manuel, ge13, 5.5.2002
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LAND:
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Argentinien |
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Grunddaten / Stand frühjahr 2002: |
Hauptstadt: |
Buenos
Aires |
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km3: |
2 780 400
km² (Weltrang: 8) |
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Einwohnerzahl: |
36 580 000
(’99;Weltrang: 31) |
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Bevölkerungsdichte: |
13,2
je km² |
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Bevölkerungswachstum: |
1,2% |
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Haupt-Exportprodukte: |
Kraftstoffe,
Energie, Getreide (Weizen & Soja) |
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Marktanteile
multinationaler Konzerne: |
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Bruttosozialprodukt: |
7550
$ |
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Pro-Kopf-Einkommen: |
(1999 $; pro Einwohner) |
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Alphabetisierungsgrad: |
92,6%
(männlich und weiblich) |
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Arbeitslosenquote: |
18,3% |
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Armut: |
37% |
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Ethnien: |
Weiße
85%, Mestizen, Indios und andere: 15% |
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Religionen: |
Römisch-katholisch
90%; Protestantisch 2% ; Jüdisch 2% ; Andere 6% |
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Gegenwärtiges
Regierungssystem: |
Bundesrepublik
seit 1853 - Verfassung von 1994, letzte Änderung 1997 - Parlament (Congreso
de la Nación): Abgeordnetenhaus mit 257 Mitgl. (Wahl jeweils der Hälfte
der Mitgl. alle 2 J.) und Senat mit 72 Mitgl., Wahl für 9 J. (ab 1996
für 6 J.) durch die Provinzregierungen; Neuwahlen von 1/3 der Sitze
alle 3 J.) - Direktwahl des Staatsoberh. alle 4 J. (einmalige
Wiederwahl) - Wahlrecht ab 18 J. |
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Politische
Systemgeschichte: |
Innenpolitisch: 1853
gab Argentinien sich nach der Unabhängigkeitserklärung 1816 eine
eigene Verfassung (davor: spanische Kolonie) 1912
wird das freie, geheime und gleiche Wahlrecht eingeführt 1943
übernimmt das Militär durch einen Putsch die Regierungsmacht Péron
gewinnt ’46 die Wahl und schlägt eine Politik des „Dritten
Weges“ (zwsichen Kommunismus und Kapitalismus) ein (Peronismus 1947
wird das Wahlrecht für Frauen eingeführt Nach
dem Versiegen der finziallen Mittel zur Durchführung der
Sozialreformen wird er ’55 vom Militär gestürzt. Von
’55-’58 kommt es zu einer erneuten Militärdiktatur unter Aramburu ’58-’62
demokratische Präsidentschaft Frondizis (Intransigente Partei) Dieses
Wechselspiel von Militärdiktatoren und gewählten Staatoberhäuptern
zieht sich bis 1973 hin, als Péron erneut Präsident wird (bis zu
seinem Tod ’74) und spitzt sich bis 1976 auf Grund von
Wirtschaftskrisen und ideologisch motiviertem Terrorismus zu. Von
1976-83 kommt es unter de sog. Dreier-Junta (Oberbefehlshaber von
Armee, Marine und Luftwaffe) zu schweren Menschenrechtsverletzungen
und harten Durchgreifen gegenüber links-extremen Terror (30.000 Tote
) 1982
besetzt ein argentinisches Expeditionskorps die, seit 1833 unter
britischer Herrschaft stehenden, Falklandinseln. Nach vergeblichen
Vermittlungsversuchen der USA und UN erobern die Britien die Inseln
zurück und das argentinische Expeditionskorps kapituliert. Die
„historische Wende“ wird erst am 30.10.1983 durch freie Wahlen
eingeleitet, aus denen Raul Alfonsin als Sieger hervorgeht und die
Parteien und Gewerkschaften wiederzuläßt und die verfassungsmäßige
Ordnung restauriert Auf
Alfonsin folgt Dr. Menem als Präsident, in dessen Amtszeit wohl die
folgenschwerste Entscheidung für die argentinische Wirtschaft
getroffen wird: die Kopplung des Pesos an den US-Dollar; diese
Kopplung birgt die Ursache für die anhaltende und schwere
Wirtschaftskrise, in der sich Argentinien zur Zeit befindet. 1999
muss Menem ein schwere Wahlniederlage gegen de la Rua
(Mitte-Links-Allianz) hinnehmen 2001
sieht sich de la Rua gezwungen, sein Amt angesichts landesweiter, von
Todesopfern und zahlreichen Verhaftungen begleiteten Protesten gegen
