)
V,8 Ferdinand. Der Präsident. Wurm und Bediente, welche alle voll Schrecken ins Zimmer stürzen, darauf Miller mit Volk und Gerichtsdienern, welche sich im Hintergrund sammeln.
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aus: http://www.cdrnet.net/kb/data/DE_Schiller.asp :
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Akt |
Szn |
Ort |
Personen |
Inhalt |
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1 |
1 |
Millers Haus |
Miller, Frau |
Diskutieren über Beziehung zw. Ferdinand & Luise: Frau dafür, Mann dagegen -> Miller will es dem Präsidenten erzählen |
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2 |
Miller, Frau, Wurm |
Frau versucht, Wurm Luise auszureden, dieser geht ab, hat aber gehört, dass Ferdinand in Luise verliebt ist und sie öfters trifft. |
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3 |
Miller, Frau, Luise |
Diskussion zw. Vater und Tochter: Vater will nicht, dass sie den Major heiratet -> geht ab |
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4 |
Ferdinand, Luise |
Liebesschwur Ferdinands ("... empfangen für dich jede Wunde..."). Sie reagiert abweisend, verschwindet schließlich. Er bleibt sprachlos zurück. |
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5 |
Saal beim Präsidenten |
Präsident, Wurm |
Wurm erzählt dem Präsident, dass Ferdinand ein Verhältnis mit L. hat; Präsident denkt, dass Wurm dies Benutzen will, um selber an Luise zu kommen. Dieser will Ferdinand mit Lady Milford verkuppeln, um seinen Einfluss beim Fürsten zu sichern und Ferdinand auf eine Probe zu stellen. Will die Verlobung ihm erst später sagen. |
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6 |
von Kalb, Präsident |
Hofmarschall von Kalb soll die Verlobung von Ferdinand mit Lady Milford in der Stadt bekannt machen, außerdem diese Nachricht noch der Lady überbringen |
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7 |
Präsident, Ferdinand |
Vater versucht, Ferdinand Luise auszureden, indem er die Zukunft seines Sohnes mit Lady Milford darstellt ("Geheimer Rat – Gesandtschaften – außerordentliche Gnaden", "Eine herrliche Aussicht dehnt sich vor dir - ..."). -> hitzige Diskussion, Ferdinand verflucht seinen Vater -> Ferdinand muss von seinem Vater aus zur Lady, sonst "fliehe meinem Zorn" |
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2 |
1 |
Ein Saal im Palais der Lady Milford |
Lady, Sophie |
Lady ist in F. verliebt, ging die Verbindung zum Fürsten nur ein, um Ferdinand zu bekommen |
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2 |
Lady, Sophie, Kammerdiener |
Kammerdiener erzählt ihr, dass 7000 Landsleute vom Fürsten verkauft wurden und Schüsse in die protestierende Menge abgegeben wurden. Sie bekommt Juwelen geschenkt, die der Fürst im Tausch gegen die Soldaten erhielt. Diese wertvollen Steine sollen verkauft werden, um 400 Menschen zu helfen, die durch einen Stadtbrand/Überfall hoch verschuldet sind & wie Sklaven behandelt werden + arbeiten müssen |
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3 |
Lady, Ferdinand |
F. erzählt ihr, dass
er dazu gezwungen wurde und sie nicht will. Lady M. erzählt ihm
daraufhin ihre Kindheit (England, Fürst). Sie "erpresste"
vom Fürsten einen Eid, dass die Opferung von Menschen aufhören muss.
