ALTGRIECHISCHES WELT-/ GÖTTER-/ MENSCHENBILD:

 

 

 

Vor dem Anbeginn der Zeit war das Chaos, ein gähnender Schlund ohne Anfang und ohne Ende. Finster waren die Nebel, aus denen es bestand, und doch lagen schon in ihnen die Urbestandteile allen Lebens: Erde, Wasser, Feuer und Luft.

Die fünf Elemente 

Element

 

Himmelsrichtung



Tageszeit


Jahreszeit


Farbe




Tierkreiszeichen



Einflussbereich


Geschlecht

Fabelwesen




Magische Geräte


Wind

Sinn

Edelstein


Tarot


Pflanzen








Räucherwerk

Baum


Tiere




Göttinen



Götter

Luft

 

Osten



Dämmerung


Frühling


Blau
Weiß
Violett


Zwillinge
Waage
Wassermann

Verstand


männlich

Luftgeister:
Sylphen



Dolch
Schwert

Euros

Geruchssinn

Topas


Schwerter


Eisenkraut
Myrrhe
Primel
Schafgarbe
Stiefmütterchen
Veilchen
Weihrauch


Galbanum

Espe


Vögel,
vor allem
Adler und
Falke

Arcdia
Cardea
Urania

Enlil
Merkur
Thot

 

 

Feuer

 

Süden



Mittag


Sommer


Rot
Gold
Orange


Widder
Schütze
Löwe

Wille


männlich

Feuergeister:
Vogel
Phönix
Drache

Räucherfass
Zauberstab

Notus

Gesichtssinn

Feueropal


Stäbe


Hibiskus
Knoblauch
Nessel
Roter Mohn
Roter Pfeffer
Senf
Zwiebel


Weihrauch

Blüchender
Mandelbaum

Drache
Löwe
Pferd


Brigid
Hestia
Vesta

Hephaistos
Horus
Vulkanus

Wasser

 

Westen



Abend


Herbst


Grün
Blau/
Blaugrün
Silber

Krebs
Skorpion
Fische

Gefühl


weiblich

Wassergeister:
Nixen
Nymphen


Kelch
Becher

Zephyros

Geschmackssinn

Aquamarin


Kelch


Algen
alle Wasser-
pflanzen
Binsen
Farn
Lotos
Moos
Wasserlilien

Myrrhe

Weide


alle im
Wasser
lebenden
Tiere

Aphrodite
Isis
Tiamat

Manannan
Osiris
Neptun

 

 

Erde

 

Norden



Nacht


Winter


Gelb
Braun
Schwarz


Stier
Jungfrau
Steinbock

Materie
Tatkraft

weiblich

Erdgeister:
Zwerge
Elfen


Pentakel


Boreas

Tastsinn

Bergkristall
Salz

Münzen/
Scheiben

Efeu
Gerste
Hafer
Mais
Reis
Roggen
Schwarzwurzel
Weizen

Storax

Eiche


Kuh/Stier
Büffel
Schlange
Hirsch

Ceres
Demeter
Gaea

Athos
Dionysos
Pan

Geist/Äther

 

Mitte und Umfang
genau und ungefähr


jenseits der Zeit
Zeitlosigkeit

Das wirbelnde Rad
des Jahres

durchsichtig
weiß
schwarz
















Hexenkessel




Gehör







Mistel










blühender
Mandelbaum

Spinx




Isis
Geheimname
der Göttin

Akasha
JHVH (Jehova)

aus: 

 

Und so geschah es, dass sich die Finsternis (Erebos) und die Nacht (Nyx) aus dem Schlund erhob. Beide vereinigten sich und gebaren den Äther (Aither) und den Tag (Hemera).

Die erste aber unter allen Göttern war die Erdenmutter Gaia. Die Welt um sie herum war noch leer und ungeformt. So zeugte Gaia aus sich Uranos, den Himmel, Pontos, das Meer, und Tartaros, die Unterwelt

Doch noch war das Werk unvollständig und so verband sich die Erdenmutter mit ihrem Sohn Uranos und zeugte Okeanos und Tithys, aus deren Verbindung die Flüsse und die Okeaniden hevor gingen. Weitere Kinder folgten ...

...und so entstand aus der Verbindung von Hyperion und Theia die Sonne (Helios), der Mond (Selene) und die Morgenröte (Eos). Ihr Sohn Japetos verliebte sich in die schöne Okeanidin Klymene und deren mächtige Kinder waren Atlas, Menoitis, Prometheus und Epimetheus.