seine Regierungspolitik und die Auswirkungen der nun ins vierte Jahr
gehenden schweren Rezession, niederzulegen Sein
dirketer Nachfolger Saa wird nur wenige Tage (7) im Amt belassen und
von dem peronistischen Senator Duhalde abgelöst, der bis heute im Amt
ist |
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Wirtschaftliche
Systemgeschichte: |
Bis
in die dreissiger Jahre basierte die argentinische Wirtschaft auf dem
Außenhandel, und als der Welthandel auf Grund der Weltwirtschaftkrise
und des 2.Weltkrieges zurückging, geriet die argentinische Wirtschaft
in Isolation und stagnierte. Die Politik zielt mit
Importsubstitutionen und Staatskapitalismus auf Wirtschaftswachstum
ab: so befanden sich bis in die Vierziger viele Basisdienstleistungen
(Telekommunitkation, Eisebhahn und Fluglinien) und Basisindustrien
(Stahl, Elektriziät, Kohle, Erdöl) in Staatshänden. Trotz
der weltweiten Besserung der Lage, blieb die argentinische Wirtschaft
schwach und weiterhin abgeschottet. Durch wirtschaftspolitische
Maßnahmen, die von aufeinanderfolgenden Regierungen bis Mitte der
achtziger Jahre ergriffen wurden, wurde die inländische Industrie vor
Wettbewerb geschützt und die Abhängigkeit der Wirtschaft vom Staat
verstärkt. Erst
ab 1991, nach Jahren der Inflation und Stagnation, verfolgt das Land
einen konsequenten marktwirtschaftlichen Reformkurs, dessen Eckpfeiler
das sog. Konvertibilitätsgesetz (verabschiedet März 1991)
bildet. Nach diesem Gesetz ist die argentinische Zentralbank (Banco
Central) verpflichtet, US-Dollar zum Preis von einem Pesso zu
verkaufen (Bindung an den US-Dollar) und untersagt, dass die monetäre
Basis die Währungsreserven übersteigt. Massnahmen, die dieses Ziel
wirklichkeit werden lassen sollen:
Ein
weiterer Schritt in Richtung wirtschaftlicher Aufschwung ist die
Unterzeichnung des Mercosur (Mercado Común del Cono Sur) zwischen
Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay (26.3.’91). Seine Ziele
sind die Schaffung einer Freihandelszone, einer Zollunion und in
Zukunft eines gemeinsamen Marktes. Ziele
auf wirtschaftspolitischer Ebene:
(Chile
und Bolivien werden ’96 bzw ’97 als assoziierte Mitglieder
aufgenommen) Die
Inflation wurde gestoppt und das Buttoinlandsprodukt wuchs
(um 25%) innerhalb der nächsten drei Jahre. Ende ’94 war das
internationale Vertauen in die Märkte wieder hergestellt und das
Defizit verringerte sich. In
der zweiten Hälfte der 90 Jahre stürtze das Land auf Grund der
mexikanischen Krise in eine Finanzmisere, da sich die internationalen
Finazquellen ab 1995 zurückzogen. Die
Auslandschulden wuchsen (jährlicher Schuldendienst: 21 Mrd $), während
sich die Regierungseinnahmen, auf Grund von Steuerflucht der
internationalen Konzerne verringerten (die Steuerflucht betrug ’98
ca. 40 Mrd $) Als
1999 de la Rua die Nachfolge von Menem, nahm die Auslandsverschuldung
(gegenüber Finazmärkten) um 12 Mrd $ zu. Um aus dieser Situation
herauszukommen, unetrschrieb de la Rua ein Abkommen mit dem IWF über
72, Mrd$, dass Argentinien gebot, innerhalb eines Jahres sein
Haushaltsdefizit von 7,1 auf 4,7 Mrd $ zu senken. Von der Weltbank
nahm das Land ebenfalls eine Anleihe von 1,5 Mrd $ auf. Als
im Dezember 2000 mehere wichitige Nachbarn (z.B. Brasilien) ihre Währung
bereits abgwertet hatten, Argentinien allerdings immer noch an der
Dollar-Bindung festhielt, verteuerten sich die Ausfuhren in mehere
lateinamerikanische Länder und das Haushaltsdefizit wuchs weiter. Die
argentinischen Politiker standen vor der Entscheidung, entweder den
Peso abzuwerten (und so eine irrationale Panik zu riskieren, die den
Peso noch weiter an Wert verlieren lassen würde) oder die Bindung an
den Dollar aufrecht zu erhalten, und auf ausländische Invenstoren zu
vertrauen. Die Entscheidung fiel zunächst zu Gunsten der Investoren
aus, als Ende 2000 der IWF ein Hilfspaket in Höhe von 39 Mrd $ schnürrte. Gegenleistungen
für den Kredit: ·
Liberalisierung des Gesundheitswesens ·
Flexibilisierung des Arbeitsmarkts ·
Verringerung der Einfuhren ·
Verstärkung der Privatisierung Die
Liberalisierung der Finaztransaktionen ermöglichte jedoch wiederum
Steuerflucht in Milliardenhöhe, und zwang Argentinien weiterhin
Kredite aufzunehmen. Auf
eine Forderung des IWF nach einer Politik des „Nulldefizits“ kam
es zu Hungerrevolten und zum Wahlsieg von Adolfo Rodríguez Saá.