Er (F.) ist ihr "Lohn" dafür. |
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4 |
Zimmer beim Musikanten |
Miller, Frau, Luise |
Miller regt sich über seine Frau auf, da sie sich verplappert hat und es somit Wurm erfahren hat. Daraufhin will er zum Minister und ihm alles beichten. |
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5 |
Miller, Frau, Luise, Ferdinand |
Nach hitziger Diskussion: erneuter Liebesschwur Ferdinands |
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6 |
Miller, Frau, Luise, Ferdinand, Präsident |
Hitzige Diskussion, bei der der Präsident Luise "belegt", anschließend Vater – Sohn - bzw. Präsident – Miller – Konflikt, Miller soll in den Kerker, Frau + Tochter an den Pranger |
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7 |
Miller, Frau, Luise, Ferdinand, Präsident, Gerichtsdiener |
Handgemenge, in dem Luise abgeführt werden soll, F. droht mehrmals, Luise in Ruhe zu lassen, sonst müsste er seinen Degen verwenden, und verletzt schließlich einige Gerichtsdiener -> F. will dem Fürsten erzählen, wie Präsident. an die Macht gekommen ist (Durch Ermordung des Vorgängers). |
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3 |
1 |
Saal beim Präsidenten |
Präsident, Wurm |
Wurm schlägt vor,
Miller und seine Frau gefangen zu nehmen, damit Luise einen fingierten
Liebesbrief an den Hofmarschall schreibt, um die Eltern frei zu
bekommen. Diese sollen einen Eid ablegen, dass sie nichts erzählen. |
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2 |
Präsident, von Kalb |
Präsident fragt Hofmarschall von Kalb, ob er seinen Namen für das Rendezvous hergeben will, nach längerer Diskussion. (u.a. über das Ende der polit. Laufbahn, falls F. seine Drohung wahr macht), gibt er schließlich nach. |
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3 |
Präsident, Wurm |
Präsident ist vom Brief Wurms begeistert; Kabale verläuft nach Plan |
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4 |
Zimmer in Millers Wohnung |
Luise, Ferdinand |
Hitzige Diskussion zw. den beiden; Luise erzählt, dass er sie verlassen soll bzw. sie ihn verlässt. Er vermutet, das sie ihn wegen einer best. Pflicht (Liebhaber?) verlässt. |
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5 |
Luise, (Wurm) |
Sorge nach den Eltern, da Eltern schon 5 h weg |
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6 |
Luise, Wurm |
Erzählt ihr, dass die Mutter im Spinnhaus und der Vater im Turm gefangen sitzen. Sie soll sich entscheiden, wen sie verlieren möchte, ihre Eltern oder Ferdinand. Schließlich schreibt sie den Brief, den ihr Wurm diktiert. Wurm bietet ihr an, sich ihrer zu erbarmen und sie trotz der Schande zu heiraten. Sie lehnt das strikt ab. |
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4 |
1 |
Saal beim Präsidenten |
Ferdinand, Diener |
Hitzige Diskussion, F. ist sehr erregt, da er den fingierten Brief an den Hofmarschall gefunden und gelesen hat. |
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2 |
Monolog Ferdinands |
Ist ihr sehr böse. Bemerkt, dass alles von ihr geplant war. "Tot und Rache!" |
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3 |
Ferdinand, von Kalb |
F. nimmt 2 Pistolen von der Wand, von Kalb bekommt Angst; hitziges Gespräch, schließlich bekennt v. Kalb, das er Luise nicht kennt |
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4 |
Monolog Ferdinands |
Er muss sie nehmen, da sie sich miteinander verlobt haben, ist aber über sie verärgert. |
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5 |
Ferdinand, Präsident |
F. will seinem Vater erzählen, dass L. ihn betrogen hat, dieser stellt sich so, als wenn er sie doch heiraten dürfte. Daraufhin stürzt F. aus dem Zimmer. |
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6 |
Ein sehr prächtiger Saal bei der Lady |
Lady, Sophie |
Sophie ergründet Lady Milford, diese wird darüber wütend. |
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7 |
Lady, Luise |
