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l-buch.jpg (1728 Byte)HITLERS WEG ZUR MACHT
 
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 ab 1925 arbeitet Hitler intensiv am organisatorischen Aufbau seiner Bewegung, der sich wie ein Netz über ganz Deutschland legen soll - als materielle wie ideologische Basis seiner politischen Aktivitäten braucht er zuallererst eine beitragszahlende Massenpartei
seine Werbung und seine Angebote haben Erfolg: jedes Jahr steigen die Mitgliederzahlen: 1925: 27000; 1928:108000  

 die wichtigste Aufgabe erhält in dieser Zeit die SA: sie soll die nationalsozialistische Bewegung nach außen hin allen sichtbar machen - sie soll aus den Straßen nicht mehr wegzudenken sein

1931 übernimmt Röhm die Führung der SA (sie war seit 1925 unter der Führung Hauptmann Pfeffer zu Salomons im Auftrag Hitlers wieder aufgebaut worden - nach dem Grundsatz: Einsatz nur auf Befehl der politischen Leitung; reine Propagandatruppe, Schutz- und Störtruppe gegen feindliche Versammlungen)  

 

am Young-Plan entzünden sich innenpolitisch dann erstmals wieder sehr harte Auseinandersetzungen, in die Hitler einsteigen kann   -   auf der Basis seiner gestärkten Organisation sowie eines Bündnisses mit dem Deutschnationalen Hugenberg, der als Eigner zahlreicher Zeitungen und Verlage sowie der UFA Filmgesellschaft die materiell denkbar günstigsten Voraussetzungen in die Auseinandersetzung einbringt

 

Im Zuge der sich seit 1929 dann ständig steigernden Wirtschaftskrise erhalten selbstredend vor allem die radikalen Parteien Zulauf

Dabei verfallen den Nationalsozialisten vor allem diejenigen, die durch die Krise n von 1923 wie 1929 zum Proletariat geworden sind, und alle, die ein solches Schicksal für sich befürchten:  Angehörige des Mittelstandes, des Kleinbürgertums, stellungslose Akademiker, arbeitslose Facharbeiter und vor allem auch Bauern.  

was in den Köpfen ist:doku-logo.gif (2933 Byte)

das NS-Angebot:doku-logo.gif (2933 Byte)

wie die deutsche Wirtschaft agiert:doku-logo.gif (2933 Byte)

Hitler hat eine bequeme Antwort auf die Schuldfrage an der ganzen Entwicklung:  er spricht von einer ´kulturellen Verjudung´des deutschen Volkes und Staates, die es zu beseitigen gelte

sein Ausweg basiert auf dem Politik- und Demokratieverdruß, der sich angesichts des vielfachen Scheiterns der demokratischen Parteien angesichts der widrigsten Umstände angestaut hat

er propagiert die Errichtung einer ´echten Volksgemeinschaft´, in der Arbeit gleich welcher Art, wenn sie tüchtig ist, adelt, in der Privilegien abgebaut werden und die ´deutschen Tugenden´ wieder Geltung bekommen  

 

Unter diesen Vorzeichen  gelingt Hitler bei den Reichstagswahlen 1930 der erste entscheidende Schritt auf dem Weg zur Macht  -  der ja nach seinen Erkenntnissen von 1923 streng ´legalistisch´ sein soll  

 

sein Wahlerfolg macht ihn nicht zuletzt auch bei der Industrie hoffähig, um deren finanzielle Unterstützung er sich nun intensiv bemüht  -  allerdings heimlich, denn ´sozialistische´, sprich antikapitalistische Tendenzen um die Brüder Strasser in der Führungsriege der SA spielen nach wie vor entgegen Hitlers Vorstellungen in der Partei eine nicht unbedeutende Rolle

im Lauf des Jahres 1931 verdoppelt sich die Mitgliederzahl der NSDAP auf 800000

 

Nun bemüht sich Reichswehrgeneral v. Schleicher, die Kanzlerschaft im Visier, hinter den Kulissen, Hitler zur Mitübernahme von Regierungsverantwortung auf der Basis eines auf neue Weise an der Arbeiterschaft orientierten innergesellschaftlichen Kräftezusammenschlusses zu gewinnen (Gewerkschaften, Armee, NS-­Bewegung)  

 

Hitler verficht demgegenüber konsequent eine Politik des Alles oder Nichts; für das, was er will, ist ein sol­ches Bündnis auch nicht entfernt die geeignete Grundlage - er braucht die Kapitalseite sogar an herausragender Stelle!

 

anläßlich der Reichspräsidentenwahl 1932 entfacht Hitler einen bis dahin nie gekannten Propagandafeldzug:  Deutschlandflüge, Plakatflut, Flugschriften, Extra-Ausgaben der Parteizeitung, täglich durchschnittlich 3000 Kundgebungen, Lautsprecherwagen in kleinste Dörfer, Filmwagen mit Propagandafilmen

mehr als 1/3 der Stimmen springen trotz allen Aufwandes nicht heraus

Enttäuschung breitet sich unter den Parteigenossen aus  -   die meisten halten das Potential für nicht mehr vergrößerbar  ist Hitlers legalistischer Weg  wirklich der nichtige? Muß nicht auf eine gewaltsame revolutionäre Machtergreifung hingearbeitet  werden?  

 

  • Hitler bleibt unbeirrt bei  seinem Weg  

    Schleicher macht bei den Brüdern Strasser einen erneuten Vorstoß,  um wenigstens einen Teil der National= Sozialisten mit in die Regierungsverantwortung hineinzuziehen  -    die SA wird ungeduldiger in ihrem Konflikt mit Hitler um den richtigen Weg und triff in der Öffentlichkeit  entsprechend radikaler  auf  

     

     

    als  die Regierungskrise des Präsidialkabinetts Papen im Dezember 1932 erneut zu Neuwahlen führt , wird offensichtlich, wie schädlich  der innerparteiliche Konflikt für das öffentliche Ansehen der NSDAP ist:  die Partei verliert Stimmen

     =  schlagkräftiges Argument für Hitler, die SA in ihren ´revolutionären´ Aktivitäten  zu  zügeln  

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