ursachenfaktor:  bevölkerungswachstum

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1.  das Phänomen:

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(Bevölkerungsentwicklung in ganz Europa geschätzt:

300 n.Chr.  rund 28 Mio

500 n.Chr.  rund 14 Mio

1300 n.Chr.  rund 70 Mio

1400 n.Chr.  rund 50 Mio)

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2.  die Ursachen des Phänomens:

 

die Basisleistung des mittelalterlichen Bedarfsdeckungssystems...

 

die Auflösung der Feudalordnung

 

der Wohlstand in den oberen Bevölkerungsschichten

     
führt über die Aufhebung der Heiratsschranken zu einem veränderten generativen Verhalten der Menschen   führt zu größerer räumlicher Mobilität der Menschen    fordert die Menschen zu vielfältigerer Sorge um ihre Erwerbsgrundlagen heraus  

infolge von Frühkapitalismus

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Kolonialismus

 

- das bedeutet: alte Geburtenkontrollmechanismen fallen weg >

- alte soziale Sicherungen werden brüchig (Pauperismus auf dem Land) > mehr Kinder erforderlich, um die Alten zu tragen

- das stärkt die Erbgesundheit flächendeckend - das läßt sie besteuerungsfähig werden /´Staat´ wird möglich - das macht sie ein Stück weit zahlungsfähig auch für ärztliche Leistungen - das macht sie im Schnitt zu besser Ernährten
> die Geburtenrate steigt  > die Sterberate sinkt die Geburtenrate steigt

die Sterberate sinkt

 

führt in der Masse der Bevölkerung zu erheblichem Elend = ´PAUPERISMUS´

>>>  Problemlösungsdruck entsteht

 

>>> Aktionsspielräume entstehen

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3.  die Wirkungen des Phänomens:

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-   neue Instabilität in den Lebensverhältnissen  >  Beibehaltung eines generativen Verhaltens, das auf Verarmungs- und Entwurzelungsprozesse mit hohen Geburtenzahlen reagiert  // = 2. Phase der Entwicklung des Bevölkerungswachstums im europäischen Industrialisierungsprozeß  (Stabilisierung des Bevölkerungswachstums auf hohem Niveau)

>>  Arbeitskräfte-  wie Nachfrage-Potential steigen  -  das Arbeitskräftepotential steigt schneller  >>  die Armut verschärft sich!

= weitere unabdingbare Ursachenfaktoren eines Industrialisierungsprozesses!

 

 

-   danach: mit gesamtgesellschaftlichem Wohlstandswachstum infolge fortschreitender Industrialisierung  >  deutliche Rückläufigkeit der Orientierung auf eine zahlreiche Nachkommenschaft  (zunehmende Reduzierung des Bevölkerungswachstums (auf der Schwelle zum 21. Jhd. sogar z.T. erheblicher Schwund))

 

 

 

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