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 l-buch.jpg (1728 Byte)1.11.  ALTINDISCHE HOCHKULTUR

 

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l-weiter.gif (2419 Byte)indien im mittelalter

l-weiter.gif (2419 Byte)indien unter kolonialer herrschaft

l-weiter.gif (2419 Byte)indien zwischen unabhängigkeitskampf und gegenwart

 

 

 

 

 

 Neolith. Indus-Kulturen im Nordwesten Indiens 

(Amri, Nal, Quetta, Kolli, Nundara). 

Bedeutendste Kultur ist die  Harappa-Kultur.

Von Königen (Rajas) und Großkönigen (Maharajas) beherrschte, schachbrettförmig angelegte Städte (Burgberg mit beherrschter Stadt) aus Backsteinhäusern und mit Kanalisationsanlagen. Flußhandel. Siegel mit Tierabbildungen. Vielleicht Beziehung zu den Sumerern. 

Um 3000

 

 

2500-1800

 
Religion: 

Die ,Veden' (vgl. lat. vidi = ich habe gesehen, ich weiß; hI. »Wissen«) sind das älteste hl. Schrifttum der Menschen in Sanskrit, einer indogerm. Sprache.

Um 1000 die
´Rigveda ´(später die ´Sama-', die ´Yajur-´
und die ,Atharvaveda,). 

Neben der unpersönl. Macht RITA (= Wahrheit) werden die Götter VARUNA (Eidgott) und MITRA (Vertragsgott) verehrt, daneben als Gottheiten
aufgefaßte Naturkräfte: USHAS (Morgenrö-
te), AGNI (Feuer), SURYA (Sonne). National-
gott: INDRA. 

Wichtigstes Opfer: Somaopfer
(Trinkfest). 

Glaube an ein Fortleben nach
dem Tode.


Die Auslegung der Veden erfolgt durch Priester als »vorwissenschaft!. Wissenschaft« in den ´Brahmana-Texten´ (8. Jh.), und durch Priester und Laien in den ´Upanischaden´ (myst. Schriften), die in Verbindung mit den ´Brahmana-Texten´ stehen und später zur Yogatechnik führen

Im Mittelpunkt steht ein großes Erlösungsverlangen: Einheit mit der höchsten Wirklichkeit.


Ausbildung der Kastenordnung (göttl. Einrichtung): Krieger (Kschatryas), 

Priester (Brahmanen), 

Bauern (Vaishias), 

Unterworfene und Mischlinge (Shudras). 

Kastenlose: Parias.

  Frühvedische Zeit.

 Einwanderung der Arier (»Arya«), eines Zweiges der Indogermanen, aus dem Nordwesten in die Gangesebene. Die Arier, die den pferdebespannten Streitwagen kennen, sind den Ureinwohnern (Drawida) überlegen. Bauernkultur: Einzelhöfe, Viehherden, kaum Getreideanbau.

Spätvedische Zeit.

Allmähliche Ausbreitung im Gangesgebiet und Vordringen bis in die Gegend des heutigen Delhi. Kämpfe der arischen Stämme untereinander.

Um 1500

 

 

 

Um 1000

 

       
Gautama Buddha (der .Erleuchtete«) verkündet die Erlösung von der Wiedergeburt durch Selbstvervollkommnung auf dem »achtgliedrigen Pfad«, der den durch sittl. Verhalten geläuterten Gläubigen nach Erlöschen des Lebens ins Nirvana eingehen läßt.     ca. 560-483
       

Vardhamana, der Mahavira (.großer Held«) und Jina (»Sieger«). 

Lehre: Das Leiden der Welt ist eine Folge der Verbindung von Geist und Materie. Die Befreiung erfolgt durch Selbstpeinigung: Askese, Kasteiung, Hungertod, Seine Anhänger nennen sich Jaina (nach Jina).

   

 

 Ghandara und Sind gehören zum Pers. Weltreich (DARIUS I.).

ca. 540-468

 

512

 

       
 

 Zug Alexanders d. Gr. nach Indien.
Unterwerfung Ghandaras, Sieg am Hydaspes über Poros und Umkehr. 

327-325
   

       
  Baktrisches Reich

 Vermittlung griech. Kultur (Gandhara-Kunst).

Maurya-Dyn., begründet von 321-297 Tshandragupta, der den letzten König der Nanda-Dyn. (Königreich von Maghada) besiegt, das Reich erweitert und sich gegen SELEUKOS NlKATOR [312-282] behauptet.

272-231 Ashoka, sein Enkel, wird Gründer des 1. Indischen Großreiches (Hauptstadt: Pataliputra) und tritt unter dem Eindruck der Eroberung von Kalinga (fürchterliche Greuel: 100000 Tote, 150000 Deportierte) zum Buddhismus über. - Der Friedensherrscher regiert, tolerant gegenüber anderen Religionen, voll tiefen sittl. Ernstes, mit Hilfe einer ausgedehnten Verwaltung das Reich. Nach seinem Tod Teilung des Reichs und Machtverfall.

321-185
 

 
       

 

 Gründung kleiner griech. Herrschaften von Baktrien aus im Pandschab, die von den Saken (75 v. Chr.) erobert werden. Die Saken werden von den Parthern geschlagen. 

Im Süden Indiens bilden sich drei Reiche: Cera oder Kerala, Pandya und Cola.

Seit 170
 

 

 
     
     
 

Nach der Invasion der Yüetschi von Baktrien aus entsteht nach Vereinigung der 5 Stämme das Kushana-Reich in Nordindien, das seine größte Blüte unter KANISHKA erreicht, der den Buddhismus fördert und im Zusammenhang mit der Mission den Handel ausdehnt. - Um 240 gerät das Reich in Abhängigkeit von den Sassaniden.

Beginn der Herrschaft der Shatavahana-Dyn. über das Andhra-Reich im nordwestl. Dekhan, das um 195 zerfällt. 


Die vor den Parthern zurückweichenden sakischen Adligen begründen den Kshatrapastaat, der bis ungefähr 405 besteht.

 

Um 50 n. Chr. 

 

 

 

 

Gupta-Reich. 

Unter den drei ersten Herrschern erhält das Reich (Hauptstadt Pataliputra) seine Vormachtstellung. Ausdehnung nach Norden und Süden. 

Große kult. Blüte (KALIDASA, größter ind. Dichter, Schöpfer von Epen und Schauspielen).

Um 320-535 
 

       
 

 

 

 

 

 

Verdrängung des Buddhismus durch den Hinduismus.

 

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Einfälle der weißen Hunnen (Hephthaliten). Verfall des Gupta-Reiches durch Eroberung und Teilung in ein westl. und ein östl. Teilreich.

Zusammenbruch der Herrschaft der weißen Hunnen. 

In der Folgezeit entsteht neben dem Reich der späteren Guptas von Malva in Nordindien das Großreich von Kanyakubia unter HORSHA, das seit 647 in Kleinstaaten unter Radschputen-Geschlechtern zerfällt.

 

Seit 430 

 

Um 527

 

 

 

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