©gabriele weis

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TOTALITARISMEN  l-weiter.gif (2419 Byte)

l-buch.jpg (1728 Byte)NS-IDEOLOGIE
 
lemo chronik:
1933 |1934 |1935 |1936 |1937 |1938 |1939 |
1940 |1941 |1942 |1943|1944|1945
uspd/spartakusbund/kpd|   spd|zentrum|ddp|dvp|   dnvp|nsdap
 

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Aus „Mein Kampf“:

"Er (der Jude) ist und bleibt der ewige Parasit, ein Schmarotzer, der wie ein schädlicher Bazillus sich immer mehr ausbreitet, sowie nur ein günstiger Nährboden ihn dazu einlädt.  Die Wirkung seines Daseins aber...:  wo er auftritt, stirbt das Wirtsvolk nach kürzerer oder längerer Zeit ab...

Je höher er klimmt, um so lockender steigt aus dem Schleier der Vergangenheit sein altes, ihm einst verheißenes Ziel heraus, und mit fiebernder Gier sehen seine hellsten Köpfe den Traum der Weltherrschaft schon wieder in faßbare Nähe rücken...

Wenn wir all die Ursachen des deutschen Zusammenbruchs vor unserem Auge vorbeiziehen lassen, dann bleibt als die letzte und ausschlaggebende das Nichterkennen des Rassenproblems und besonders der jüdischen Gefahr übrig.  Die Niederlagen auf dem Schlachtfelde im August 1918 wären spielend zu ertragen gewesen.  Sie standen in keinem Verhältnis zu den Siegen unseres Volkes.  Nicht sie haben uns gestürzt, sondern gestürzt würden wir von jener Macht, die diese Niederlagen vorbereitete, indem sie seit vielen Jahrzehnten unserem Volke die politischen und moralischen Kräfte und Instinkte raubte, die allein Völker zum Dasein befähigen und damit auch berechtigen...

Und weiter hat unsere rechte Seite ja ganz vergessen, daß die Demokratie grundsätzlich nichts Deutsches, sondern etwas Jüdisches ist.  Sie hat ganz vergessen, daß die jüdische Demokratie der Majoritätsbestimmung immer und jederzeit nur Mittel war zur Vernichtung der tatsächlichen arischen Führerschicht...

Wir sind heute so weit, daß ein 60Millionen-Volk sein Schicksal im Willen von ein paar Dutzend jüdischen Bankiers sieht.  Es war dies nur dadurch möglich, daß wir kulturell schon vorher verjudet waren.

... Die Begriffe Majorität, Weltgewissen, Weltsolidarität, Weltfrieden, Internationalität der Kunst usw. zersetzen unser Rassebewußtsein... 

Sorgen aber muß sie (die nationalsozialistische Bewegung) dafür, daß wenigstens in unserem Lande der tödliche Gegner erkannt und der Kampf gegen Lohn als leuchtendes Zeichen einer lichteren Zeit auch den anderen Völkern den Weg weisen möge zum Heil einer ringenden arischen Menschheit...

Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wieder wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen.  Die ewige Natur rächt unerbittlich die Übertretung ihrer Gebote.

So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln:  indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn. "

 

Aus:  „Mein Kampf“:

"Die Sünde wider Blut und Rasse ist die Erbsünde dieser Welt und das Ende einer sich ihr ergebenden Menschheit.

... Demgegenüber erkennt die völkische Weltanschauung die Bedeutung der Menschheit in deren rassischen Urelementen.  Sie sieht im Staat prinzipiell nur ein Mittel zum Zweck und faßt als seinen Zweck die Erhaltung des rassischen Daseins der Menschen auf.  Sie glaubt somit keineswegs an die Gleichheit der Rassen, sondern erkennt in ihrer Verschiedenheit auch ihren höheren oder minderen Wert, und fühlt sich durch diese Erkenntnis verpflichtet, gemäß dem ewigen Wollen, das dieses Universum beherrscht, den Sieg des Besseren, Stärkeren zu fördern, die Unterordnung des Schlechteren und Schwächeren zu verlangen.  Sie huldigt damit prinzipiell dem Grundgedanken  der Natur und glaubt an die Geltung dieses Gesetzes bis herab zum letzten Einzelwesen.  Sie sieht nicht nur den verschiedenen Wert der Rassen, sondern auch den verschiedenen Wert der Einzelmenschen...

Ein völkischer Staat wird damit in erster Linie die Ehe aus dem Niveau einer dauernden Rassenschande herauszuheben haben, um ihr die Weihe jener Institution zu geben, die berufen ist, Ebenbilder des Herrn zu zeugen und nicht Mißgeburten zwischen Mensch und Affe."

