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4.11.kolonialismus-industrialisierungzurück-pfeil.gif (2419 Byte) l-weiter.gif (2419 Byte)5.2.nationalstaatsgründungen

 zurück-pfeil.gif (2419 Byte) 5.1.  18./19.JHD-5:   ideologisches zeitalter-3: NATIONALSTAATSBEWEGUNG - KONSTITUTIONALISMUS - LIBERALISMUS – REPUBLIKANISMUS > DIE REVOLUTIONEN VON 1830 + 1848:

 l-buch.jpg (1728 Byte)FOLGEN DER NAPOLEONISCHEN HERRSCHAFT

 

 

In Fortsetzung der Koalitionskriege gegen das revolutionäre Frankreich bzw. der französischen Revolutionskriege hatte NAPOLEON zunächst als Konsul, dann als plebiszitärer Kaiser der Franzosen eine französische Hegemonialherrschaft über Europa aufgebaut  

 

 

 

Kontext:

 

 

 

 

 

 

 

 

U.a. für das ´Heilige Römische Reich Deutscher Nation´ (HRR seit dem 10. Jhd, seit dem 14. Jhd.: HRRDN) hatte Napoleons Hegemonial-Politik 1806 das Ende bedeutet:   

·    der westliche Teil der deutschen Fürsten hatte unter Anerkennung von Napoleons Vorherrschaft den Rheinbund gebildet  

 

 

·    der Habsburger Kaiser des so zusammengebrochenen HRRDN hatte infolgedessen die tradierte Kaiserwürde über dieses Reich  niedergelegt und sich stattdessen fortan auf die Rolle eines Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn beschränkt  

 

·    Napoleon hatte den Westen des deutschen Reiches territorial umgebildet:  die Kirchengüter hatte er säkularisiert (enteignet und weltlichen Fürsten zugewiesen) und die Territorien insgesamt mediatisiert (Mittelstaaten gebildet);  

Und er hatte das Rechtssystem dieser neuen Mittelstaaten auf das Niveau des neuen französischen Rechtssystems gehoben durch die Einführung des Code Civil oder Napoléon, eines namentlich dem Schutz der bürgerlichen Eigentumsrechte gewidmeten ´Bürgerlichen Gesetzbuchs´

   

 

 

Preußen und Österreich, die größten deutschen Territorialstaaten seit den Zeiten Maria Theresias und Friedrichs II., hatten ihm zu widerstehen versucht, waren aber mehrfach unterlegen  

 

Daraufhin war in 1807-12 Preußen eine Reformfraktion einflussreich geworden um die Freiherrn vom und zum Stein, Hardenberg und Gneisenau:  

 

Es ging um die Schaffung und Förderung einer neuen Identität zwischen aufgeklärt-absolutistischer Herrschaft und Volk durch mehr Freiheitsrechte

·    Im Zentrum stand eine Heeresreform (allgemeine Wehrpflicht; allgemeine Ausbildungsordnung; Abschaffung entehrender Strafen)

·    Flankiert wurde sie durch neue gesellschaftliche Rechtssetzungen:

·    Eine Bauernbefreiung

·    Die Einführung der Gewerbefreiheit

·    Eine Verwaltungsreform mit städtischem Selbstverwaltungsrecht

·    Eine Bildungsreform (Humboldt: 3-gliedriges Schulwesen)

·    Judenemanzipation

   

1813 und 1815 war Napoleon infolge seines gescheiterten Russlandfeldzuges und  eines neu kultivierten Nationalbewusstseins in den Völkerschaften Europas schließlich mit vereinten Kräften geschlagen worden

 

 

 

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