So bevölkerte ein ganzes Göttergeschlecht in unterschiedlichsten Erscheinungsformen die frühe Welt. 

Titanen, einäugige Wesen, Kyklopen und hundertarmige Riesen trieben ihr Unwesen. Und schon bald sollten schreckliche Taten das Antlitz dieser jungen Welt erschüttern.

 

Uranos war nämlich ein sehr herrschsüchtiger Gott und achtete eifersüchtig darauf, dass ihm keiner seine Macht streitig machen konnte. Und so waren ihm seine mächtigen Söhne ein Dorn in seinem Auge. Schließlich verbarg er sie tief im Innern der Erde und verwehrte ihnen so, jemals das Himmelslicht zu sehen. Verzweifelt versuchte Gaia ihren Gatten auf dem Nachtlager von seinen Taten abzubringen. Doch es war vergebens.

Darüber war die Erdmutter so erzürnt, dass sie aus dem Erz der Erde eine gewaltige Sichel formte. Mit dieser ging sie zu ihrem Sohn Kronos und redete mit schmeichelnder Stimme auf ihn ein: „Sieh, wie dein eifersüchtiger Vater deine Brüder in die Unterwelt verbannt. Kein Grund gibt es für seine Tat und die heißen Tränen meines Mutterherzens können ihn nicht erweichen. Nur du, mein Sohn Kronos, kannst ihn aufhalten. Nimm diese mächtige Sichel! Mit ihr wirst du diesen grausamen Herrscher von seinem Throne stürzen können."

Kronos hörte auf die Worte seiner Mutter und lauerte in der Nacht seinem Vater Uranos auf, der sich zum Lager seiner Gemahlin aufgemacht hatte. Ein wilder Kampf entbrannte zwischen Vater und Sohn, bei dem die Erde angstvoll zitterte. Schließlich gelang es dem Kronos seinen Vater mit der Sichel zu entmannen. Voller Zorn warf er das Geschlecht ins Meer. In der Brandung des wildschäumenden Ozeans erwuchs daraus Aphrodite, die schaumgeborene Göttin der Liebe.
Tropfen von Uranos Blut fielen auf Gaia und befruchteten sie. So gebar sie die Erinyen, schaurige Rachgöttinen, und die mächtigen Giganten.
Uranos jedoch wurde in das finstere Verließ des Tartaros verbannt und fortan sollte nun sein Sohn Kronos herrschen. Doch er vergaß nicht die zornigen Worte seines Vaters, der ihm prophezeite: "So wie du mich vom Throne gestoßen hast, wird dereinst dein eigener Sohn dich ebenfalls zu Fall bringen!"

 

Wie eine dunkle Wolke schwebte die Prophezeiung seines Vaters über Kronos Haupt. Daher kam es, dass er jedes Mal, wenn seine Frau Rhea ihm ein Kind gebar, dieses sofort nach der Geburt verschlang. 

So verschwanden nacheinander Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon in seinem finsteren Schlund. Bei jedem von ihnen wurde der Mutterschmerz Rheas größer und als sie erneut schwanger wurde, fragte sie ihre Mutter um Rat.
"Gehe auf die Insel Kreta und verstecke dort deinen Sohn vor Kronos. Mit einer List lasse ihn glauben, dass er auch dies Neugeborene wie seine Kinder zuvor verschlingen würde!"
Rhea hörte auf den Rat ihrer Mutter und brauchte in einer einsamen Höhle des Berges Ida Zeus zur Welt. Als nun ihr grausamer Mann nach dem Sohn fragte, wickelte Rhea einen Stein in der Größe eines Neugeborenen in Tücher und reichte diesen Kronos. So verschluckte Kronos den Stein in gutem Glauben und fühlte sich auch weiterhin in seiner Macht sicher.

 

Zeus jedoch wuchs von den Bergnymphen wohlbehütet auf. 

Zum Manne geworden schlich sich Zeus in die Feste seines Vaters und flößte ihm einen Zaubertrank ein. Kronos würgte heftig und erbrach schließlich all seine verschluckten Kinder. Freudig rief Zeus ihnen allen zu: "Folgt mir auf den Olymp. Von dort wollen wir uns für die euch angetane Schmach an Kronos und den Titanen rächen." Von Rache beseelt schlossen sie sich ihrem Bruder an.

Gemeinsam befreiten sie die Zyklopen und die hundertarmigen Riesen aus dem Tartaros. Zum Dank schmiedeten die Zyklopen dem Zeus Donnerkeile, dem Poseidon einen mächtigen Dreizack und Hades eine Mütze, die ihn unsichtbar machte. Mit diesen mächtigen Waffen traten sie den Kampf gegen Kronos und den mit ihn verbündeten Titanen an.