Dieser hält weiterhin an der Dollar-Bindung fest, und wird jedoch
Anfang 2002, nach nur sieben Tagen im Amt von Duhalde abgelöst. Die
neue Regierung bereitete einen wirtschaftlichen Neuanfang vor, indem
unteranderem die Dollar-Bindung des Peso gelöst werden sollte. Am
7.01.2002 erklärt Wirtschaftsminister Lenicov die argentinische
Wirtschaft für zusammengebrochen und das Land für bankrott. Der Peso
wird abgewertet und von der Bindung an den Dollar gelöst. Seitdem
steckt das Land immer noch in einer tiefen Krise; gesellschaftlich
(Einfrieren der privaten Guthaben auf den Banken) und wirstchaftlich
(hohe Verschuldung bei den internationalen Finazmärkten). Ein Ende
dieser schwere Krise ist momentan noch nicht in Sicht. |
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Gesellschaftliche
Systemgeschichte: |
Die
argentinische Gesellschaft setzt sich hauptsächlich aus Einwanderern
zusammen. Diese stammen ursprünglich größtenteils aus Süditalien,
Spaninen (Galicien), Südwest-Frankreich, Russland, Polen und
Kroatien. Die heimischen Ureinwohner wurden während der Eroberung der
pampa húmeda im 19. Jahrhundert stark dezimiert. 1897 erlebt
das Land eine große Einwanderungswelle. Die –wirtschaftliche-
Integration war für die Einwanderer jedoch nicht einfach, da sich so
gut wie aller Grundbesitzt in den Händen der Großgrundbesitzter (estancieros)
befand. So wurden die Einwanderer in die Städte gedrängt, und
bildeten dort das städtische Proletariat oder den vielgestaltigen
urbanen Mittelstand. Unter
der Herrschaft von Perón beginnt in den Städten ein Mittelstand der
Bürokraten und kleinen Angestellten zu dominieren. Für die schlecht
bezahlten Arbeitskräft an den Rändern der Städte führt Perón
einige spektakuläre Massnahmen durch (Lohnerhöhung, gergelter
Arbeitstag, Tarfivertäge und Legalisierung der Gwerkschaften). Als
1976-’83 die Junta an die Macht kam, beginnen die „sieben
bleiernen Jahre“, in denen über dreißigtausend Menschen – im
Kampf gegen den „inneren Feind“ - verschwinden; Intelektuelle und
Freiberufler strömen zu tausenden ins Exil. Als
die Junta unter anderem wegen ihres Scheiterns im Falklandkrieg wieder
einer zivilen Regeriung weichen muss, ist Gesellschaft bereits von den
Repressionen traumatisiert; die Mittelschicht schrumpft zunehmend und
erlebt die Anfänge einer Armut, und die soziale Kluft beginnt tiefer
zu werden. Der
Mittelstand, auf den das Land immer so stolz war, wird von einer
massiven Marginalisierung erfasst; so kann schon die erste Generation
der Kinder der „Neuarmen“ nicht mehr von dem Bildungssystem
profitieren, welches zunehmend in Verfall geraten ist. Außerdem haben
die Opfer der Dikatur – die Toten, die Verschwunden und die
Exillanten – eine große Generationslücke hinterlassen, die nur
schwer zu füllen ist. |
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Geschichte
der Rolle des Landes im Welthandel
/ welche Abhängigkeiten
bestanden bzw. bestehen da jeweils? |
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Wie/durch
welche landesseitige und fremdstaatliche Politik wurden bzw. werden
diese Abhängigkeiten geschaffen und aufrecht erhalten? |
Als
’76 die Militärjunta die Macht übernahm und eine Diktaur
etablierte, schoß die Auslandsverschuldung in gigantische Höhen (von
8 auf 43 Mrd $). Durch diese Veschuldungskrise gelang es dem IWF, die
offizielle Fürhung der argentinischen Finanzen zu übernehmen. Dieser
hatte Argentinien bereits 1976 einen umfangreichen Kredit gewährt.