 

Aus:  „Mein Kampf“:

Als Eroberer unterwarf er (der Arier) sich die niederen Menschen und regelte dann deren praktische Betätigung unter seinem Befehl, nach seinem Wollen und für seine Ziele.  Allein indem er sie so einer nützlichen, wenn auch harten Tätigkeit zuführte, schonte er nicht nur das Leben der Unterworfenen, sondern gab ihnen vielleicht sogar ein Los, das besser war als das ihrer früheren sogenannten ´Freiheit´.  Solange er den Herrenstandpunkt rücksichtslos aufrechterhielt, blieb er nicht nur wirklich der Herr, sondern der Erhalter und Vermehrer der Kultur.  Denn diese beruhte ausschließlich auf seinen Fähigkeiten und damit auf seiner Erhaltung an sich.  Sowie die Unterworfenen sich selber zu heben begannen und wahrscheinlich auch sprachlich dem Eroberer sich näherten, fiel die scharfe Scheidewand zwischen Herr und Knecht.  Der Arier gab die Reinheit seines Blutes auf und verlor damit den Aufenthalt im Paradies, das er sich selbst geschaffen hatte.  Er sank unter in der Rassenvermischung, verlor allmählich immer mehr seine kulturelle Fähigkeit, bis er endlich nicht nur geistig, sondern auch körperlich den Ureinwohnern mehr zu gleichen begann als seinen Vorfahren.  Eine Zeitlang konnte er noch von den vorhandenen Kulturgütern zehren, dann aber trat Erstarrung ein, und er verfiel endlich der Vergessenheit.  So brechen Kulturen und Reiche zusammen.  Die Blutsvermischung und das dadurch bedingte Senken des Rasseniveaus ist die alleinige Ursache für das Absterben aller Kulturen;  denn die Menschen gehen nicht an verlorenen Kriegen zugrunde, sondern am Verlust jener Widerstandskraft, die nur dem reinen Blute zu eigen ist.  Was nicht gute Rasse ist auf dieser Welt, ist Spreu.  Alles weltgeschichtliche Geschehen ist aber nur die Äußerung des Selbsterhaltungstriebes der Rassen im guten oder schlechten Sinne...

 

Aus:  „Mein Kampf“:

 (Von dem Grundsatz ausgehend, daß) Volkswert nicht gleich Volkswert  (ist, müssen)  wir Nationalsozialisten unverrückbar an unserem außenpolitischen Ziele festhalten, nämlich dem deutschen Volke dem ihm gebührenden Grund und Boden auf dieser Welt zu sichern...  Staatsgrenzen werden durch Menschen geschaffen und durch Menschen geändert.  Die Tatsache des Gelingens eines unmäßigen Bodenerwerbs durch ein Volk ist keine höhere Verpflichtung zur ewigen Anerkennung desselben.  So wie unsere Vorfahren den Boden,. auf dem wir heute leben, nicht vom Himmel geschenkt erhielten, sondern durch Lebenseinsatz erkämpfen mußten, so wird auch uns in Zukunft den Boden und damit das Leben für unser Volk keine göttliche Gnade zuweisen, sondern nur die Gewalt eines siegreichen Schwertes...  Allerdings, eine solche Bodenpolitik kann nicht etwa in Kamerun ihre Erfüllung finden, sondern heute fast ausschließlich nurmehr in Europa...   Wenn wir aber heute in Europa von neuem Grund und Boden reden, können wir in erster Linie nur an Rußland und die ihm untertanen Randstaaten denken.  Das Schicksal selbst scheint uns hier einen Fingerzeig geben zu wollen.  Indem es Rußland dem Bolschwismus überantwortete, raubte es dem russischen Volk jene Intelligenz, die bisher seinen staatlichen Bestand herbeiführte und garantierte.  Denn die Organisation eines russischen Staatsgebildes war nicht das Ergebnis der staatspolitischen Fähigkeiten des Slawentums in Rußland, sondern vielmehr ein wundervolles Beispiel für die staatenbildende Wirksamkeit des germanischen Elementes in einer minderwertigen Rasse...  Seit Jahrhunderten zehrte Rußland von diesem germanischen Kern seiner oberen leitenden Schichten.  Er kann heute als fast restlos ausgerottet und ausgelöscht angesehen werden.  An seine Stelle ist der Jude getreten.  So unmöglich es dem Russen an sich ist, das Joch der Juden abzuschütteln, so unmöglich ist es dem Juden, das mächtige Reich auf die Dauer zu halten...  Das Ende der Judenherrschaft in Rußland wird auch das Ende Rußlands als Staat sein.  Wir sind vom Schicksal ausersehen, Zeugen einer Katastrophe zu werden, die die gewaltigste Bestätigung der völkischen Rassentheoriei sein wird...

