©gabriele weis

3.2.klosterkulturzurück-pfeil.gif (2419 Byte) l-weiter.gif (2419 Byte)3.4.agrarrevolution

 l-buch.jpg (1728 Byte)3.3.  THEOKRATIE-MODELLE:

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...theokratisch...

nennt sich ein politisches Gemeinwesen dann, wenn die Menschen, die in ihm leben, sich das Ziel setzen, ihr Leben so zu organisieren, als ob Gott selbst sie regierte - durch Könige von Gottes Gnaden oder Priesterschaften, oder auch wenn sie sich unmittelbar für von Göttern  regiert halten.

 

Herrschaft gilt ihnen nur dann als akzeptabel, wenn sie religiöse Wurzeln hat.

 

 

 

(Politische Ordnungen, die sich nicht religiös begründen, nennt man ´laizistisch´ (von Laie = Nicht-Theologe (Nicht-Gotteswissenschaftler)). - Die nicht-europäisierte Welt vor dem 18./19. Jhd. kannte keine laizistischen politischen Ordnungen.)

 

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Mit Ausnahme eines Teils der griechischen Antike und der Neuzeit seit dem 18. Jhd. ist auch die europäische Welt immer theokratisch geordnet gewesen...

 

... im 8. Jhd. wie folgt:

 

 

 

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3 der Herrschaftsgebiete, die die Welt im Eurasien des 8. Jhds. n. Chr. prägen, wurden von ihren jeweiligen Herrschern  - den Frankenkönigen (Theo(kratie)2), den byzantinischen Kaisern (Theo(kratie)3)   bzw. den Päpsten (Theo(kratie)1) -  in den Dienst des christlichen Gottes gestellt.  

 

Das 4. der Herrschaftsgebiete mit Einfluss auf die europäische Entwicklung (Theo(kratie)4)  hat im Dienste Allahs, des Gottes der Anhänger des Propheten Mohamed, die 3 anderen in Furcht und Schrecken versetzt.

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Theo 1: der Kirchenstaat der Päpste um Rom

Theo 2:  das Frankenreich Kaiser Karls des Großen, als Wiederaufnahme des Imperium Romanum in enger Bindung an die Päpste in Rom

Theo 3:  das Byzantinische Kaiserreich um den mittelalterlichen Rest des ehemaligen Oströmischen Reiches

 

Theo 4:  das arabische Kalifenreich (einst der Omajden als Oberherren der Emire von Cordoba;  dann im 8./9. Jhd.n.Chr. der Abasiden,  deren Oberhoheit durch die omajadische Emire von Cordoba nicht anenkannt wird.)

| Araberreich

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Verdeutlichung der 3 christlichen Theokratien:

 

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Zweischwerterlehre                                             

 

= Gottesstaats-Weltstaatslehre des hl. Augustinus, bedeutender Kirchenlehrer des 3./4. Jhds.n.Chr. 

 

 

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Theo 1  -  der Kirchenstaat der Päpste um Rom:

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| ´Pippinische Schenkung´

| Papsttum

| Primat

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Theo 2  -  das Frankenreich Kaiser Karls des Großen, als Wiederaufnahme des Imperium Romanum in enger Bindung an die Päpste in Rom:

 

 

 

| Frankenreich - Karolinger

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