©gabriele weis

7.1.unozurück-pfeil.gif (2419 Byte)  l-weiter.gif (2419 Byte)8.globalisierung

 7.2.  19./20.JHD-7:   ideologisches zeitalter-10:

zurück-pfeil.gif (2419 Byte)  7.2.1. DIE WELT DER BLÖCKE  1946-1990: KONFLIKTE

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7.2.1.0.  Alliierte

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·    1939  -  Die USA unterstützen seit Kriegsbeginn Großbritannien in Europa. 

 

·    14.8. 1941 Atlantik-Charta, von CHURCHILL und ROOSEVELT formuliert:

-          Verzicht auf Gebietsgewinn,

-          territoriale Veränderungen nur im Einverständnis mit den Betroffenen,

-          Selbstbestimmungsrecht für alle Völker,

-          Freiheit von Furcht und Not,

-          Freiheit der Meere,

-          Verzicht auf Waffengewalt

-          Diese Vergünstigungen dürfen Deutschland nicht zugute kommen.

 

·    1941  -  trotz der Spannungen zwischen der UdSSR und Großbritannien (Naher und Mittlerer Osten) vereinigen sich die drei Großmächte mit dem Ziel, Hitler-Dtl. niederzuringen. 

-          Leih- und Pachtgesetz:  Materiallieferungen an die SU

-          Starke Aufwertung Rußlands in den USA, die sich über die Ziele STALINS täuschen

-          Zurückhaltung und Mißtrauen Großbritanniens gegenüber der UdSSR.

 

·    Deshalb Priorität auf westlicher Seite für eine Südfronterrichtung 

·    Westfronterrichtung erst 1944 als Landung in der Normandie

 

·     1943/44+45 mehr oder minder streitige Kriegskonferenzen  -  Fronterrichtungs- und Annexionsfragen  

-    1945 in Jalta:  Beschluß über die Westverschiebung Polens + die Zonenaufteilung Deutschlands/Bildung des Alliierten Kontrollrats;  Einigung über die Stimmenverhältnisse im Sicherheitsrat der geplanten UNO; territoriale Zugeständnisse an die SU für ihren Kriegseintritt gegen Japan

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... DIE ALLIIERTEN IM LEISTUNGSVERGLEICH:

 

 

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·          1945 - Potsdamer ABKOMMEN

 

-    Beseitigung von Nationalismus und Militarismus ;

-    Aufteilung Deutschlands (bis zur Friedensregelung) in 4 BZ, 2 Gebiete unter sowjet. bzw. poln.  Verw. und Sonderstatus für Berlin; Umsiedlung der Deutschen aus Polen, Ungarn, der Tschechoslowakei;

-    Einsetzung örtl.  Verw. und deutscher Zentralbehörden unter Aufsicht des Kontrollrats (einstimmige Beschlüsse);

-    Kontrolle der Industrie bei Erhaltung der wirtschaftl.  Einheit; Auflösung von Kartellen, Syndikaten, Trusts; Reparationen und Demontage von Industrieanlagen.

-    Abtrennung des Saargebiets , eigene Verw. unter franz.  Protektorat; wirtschaftl.  Anschluß an Frankreich.

-    Entnazifizierung:           Verbot der NSDAP; NS-Führer werden interniert und aus Staatsämtern entfernt. - Fragebogen- und Spruchkammerverfahren gegen ca. 6 Mill ehemalige Mitglieder von NS-Organisationen  

 

 

 

 

die Anfänge im Detail: l-weiter.gif (2419 Byte)

·    Frankreich verfolgte, wie schon nach dem Ersten Weltkrieg, das Ziel, den gefürchteten deutschen Nachbarn auf erdenkliche Zeit zu schwächen, und verleibte das Saarland seinem eigenen Wirtschafts- und Währungsraum ein. 

 

·    GroSSbritannien und die USA hatten keine wirtschaftlichen Wiedergutmachungsinteressen, wollten die Deutschen aber für ihre Komplizenschaft mit Hitler bestraft sehen. 

 

·    Es waren dann die Amerikaner, die schon bald von der Politik der Bestrafung zur Politik der Hilfeleistungen übergingen: mit aus Steuergeldern finanzierten Nahrungsmitteleinfuhren, mit großzügigen privaten Spendenaktionen ("Care-Pakete"), seit 1948 im Rahmen des Marshallplans mit Milliardenbeträgen.

 

 

Die westlichen Siegermächte hatten anfangs wenig Vertrauen in die politische Zuverlässigkeit der Deutschen. 

·    Sie setzten Bürgermeister, Landräte, Minister und Ministerpräsidenten ein und ab und kontrollierten die Arbeit der deutschen Verwaltungsstellen bis in die Einzelheiten. 

·    Parteien und Gewerkschaften durften nur mit Genehmigung und vorerst nur auf lokaler und regionaler Ebene gegründet werden. 

·    Zeitungen brauchten eine Lizenz der Militärregierung und unterlagen der Zensur. 

 

 

Erst mit den Kommunal- und Landtagswahlen 1946/47 ging die politische Verantwortung mehr und mehr auf die Deutschen über. 

 

Lediglich in der Wirtschaftspolitik behielten die Amerikaner das Heft fest in der Hand, denn sie wollten die Rückkehr zu einer privatkapitalistischen, marktwirtschaftlichen Ordnung offen halten. 