 


Entstehungshorizonte des NS-Antisemitismus:

 

 der verlorene Krieg  -  empfunden als unerträgliche Schmach  -  löst Verdrängungsmechanismus aus:

Suche nach Schuldigen (Sündenböcken)

 

 

 

1. Anknüpfungspunkt: der Machtwechsel im Herbst 1918 in D

veranlaßt war er zwar im Hintergrund durch die OHL, die zur Besänftigung der Siegermächte die Parlamentarisierung des Reiches gefordert hatten,  sowie durch  Marineoffiziere ohne jedes Gespür für die Stimmung ihrer Schiffsmannschaften.

Diese Anlässe waren jedoch für niemanden sichtbar.

Sichtbar dagegen waren die Matrosenaufstände in Kiel gewesen, die anschließende Bildung revolutionärer Arbeiter- und Soldatenräte, die die durch Prinz Max bekanntgegebene Abdankung des Kaisers und die Ausrufung der Republik bewirkt hatten

eine Republik, in deren Geburtsmonaten vor allem die Linken das Sagen gehabt hatten

eine Republik, die dann zwar auch bürgerliche Anhänger (Zentrum und DDP) gefunden hatte,

die aber nichts Besseres gewußt hatte, als auf die denkbar schändlichen Versailler Vertragsbedingungen einzugehen

 

verwendetes  Denkmuster: die sichtbar Handelnden seien verantwortlich für den Ausgang des Krieges  -  nur weil in der Heimat ein revolutionärer Machtwechsel stattgefunden habe, sei der Krieg verloren worden  = ´der Dolch der Heimat in den Rücken der Front´(Dolchstoßlegende)  -  das sei ein Verbrechen an D gewesen  -  die Akteure müßten als ´Novem,berverbrecher´ gelten und geächtet und bekämpft werden

 

 

 

 2. Anknüpfungspunkt:  die Belastungen, unter denen man seither ohne rechte Aussicht auf entscheidende Besserung zu leben hatte:

fortgesetzte äußere Demütigung  (Reparationen, Gebietsverluste, Isolation und Spielraumbegrenzung > 1923)

und die Unerfahrenheit der Parteien und Politiker (häufig kompromißunfähiges Selbstverständnis, Angewiesenheit auf die alten emotional und ideologisch rückwärtsgewandten Apparate (Verwaltung, Justiz, Militär als ´Staat im Staat), keine klare Linie im Umgang mit antidemokratischen Kräften und ihrer systemzerstörenden Politik der Straße´)

sowie schließlich die schwer zu reorganisierende Wirtschaftslage angesichts der Krisen von 1923 und 1929 und die damit einhergehende Proletarisierung weiter Teile des Mittelstandes

 

 

>   Beide Anknüpfungspunkte lassen zu keinem Zeitpunkt eine mehrheitliche Anhängerschaft des neuen republikanischen Staatswesens entstehen :

die Sehnsucht nach dem Glanz der Kaiserzeit verquickt sich mit der Sehnsucht nach einer alles wieder klärenden überdimensionalen politischen Kraft jenseits des Parteienstreits:  einem Führer-Erlöser

 

 

 

 

verwendete Denkmuster:

1.   Die republikanisch-parlamentarische Staatsform auf der Basis von Mehrheitsentscheidungen sei überall auf der Welt in West und Ost eine Ausgeburt jüdisch-intellektualistischer Phantasie.  Denn:  sie diene dazu, die Völker ihrer Eigenart zu berauben, weil sie nichtvölkische Minderheiten zum Schaden des Gastvolkes mitbestimmen lasse.

2.   Das kapitalistische System mit seinen gnadenlasen Proletarisierungsprozessen sei nicht minder eine jüdische Erfindung.  Denn:  es bringe ein Bonzen- und Schiebertum hervor, dessen Basis und Steuerungsinstanz das ´internationale Finanzjudentum´ sei.

3.  Nicht zuletzt sei die marxistisch-bolschewistische Gegenwehr gegen den Kapitalismus ein jüdischer Irrweg. Denn:  an seiner Entwicklung und Anwendung hätten überall, namentlich auch in Rußland, Juden entscheidenden Anteil gehabt.

4.   Es handle sich um eine ´kulturelle Verjudung´ der Völker, wenn sie sich auf Demokratie, Kapitalismus oder Bolchewismus einließen.  Irgendwann bewirke diese deren Untergang.

5.   Das ganze Elend des deutschen Volkes seit dem November 1918 rühre von einem überdimensionalen Einfluß nationaler wie internationaler jüdischer Kräfte her.

6.   Nur antidemokratisches Denken sei wahrhaft deutsch.