Zehn Jahre tobte die Schlacht um die Weltherrschaft. Immer wieder schleuderte Zeus seine Donnerkeile gegen die Titanen. Die Welt stöhnte laut unter dem Dröhnen dieser Urgewalten. Schließlich unterlagen die Titanen. In Ketten wurden sie in den Tartaros geworfen und von den hundertarmigen Riesen bewacht.

 

Untereinander teilten sich nun die Brüder die Herrschaft über die Welt auf. Poseidon erhielt die Gewalt über das Meer, Hades herrschte in der Unterwelt und Zeus bestieg den Himmelsthron. Als Gattin erwählte er seine Schwester Hera.

 

Doch noch immer sollte die Welt nicht zu Ruhe kommen. Denn Gaia war zornig über die grausame Bestrafung ihrer Kinder und so zürnte sie Zeus. Als sie die Giganten zur Welt brachte, stachelte sie dies auf, sich an Zeus zu rächen.


Von fürchterlicher Gestalt waren diese, ihre Körper endeten in geschuppten Drachenschwänzen. Mächtig und schier unbezwingbar stürmten sie gegen den Olymp, um Zeus und sein Gefolge mit brennenden Fackeln, Felsbrocken und ausgerissenen Bäumen zu vernichten. Vor dieser schrecklichen Wut der Giganten verblassten die Gestirne und das Meer zog sich voller Frucht zurück. Grollende Erdbeben rollten zum Göttersitz und erschütterten diesen in seinen Grundfesten.

 

Alle hatten sich nun um Zeus versammelt, Geschwister wie auch seine Kinder, um den Olymp gegen die wütenden Attacken der Giganten zu verteidigen. Nichts schien ihnen Einhalt gebieten zu können. Und so befragten die Götter das Orakel um Rat. Dies weissagte ihnen, dass sie ohne die Hilfe eines Sterblichen niemals den Sieg erringen werden können.


So ging Zeus zu seinem Sohn Herakles, den er mit der Sterblichen Alkmene einst gezeugt hatte, und bat ihm im Kampf gegen die Giganten um Hilfe. Herakles folgte seinem Vater in die Schlacht und so besiegten sie einen Giganten nach dem anderen.

Noch immer war jedoch der Zorn Gaias nicht gestillt und so schickte sie den grässlichen Typhon gegen Zeus. Er war ein riesiges Ungeheuer mit Schlangenfüßen und 100 Schlangenköpfen, deren Stimmen Furcht verbreiteten und die Feuer speiten. Erderschütternd war der Kampf mit dem Ungeheuer, doch schließlich konnte Zeus es besiegen, in dem er den Berg Ätna auf ihn schleuderte, der ihm so zum Grabe wurde.

So kehrte denn nun endlich Ruhe in der Welt ein und seither thronte Zeus als oberster aller Götter auf dem Gipfel des Olymp.

aus:  http://www.mythentor.de 

 

 

 

 

Im Unterschied zu den Ägyptern stellten sich die Griechen vor, dass die Götter menschliche Gestalt hatten und wie Menschen nicht frei von Gefühlen und Eigenschaften wie Neid, Missgunst, Eifersucht und Hass waren. Zwar glaubten sie, das die Göttinnen und Götter in bestimmten Situationen vorübergehend die Gestalt eines Tieres annehmen konnten, um von den Menschen unerkannt zu bleiben. Aber dass das Tier einen Gott verkörperte - wie bei den Ägyptern - , daran glaubten sie nicht. 

Was die griechischen Göttinnen und Götter von den Menschen unterschied, war vor allem, das sie ewig jung blieben, das kein Alter ihre Schönheit trübte und das sie unsterblich waren. Und natürlich, dass sie Macht über die Erde und die Naturgewalten hatten.

Durch diese Ähnlichkeit waren die Götter den Menschen näher. Sie waren für den Menschen nicht eine fremde Macht, man brauchte also auch nicht unbedingt Angst vor ihnen zu haben. Das schloss nicht aus, dass man den Göttern mit Respekt und Ehrfurcht begegnete. Zwar waren sie allmächtig, aber immerhin doch diejenigen, die den Menschen Glück oder Unglück, Leid, Verzweiflung oder Tod bringen konnten.

 

Da die Götter wie die Menschen über gute und schlechte Eigenschaften verfügten, hatten sie auch nach dem Glauben der Griechen kein Recht, sich moralisch über die Menschen zu erheben. Hier liegt ein wichtiger Unterschied der Religion der Griechen zu der Gottesvorstellung der Juden und Christen.