·    Deshalb setzten sie Gesetze, die einzelne Länderparlamente bereits beschlossen hatten und die die Überführung bestimmter Wirtschaftszweige in Gemeineigentum vorsahen, wieder außer Kraft.

 

 

Im Kontrollrat kam man in jenen Jahren in keiner wichtigen, Gesamtdeutschland betreffenden Frage man einer Einigung näher. 

·    Vor allem die französische Regierung boykottierte alles, was auf die Wiederherstellung eines einheitlichen deutschen Staates hinauslief - zentrale Verwaltungseinrichtungen ebenso wie ein einheitliches Wirtschaftsgebiet - und schloss ihr Besatzungsgebiet vollständig gegenüber den anderen Zonen ab.  Gleichzeitig forderten sie gemeinsam mit den Sowjets, das Ruhrgebiet unter internationale Kontrolle zu stellen. 

·    Für Stalin bot dies eine Handhabe, eine sowjetische Mitsprache über Gesamtdeutschland so lange wie möglich zu sichern. 

·    Washington und London widersetzten sich diesem Ansinnen.  Sie konnten kein Interesse daran haben, die Sowjets an der Kontrolle der damals wichtigsten deutschen Industrieregion zu beteiligen, zumal die Moskauer Führung ihre eigene Besatzungszone wirtschaftlich abzuriegeln begann. 

 

 

 

die Anfänge im Detail: l-weiter.gif (2419 Byte)

·    Die UdSSR stützte sich in ihrer Besatzungszone auf die deutschen Kommunisten, die sich zuvor im sowjetischen Exil auf diese Aufgabe vorbereitet hatten.  

 

·    Durch die Bodenreform im Herbst 1945 verloren in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) alle Grundbesitzer, denen 100 Hektar Land und mehr gehörten, aber auch viele andere, denen man eine Zusammenarbeit mit dem NS-Regime nachsagte, ihr Eigentum - ohne jede Entschädigung und mit der Auflage, alle bewegliche Habe zurückzulassen.  

 

·    Ein Jahr später gingen alle Industriebetriebe, deren Eigentümer tatsächlich oder angeblich "Kriegsverbrecher" gewesen waren, in "Volkseigentum" über.  

 

·    Im April 1946 erfolgte die Vereinigung der beiden Arbeiterparteien SPD und KPD zur SED, ohne dass vorher eine Abstimmung unter den Parteimitgliedern durchgeführt wurde.  

 

·    Die Kommunisten verstanden es, alle wichtigen politischen Kräfte unter der Parole der gemeinsamen Überwindung des Faschismus in einer Einheitsfront zusammenzuführen, dadurch jede Opposition auszuschalten und selbst die Zügel in der Hand zu behalten.  

 

·    Wer sich zu widersetzen wagte, bekam es mit den sowjetischen Militärbehörden zu tun.  

 

·    So konnten sich die kommunistischen Machthaber bei allen Maßnahmen auf den angeblich einmütigen Willen des "antifaschistisch-demokratischen Blocks" berufen.  Gestützt auf einen mit aller Härte vorgehenden Polizeiapparat setzten sie einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel durch.

 

 

 

 

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ZENTRALE SOWJETISCHE NACHKRIEGS-OPTIONEN:

 

·          Sicherheit vor D wie vor den USA

·          Entschädigung

·          Weltgeltung als kommunistische Supermacht

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Schon bald nach 1945 wurde deutlich, dass die Sowjetunion unter Stalin die Beschlüsse von Jalta und Potsdam dazu nutzte, die von der Roten Armee "befreiten" Gebiete nach sowjetischem Muster umzuformen. 

 

Diese Sowjetisierung verlief in allen sowjetischen Einflussgebieten ähnlich:

·           Ausschaltung der politischen und wirtschaftlichen Führungsschicht,

·           Gleichschaltung der Parteien,

·           Besetzung zuerst der wichtigsten, dann aller Ministerien durch Kommunisten,

·           Bodenreform und Verstaatlichung,

·           Unterdrückung jeglicher Opposition.

Von der Ostsee bis fast zum Mittelmeer sollte ein Gürtel von wirtschaftlich, politisch und militärisch von der Sowjetunion abhängigen Satellitenstaaten eine Sicherheitszone gegenüber neuen "faschistischen Aggressoren" und "kapitalistischer Einflussnahme" bilden.  Ein "Eiserner Vorhang" aus Stacheldraht und Minen trennte fortan Europa, verlief mitten durch Deutschland und unterband jegliche Kontakte zwischen West und Ost.

 

Darüber hinaus wollten die Sowjets ihren Einflussbereich weiter ausdehnen.

Deshalb unterstützten sie die Kommunisten im Bürgerkrieg in Griechenland ...

... und setzten die Türkei wegen der Freigabe der Meerengen unter Druck.

 

 

 

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ab 1948 nahostkriege 

1951-53 koreakrieg

- 1954 indochinakrieg 1 (vietnam)

1952 stalin-note

1953 D,56 U,59 D,61 D,68 CSSR, 70 P... panzerkommunismus

1956 suezkrise

1960-1976 indochinakrieg 2 (vietnam)

1962 kubakrise

ab 1969 dt. ostverträge

1973  ksze/osze

1979 su-einmarsch in afghanistan

1979 islamische revolution im iran

1980-88 golfkrieg 1  - iran-irak

ab 1985 perestroika

1990 zwei-plus-vier-vertrag: wiedervereinigung d

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