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TOTALITARISMEN  l-weiter.gif (2419 Byte)

l-buch.jpg (1728 Byte)´GLEICHSCHALTUNG´
 
...DES STAATES  l-buch.jpg (1728 Byte) ...DER GESELLSCHAFT  l-buch.jpg (1728 Byte)  ...DER WIRTSCHAFT  l-buch.jpg (1728 Byte)
 
lemo chronik:
1933 |1934 |1935 |1936 |1937 |1938 |1939 |
1940 |1941 |1942 |1943|1944|1945
nsdap
 
PERSONEN-INFOS l-weiter.gif (2419 Byte)
 
 
 

 

 

 

- zunächst aus verschiedenen Verbänden zusammengesetzt

- später: Einheitsorganisation "aller Schaffenden Deutschen der Stirn und der Faust"

Aufgabe: Überwindung des Klassenkampfs durch die ´Idee der Volksgemeinschaft´

= Uminterpretation bestehender Klassengegensätze in ein Führer-Gefolgschaftsverhältnis

Gliederung in 18 Reichsbetriebsgemeinschaften nach dem Berufsgruppenprinzip + 13 geographische Bezirke

Unterorganisation der NSDAP

im Rahmen der zur Aufgabe gestellten Realisierung des 4-Jahres-Planes wachsendes Übergewicht der Unternehmer

 

 

DAF-beauftragte (!) Rechtsanwälte vertreten die Arbeiter in anhängigen Arbeitsrechtsprozessen

 

 

= Umwandlung der Marktwirtschaft in eine BEFEHLSWIRTSCHAFT

 

doku-logo.gif (2933 Byte)WIRTSCHAFTSORDNUNG

DER BETRIEB

STÄNDISCHE WIRTSCHAFT

LANDWIRTSCHAFT

 

 

Der Nationalsozialismus erstrebte über eine bloße Fortführung der traditionellen Sozialpolitik hinaus eine tiefgreifende Änderung der gesellschaftlichen Struktur.  Dabei überschnitten sich sehr bald zwei Tendenzen.  Auf der einen Seite wurde eine Art ständischer Neuordnung angestrebt, durch die man auch die Reste der alten Klassenbildung und des Klassenkampfes zu überwinden hoffte.  Durchgeführt wurde dieser Gedanke am vollständigsten in dem "Reichsnährstand", weniger vollkommen in der "Reichskulturkammer", gescheitert ist jedoch der Versuch, auch die gewerbliche Wirtschaft ständisch zu ordnen. Aber zu einem echt ständischen Leben konnte es nicht kommen, weil der "Führergedanke" dem entgegenstand und sich, dauernd mehr forciert, in einer diktatorischen Gewalt der NS-Partei auswirkte, so alles Eigenleben erstickend.  Der berufsständische Gedanke, der die pluralistische Gesellschaft unter diesem übergeordneten Prinzip der Stände-Idee formen Sollte, ist dadurch in einschneidender, sachlich wohl unberechtigter Weise diskreditiert worden.

 

(Prof.  Friedrich Lütge in: Deutsche Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 1960.)

 

 

Hans Jürgen Schönamsguber / Die Wirtschaftspolitik im Nationalsozialismus

Prof. Dr. Helga Schultz / DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT IN NATIONALSOZIALISMUS UND KRIEG

 

Hans Kopfermann 1895-1963 / Vergangenheit im Blickfeld eines Physikers / Eine Wissenschaftsstudie)

...Genozidphase ...

Die Kriegsproduktion wuchs von 100 relativen Einheiten im Jahr 1940 auf 285 im Jahr 1945, die Produktionsmittelerzeugung immerhin von 150 auf 210-240, während die Konsumproduktion von 110 auf 80-90 fiel.[15] Zur Finanzierung wird angegeben, daß die Spareinlagen von 20,1 Milliarden RM Ende 1939 auf 85 Milliarden RM Ende 1944 anstiegen, und die Reichsschuld sich am 21.4.1945 auf 387,9 Milliarden RM belief gegenüber 37,4 Milliarden RM am 1.9.1939. Verbündete und besetzte Länder hatten bei Kriegsende 119 Milliarden RM beigetragen - das entsprach 28% der Wehrmachtsausgaben. Das jährliche Volkseinkommen lag 1944 bei 135 Milliarden RM.[16] Am Ende des Kriegs wirkten 8 Millionen Fremde in der deutschen Wirtschaft und schon 1942 war jeder vierte Arbeiter ein Ausländer.[17]

 

Mark Spoerer / Zwangsarbeit im Dritten Reich und Entschädigung: ein Überblick

 

 

doku-logo.gif (2933 Byte)INDUSTRIELLE VERWERTUNG VON ´UNTERMENSCHEN´

 

außenpolitik

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