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   ZUR ENTWICKLUNG DER SICHERHEITSPOLITISCHEN SITUATION EUROPAS SEIT  1990

 

 

   EU-ERWEITERUNG:

 

GESCHICHTE + KONZEPTION

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Bis Mai 2004 gehören der Europäischen Union 15 Staaten an.

 

Seit dem Beitritt Österreichs (zusammen mit Schweden und Finnland) im Jahr 1995 ist die Schweiz praktisch vollständig von EU-Staaten umgeben.

 

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Am 1. Mai 2004 erweitert sich die EU erneut: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern werden auf diesen Zeitpunkt hin der Union beitreten. Das haben die Staats- und Regierungschefs der EU im Dezember 2002 in Kopenhagen beschlossen.

Damit wächst die Europäische Union um rund 75 Millionen Menschen auf rund 450 Millionen Bürgerinnen und Bürger.

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Europäische Union
mit bis 30.4.2004 15 Mitgliedern

"Hauptstädte“: Brüssel, Straßburg, Luxemburg  (die verschiedenen Organe der EU tagen u. a. an diesen Orten)
Bevölkerung: 370 Millionen
Währung: Euro, brit. Pfund, schwed. u. dän. Krone

Wirtschaftswachstum: 3,40%
Inflation: 2,20%
Arbeitslosigkeit: 8%
Durchschnittslohn: k. A.
Mehrwertsteuer: 19,6%

Beitrittsländer: 2004

 

Estland

Hauptstadt: Tallinn


Bevölkerung: 1,4 Millionen
Währung: Estnische Krone

Wirtschaftswachstum: 6%
Inflation: 3,50%
Arbeitslosigkeit: 9,50%
Durchschnittslohn: 323 Euro (Monat)
Mehrwertsteuer: 18%
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Finnland, Schweden


MP: Juhan Parts

AM: Kristiina Ojuland

 

POLITISCHES SYSTEM
Wiederherstellung der Unabhängigkeit 1991. Republik. Verfassung von 1992. Einkammerparlament (Riigikogu/Reichstag) mit 101 Sitzen. Wahl alle 4 J. Wahl des Staatsoberhaupts durch das Parlament alle 5 J. Nur estnische Staatsbürger ab 18 J. haben Wahlrecht.

 

PARTEIEN

Lettland


Hauptstadt: Riga


Bevölkerung: 2,4 Millionen
Währung: Lats

Wirtschaftswachstum: 7,90%
Inflation: 2,50%
Arbeitslosigkeit: 12,50%
Durchschnittslohn: 270 Euro (Monat)
Mehrwertsteuer: 18%
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Großbritannien, Russland, Finnland


MP: Einars Repse

AM: Sandra Kalniete

POLITISCHES SYSTEM
Unabhängig seit 1991. Republik. Das Parlament setzte 1993 die Verfassung von 1922 wieder in Kraft. Einkammerparlament (Saeima) mit 100 Abgeordneten. Wahl alle 4 J. Wahl des Staatsoberhaupts alle 4 J. durch das Parlament (einmalige Wiederwahl möglich). Wahlrecht ab 18. J.

PARTEIEN

 

Litauen


Hauptstadt: Vilnius


Bevölkerung: 3,5 Millionen
Währung: Litas

Wirtschaftswachstum: 6,50%
Inflation: 1,20%
Arbeitslosigkeit: 13,60%
Durchschnittslohn: 299 Euro (Monat)
Mehrwertsteuer: 18%
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Großbritannien, Lettland, Russland


MP: Algirdas Brazauskas 

AM: Antanas Valionis

 

POLITISCHES SYSTEM
Unabhängig seit 1990. Republik. Verfassung seit 1992. Einkammersystem: Einkammerparlament (Seimas) mit 141 Sitzen. Wahl alle 4 J. Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 5 J. Wiederwahl zulässig, aber nur einmal in direkter Folge. Wahlrecht ab 18 J.

PARTEIEN

Malta


Hauptstadt: Valletta

Valetta


Bevölkerung: 400 000
Währung: Maltesische Lira

Wirtschaftswachstum: -1,20%
Inflation: 2,20%
Arbeitslosigkeit: 7,40%
Durchschnittslohn: k. A.
Mehrwertsteuer: 15%
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Italien, Großbritannien


MP:  Edward Fenech Adami

AM: ?

