wpe3A.jpg (5349 Byte)  © gw

 

info-logo.jpg (2234 Byte):

wpe3F.jpg (9432 Byte)

 

 

 

 

 

 

Die kriegsvorbereitenden Krisen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Serbien, Montenegro, Bulgarien und Griechenland hatten sich in einem Bund vereint.
  • Im Oktober 1912 griffen sie gemeinsam die Türkei an.
  • Diese mußte nach mehreren Niederlagen schließlich auf fast alle ihre europäischen Gebiete verzichten.

 

Gegen Serbien militärisch vorzugehen, konnte allerdings unabsehbare Konsequenzen haben, denn hinter diesem stand Rußland.

 

 

Die Regierung in Berlin gab sich der Hoffnung hin, daß Rußland einem Krieg Österreichs gegen Serbien tatenlos zusehen würde.

Das Prestige des Zarenreiches als Beschützer der Balkanvölker hätte allerdings dadurch sehr gelitten;

die Stellung Deutschlands und Österreichs hingegen wäre gestärkt worden.

Falls Rußland Serbien doch militärisch unterstützen sollte, wäre wegen der Bündnisverpflichtungen der Großmächte ein europäischer Krieg unvermeidlich geworden.

Dennoch schied für Berlin und Wien eine Lösung durch Verhandlungen der an dem Konflikt beteiligten Staaten, wie sie die englische Regierung mehrfach vorschlug, aus. Aus ihrer Sicht wäre ein politischer Kompromiß eine Niederlage gewesen.

 

Gleich zu Kriegsbeginn überfielen deutsche Truppen das neutrale Belgien. Die deutsche militärische Führung wollte Frankreich von Norden her schnell besiegen, um sich dann gegen Rußland zu wenden.

 

Damit begann, wie ein deutscher Diplomat berichtete, "ein Krieg Aller gegen Alle ... wie ihn die Weltgeschichte noch nicht erlebt hat".

...