Von den griechischen Göttern gingen keine Gebote aus, an die sich der Mensch halten sollte. Deshalb gab es keine Heilige Schrift, keine feste Lehre und auch keinen festen Priesterstand. Die griechischen Götter waren weder allmächtig noch allwissend, selbst Zeus nicht. Im Gegensatz zum christlichen Glauben hatte Zeus Himmel und Erde nicht erschaffen, sondern stammte wie die Menschen aus der Natur. er war nicht Schöpfer, sondern nur Beherrscher der Welt. Die Götter kannten das Schicksal der Menschen, sie teilten ihnen ihr Los zu, schienen bisweilen fast mit den Leiden der Menschen zu spielen, gaben ihnen aber auch Ratschläge und sprachen ihnen Mut und Stärke zu.

Für die Griechen war der Tod das eigentliche menschliche Los: Er überschattete das menschliche Leben. Weil die Götter dem Tod nicht unterworfen waren, deshalb galt ihr Dasein als strahlend. "Das Geschlecht der Menschen aber gleicht den Blättern im Wald", so hat Homer ausgedrückt. der Mensch muss nach dem Tod in den Hades, die Unterwelt, um als kraftloser Schatten ohne Erinnerung an das Leben, ohne Willen und Bewusstsein weiterexistieren. Den Griechen bot das Jenseits keinen Trost. Ihre Religion war auf das Diesseits ausgerichtet.

 

Ein kurzer Überblick über die Funktionen der wichtigsten Götter

Da die römischen Gottheiten größtenteils mit den griechischen, außer im Namen, übereinstimmen, sind hier nur die griechischen aufgeführt.

Zeus steht an der Spitze der griechischen Götterhierarchie. Er ist der einzige der griechischen Götter, dessen Name sicher indogermanisch ist und "lichter Himmel", "Tag" bedeutet. Offenbar wurde er von den Griechen ursprünglich im Freien als Himmels- und Berggott verehrt; in Dodona war sein heiliger Baum die Eiche.

In der griechischen Mythologie wurde er zum Sohn des Kronos und der Rhea, Bruder und Gemahl der Hera und Vater der aus seinem Haupt entsprossenen Athene. In gewaltigem Kampf mit Kronos und den Titanen begründete er die Herrschaft der olympischen Götter über die dunklen Mächte des Chaos. Nach dem Niederringen der Giganten und des Typhon mit der Hilfe der Olympier herrschte Zeus unbestritten. Er teilte die Weltherrschaft mit seinen Brüdern Poseidon und Hades.

Zeichen seiner Allmacht und Sinnbild des Lebens ist seine unerschöpfliche Zeugungskraft. Zu seinen Nachkommen wurden im Mythos besonders gerechnet: Apoll, Artemis, Hermes, Aphrodite, Dionysos, Ares, Hephaistos, die Musen, Herakles, Persephone, die Dioskuren, Perseus. Seinen unsterblichen und sterblichen Geliebten näherte er sich oft in verwandelter Gestalt, z.B. Europa als Stier, Leda als Schwan, Danae als goldener Regen, Antiope als Satyr.

Die ursprünglichen heterogenen Züge des Zeus, die von einem Konflikt griechisch-patriachalischer mit mittelmeerisch-matriarchalischen Gottheiten (Hera, Athene, Poseidon) und Kulten zeugen, gewannen in homerischer Zeit die festen Umrisse einer universalen allmächtigen Vatergottheit, des "Vaters der Götter und Menschen". Zeus stand überparteiisch über den übrigen (oft sehr parteiischen) Göttern als Lenker der Geschicke, auf goldener Waage wog er den Menschen ihr Los (Moira) zu - nach anderer Überlieferung war jedoch auch Zeus der Moira untertan. Bei Homer und in der Folgezeit galt Zeus nicht nur als der physisch stärkste und gewaltig tätige Wettergott, dessen Macht die Elementargewalten meistert, sondern auch als Schutzgottheit und Inbegriff der kosmischen Ordnung: als der "Weitschauende", der "weiseste" der Götter, der den Menschen den "edlen Verstand in der Brust" gibt, als der milde, der Sühnung annimmt und Gebete erhört, als Beschützer des Gastes und des Hilfe- und Asylsuchenden; er wacht über Eid und Vertrag, ist Hüter der Freiheit, der Sitte und der staatlichen Ordnung, beschützt als ein nicht zuletzt aristokratischer Gott Haus und Hof und Besitz. Im Hellenismus wurde er als Garant der hellenistischen Staatenwelt verehrt; in der römischen Mythologie wurde Zeus dem Jupiter gleichgesetzt.