Unter den ausländischen Geldgebern findet man hauptsächlich
westliche Banken, die – auf Grund der Krise in den reichen Ländern
im Norden – dringend neue Absätzmärkte suchten. Die argentinische
Zentralbank konnte Geld diskret bei amerikansichen Banken anlegen,
ohne die Zustimmung des Wirtschaftsministers einzuholen. Die gewährten
Kredite kamen allerdings nicht der Bevölkerung selber zugute, sondern
wurden über Scheinfirmen in Steuerparadise umgeleitet, und kamen dem
Diktaurregime und den Banken des Nordens zugute. Auch wurden private
Gruppen um den damaligen Wirtschaftsminister de la Hoz subventioniert.
Anfang
der neunziger Jahre gelang es Argentinien zumindest teilweise aus der
Verschuldung heraus zu kommen. Dies gelang, in dem die
Anpassungsprogramme des IWF und der Weltbank befolgt wurden. Diese
forderten unter anderem Privatisierung der öffentlichen Unternehmen,
Erhöhung der Zinssaätze und Liberalisierung der Wirtschaft.
Weiterhin wurde der Peso an den Dollar gekoppelt. Als
jedoch in Mexiko Mitte der Neunziger eine Wirtschaftskrise ausbrach,
verloren die ausländischen Inverstoren das Vertrauen in Lateinamerika
und Argentinien stand erneut vor einer wirtschaftlichen Katastrophe.
Diese wurde auch durch
eine gigantische Steuerflucht der multinationalen Unternehmen ausgelöst,
die, dank der Liberalisierung der Wirtschaft, ihre Gewinne leicht ins Ausland transferieren konnten. Argentiniens
Schulden gegenüber den internationalen Finanzmärkten erhöhten sich
1999 um weitere 12 Mrd $, was zu einer weiteren Kreditaufnahme beim
IWF (7 Mrd $) und der Weltbank führte (1,5 Mrd$). Der IWF forderte
als Gegenleistung für sein Darlehen eine drastische Senkung des
Haushaltsdefizits, was Einsaprung von über 2 Mrd $ im Haushalt von
2000 nötig machte. Ende
2000 schnürrte der IWF ein Hilfspaket in Höhe von 39 Mrd $, unter
verschiedenen Bedingungen; Liberalisierung des Gesundheitswesen,
weitere Privatisierung der Wirtschaft, Verringerung der Einfuhren... Weiterhin
forderte er eine Poltik des „Nulledfizits“. Solange
Argentinien Schulden in dieser Höhe beim IWF und der Weltbank hat und
auf immer neue Darlehen angewiesen ist, kann der IWF bzw die Weltbank
in beliebigen Mase Einfluß auf die Entwicklung in Bereichen wie
Wirtschaft Politik usw. nehmen. |
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Welche
Versuche gab bzw. gibt es, solche Abhängigkeiten abzuschütteln? - mit welchem
Erfolg? |
Unter
der Militärjunta gab es so gut wie keine Versuche aus der (damals)
stetig wachsenden Verschuldung heraus zu kommen. Auf Grund von
Korruption und persönlichen Bereicherungen wurde die Schuldenlast nur
weiter erhöht und der Grundstein für die heutige Verschuldungen
gelegt. Erste
unter Menem gab es Versuche die Wirtschaft wieder zu reanimieren, und
somit aus der Finanzkrise zu kommen. Allerdings sorgten gerade die
Liberalisierung der Wirtschaft gegen Mitte bzw. Ende der Neunziger für
eine weitere Verschlimmerung der Situation, da sie den Grundstein für
die massive Steuerflucht bildete. |
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