4.5.3. FRANKREICH ZWISCHEN 100JÄHRIGEM KRIEG UND ABSOLUTISMUS:
Frankreich hatte sich im 100jährigen Krieg zu einem immer gefestigteren Zentralstaat entwickelt.
Auch die Glaubensauseinandersetzungen des 16. Jhds. hatten daran letzten Endes nichts zu ändern vermocht. Die französische Krone hielt erfolgreich am Katholizismus fest, begann jedoch, die Kirche mehr und mehr in den Dienst des Staates zu stellen.
Unter der Herrschaft der Bourbonen strebte Frankreich im 30jährigen Krieg nach einer Abschüttelung der geographischen Umklammerung des Landes durch die österreichischen und spanischen Habsburger.
16. Jhd.:
1562-98 Hugenottenkriege
Bodin bereitet mit seiner Lehre von der Souveränität des Staates den Absolutismus vor:
Da im Naturzustand ein egoistischer Krieg aller gegen alle herrsche, würden die Menschen aus Selbsterhaltung zu einem Vertrag gezwungen, indem sie ihre Naturrechte unwiderruflich dem Staat übertrügen, dessen Herrschaft damit über alle Untertanen absolut (=unteilbar und unauflöslich) werde und der sich am vollkommensten in einer Person, dem Monarchen repräsentiere (Absolute Monarchie)
1589-1610 Heinrich IV.
1598 Toleranzedikt von Nantes
Frankreich bleibt katholisch, integriert aber politisch und kulturell die protestantische Minderheit
die Krone siegt über den Adel - nationaler Einheitsstaat;
Finanz- und Agrarwesen werden geordnet, Handel und Gewerbe heben sich