Hades, auch Haides und Aides, griechischer Mythos: Sohn des Kronos und der Rhea, Bruder des Zeus und Poseidon. Nach dem Kampf der Götter mit den Titanen fiel ihm bei der Teilung der Erde die Unterwelt zu, wo er als Gott der Toten wirkte. Im Kult spielte er in dieser Funktion nur in Pylos in Elis eine Rolle; im Mythos sind nur zwei ältere Erzählungen bekannt: seine Verwundung im Kampf mit Herakles und - wohl nach der Identifikation mit Pluton als Dämon der Fruchtbarkeit der Erde - der Raub der Persephone. Später wurde Hades mit dem Totenreich selbst gleichgesetzt.

Poseidon, der mächtige, oft grollende Gott des Meeres. Sein schon aus mykenischer Zeit überlieferter Name ist nicht endgültig gedeutet. Im Mythos ist Poseidon der Sohn des Kronos und der Rhea, Bruder des Zeus und des Hades. Als die Brüder die Welt unter sich aufteilten, fiel Poseidon das Meer zu. Dort wohnte er mit seiner Gemahlin Amphitrite und den Meergöttern. Poseidon hatte zahlreiche Kulte an den Küsten des Ägäischen Meeres und auf den Inseln; ein Hauptheiligtum war das Panionion südlich von Ephesos. Im Binnenland (Böotien, Arkadien) wurde er als Gott des Pferdes und der Erdbeben hoch verehrt; Auch trat er im Mythos zuweilen in Gestalt eines Pferdes auf. Ihm zu Ehren wurden die isthmischen Spiele veranstaltet. Von den Römern wurde er dem Neptun gleichgesetzt.

Hera, Tochter des Kronos und der Rhea, Schwester und zugleich Gemahlin des Zeus, Mutter des Ares und des Hephaistos sowie der Hebe und der Eileithyia. Als Gemahlin des Zeus war sie die Beschützerin der Ehe und der Hochzeitsbräuche. Auch wurde sie von den Frauen als Geburtsgöttin angerufen. Die Verbindung von Zeus und Hera wurde in Athen, Samos und Knossos als Hieros Gamos gefeiert. Ihr Kult, dessen Anfänge vorgriechisch sind, ging von Argos aus, wo - neben demjenigen von Samos - ihr bedeutendstes Heiligtum stand. Auch der älteste Tempel Olympias war ihr geweiht. Das der Hera heilige Opfertier war die Kuh; aber auch Löwe und Greif sind ihr zugeordnet. Homer stellt Heras leidenschaftliche Eifersucht in den Vordergrund, durch die sie als Rivalin des Zeus erscheint; diese Missgunst kennzeichnet ihr Verhalten gegenüber Zeus Kindern mit sterblichen Frauen und lässt sie im Gegensatz zu Zeus zur unbedingten Parteigängerin der Griechen (z.B. im Kampf gegen Troja) werden. Auch tritt sie als persönliche Schutzgöttin eines Helden auf. Die Römer setzten Hera der Juno gleich.

Ares: Kriegsgott, Gott des Kampfes, einer der 12 griechischen Hauptgötter, Geliebter der Aphrodite, dem römischen Mars gleichgesetzt

Athene: ursprünglich kretisch-mykenische Haus- und Schlangengottheit; stieg gerüstet aus der Sirn des Zeus. Ihre Namen Pallas ("Mädchen") und Parthenos ("Jungfrau") zeigen ihre Unberührtheit; ihre Abzeichen Helm, Schild und Lanze symbolisieren ihre Wehrkraft; sie ist die Göttin der besonnenen Tat. Sie galt auch als Göttin der Weisheit, der Kunst, der Handfertigkeit und des Ackerbaus. Als Berggöttin der Akropolis wurde sie Stadtgöttin von Athen. Sie ist der römischen Minervaa gleichgesetzt.

Demeter: griechische Erdgöttin, Göttin der Fruchtbarkeit und des Wachstums (besonders des Ackerbaus und Getreides) Der römischen Ceres gleichgesetzt.

Aphrodite: Göttin der Schönheit - aus dem Schaum des Meeres geboren.

aus:  http://marvin.sn.schule.de/~gykl/unterricht/reli/gottw.htm

 

 

 

aus: http://online-media.uni-marburg.de/kunstgeschichte/sds/secure/marburg/31-antike-mythologie/31_02_griechenland/02_mythen_chaos.htm