Streit: Lady bietet L. erst eine Stelle als Dienerin bei ihr an. Dann beschimpft sie sie, anschließend ist sie wieder total freundlich -> Lady verhält sich so, damit Luise sich von F. lossagt. Schließlich gibt L. nach, kündigt aber Selbstmordabsichten an. |
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8 |
Lady |
Erzürnt darüber, dass die "bürgerliche" L. ihr Ferdinand wie eine Ware abgetreten hat. Sie entschließt sich daraufhin, sich dem Fürsten zu entsagen. |
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9 |
Lady, von Kalb, Sophie |
Sie schreibt eine Karte mit dem Inhalt, dass sie sich von dem Fürsten lossagt und ins Ausland flüchtet. Diese soll v. Kalb dem Fürsten überbringen(fürchtet die Rache des Fürsten über diese Nachricht, tut dies nur sehr ungern). Ihren Schmuck schenkt sie den Angestellten. |
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5 |
1 |
Zimmer bei Miller |
Luise, Miller |
Sie will Selbstmord begehen (mit F.), in der Hoffnung, im Jenseits mit ihm zusammen zu sein. Ihr Vater kann sie davon abhalten, indem er ihr einen Dolch anbietet, um ihr Vorhaben auszuführen. Sie lässt die Selbstmordgedanken fallen, da sie sich nicht überwinden kann. |
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2 |
Luise, Miller, Ferdinand |
F. fragt L., ob sie den Brief geschrieben hat. Diese bejaht schweren Herzens und nach Aufforderungen des Vaters ("Noch ein ja, dann ist es überstanden"). Er fragt, ob sie ihm ein Glas Limonade bringen könnte. |
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3 |
Miller, Ferdinand |
Unterhalten sich darüber, wie Ferdinand Luise kennen gelernt hat (F. wollte Flötenunterricht bei M. nehmen, lernte dabei L. kennen und verliebte sich in sie). F. fragt, ob L. die einzige Tochter Millers wäre. Daraufhin gesteht der Vater, dass er seine Tochter über alles liebt. |
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4 |
Ferdinand |
Denkt darüber nach, dass er mit Luise dem Vater die Lebensfreunde nimmt, da dieser nur sein Instrument und seine Tochter als "Reichtum" besitzt. Er entschließt sich, seinen Plan doch zu verwirklichen. |
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5 |
Miller, Ferdinand |
F. gibt M. all sein Geld (in Goldmünzen), um die 3monatige Liebe zu L. zu bezahlen. M. ist von dem Reichtum fasziniert und verliert die Kontrolle (will Musikstunden fast umsonst geben, Luise soll Franz. Lernen,...). Daraufhin bittet F. ihn, sich zu beruhigen. |
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6 |
Miller, Ferdinand, Luise |
Miller soll zum Präsidenten, um ihm auszurichten, dass F. nicht zum Essen kommen kann. Luise muss daheim bleiben. F. gibt das Gift unbemerkt in die Limonade, macht sich letzte Gedanken über den Anschlag (und die Folgen) |
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7 |
Ferdinand, Luise |
Sie trinken das Gift (Sie weis nicht, dass in der Limonade Gift ist.). Als sie die Wirkung des Giftes spürt, gesteht sie ihm alles. Daraufhin will F. seinen Vater umbringen. Sie stirbt. |
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letzte |
Im Saal des Präsidenten (?) |
Ferdinand, Präsident, Wurm, Miller, Volk, Gerichtsdiener, Leiche Luises |
Miller sieht seine tote Tochter und wirft dem ohnmächtigen F. das Geld vor die Füße. Bevor Ferdinand ohnmächtig wurde erzählte er dem Vater, dass er ihn zu diesem Mord veranlasst hätte. Vater schiebt die Schuld auf Wurm, wird wütend. Daraufhin will der ebenfalls wütende Wurm gegen den Präsidenten aussagen (Mordanschlag des Präsidenten, um an die Macht zu gelangen.). Ferdinand stirbt neben Luise, gibt seinem Vater kurz vor dem Tod noch die Hand. (Vater interpretiert es als wenn sein Sohn ihm vergeben hätte.) Präsident und Wurm werden abgeführt. |
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aus: http://www.weinreichpeter.de/wissen/germanistik/literaturwissenschaft/18jh/schiller_kabale.htm
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Peter Weinreich / A. SZENARIUM:
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