 

POLITISCHES SYSTEM
Unabhängig seit dem 21. September 1964. Republik. Einkammerparlament mit 65, max. 69 Abgeordneten. Wahl alle 5 J. Wahlrecht ab 18 J.

 

 

Polen


Hauptstadt: Warschau


Bevölkerung: 38,6 Millionen
Währung: Zloty

Wirtschaftswachstum: 1,00%
Inflation: 1,90%
Arbeitslosigkeit: 19,80%
Durchschnittslohn: 490 Euro (Monat)
Mehrwertsteuer: 22%
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Italien


MP: Leszek Miller

AM: Wlodzimierz Cimoszewicz

 

POLITISCHES SYSTEM
Republik seit 1918. Neue Verfassung vom Mai 1997. Zweikammerparlament: Sejm (460 Sitze) und Senat (100 Sitze). Jeweils auf 4 J. gewählt. Wahlrecht ab 18 J. Direktwahl des Staatsoberhaupts auf 5 J., einmalige Wiederwahl zulässig.

PARTEIEN

 

 

Slowakien


Hauptstadt: Bratislava


Bevölkerung: 5,4 Millionen
Währung: Slowakische Krone

Wirtschaftswachstum: 3,80%
Inflation: 3,30%
Arbeitslosigkeit: 18,70%
Durchschnittslohn: 286 Euro (Monat)
Mehrwertsteuer: 19%
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Tschechische Republik


MP: Mikulás Dzurinda

AM: Eduard Kukan

 

POLITISCHES SYSTEM
Staatsgründung 1993. Republik. Verfassung von 1993, Änderung 1999: Direktwahl des Präsidenten, Einschränkung seiner Befugnisse, zuletzt geändert 2001. Einkammerparlament (Nationalrat) mit 150 Sitzen. Wahl alle 4 J. Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 5 J. (einmalige Wiederwahl). Allg. Wahlrecht ab 18 J.

PARTEIEN

Slowenien


Hauptstadt: Ljubljana


Bevölkerung: 2 Millionen
Währung: Tolar

Wirtschaftswachstum: 2,90%
Inflation: 9,40%
Arbeitslosigkeit: 6,40%
Durchschnittslohn: 860 Euro (Monat)
Mehrwertsteuer: 20%
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Österreich, Italien, Kroatien


MP: Anton Rop

AM: Dimitrij Rupel

POLITISCHES SYSTEM
Unabhängig seit 1991. Republik. Verfassung von 1991, geändert 2000. Zweikammerparlament: Staatsversammlung (Dr¢avni Zbor; 90 Abgeordnete, davon je 1 Vertreter der ungarischen und italienischen Minderheit, Wahl alle 4 J.) und Nationalrat (Dr¢avni Svet; 40 Sitzen, davon 22 direkt, 18 durch ein Wahlkollegium gewählt, Wahl alle 4 bzw. 5 J.). Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 5 J. (einmalige Wiederwahl zulässig). Wahlrecht ab 18 J.

PARTEIEN

Tschechien


Hauptstadt: Prag


Bevölkerung: 10,3 Millionen
Währung: Tschechische Krone

Wirtschaftswachstum: 3,10%
Inflation: 1,80%
Arbeitslosigkeit: 7,30%
Durchschnittslohn: 400 Euro (Monat)
Mehrwertsteuer: 22%
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Slowakei

MP: Vladimír Spidla

AM: Cyril Svoboda

 

POLITISCHES SYSTEM
Seit 1. Januar 1993 nach Trennung von der Slowakei selbständig, eigene Verfassung. Wahlrecht ab 18 J. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus (Poslanecká sn¥movna) mit 200 nach Verhältniswahlrecht auf 4 J. gewählten Mitgliedern und Senat, von dessen 81 Mitgliedern alle 2 J. ein Drittel per Mehrheitswahl für 6 J. gewählt wird. Gemeinsam wählen beide Kammern auf 5 J. das Staatsoberhaupt, dem in direkter Folge zwei Amtsperioden erlaubt sind. Das Staatsoberhaupt benennt den Ministerpräsidenten und hat ein aufschiebendes Vetorecht gegen Gesetze.

 

PARTEIEN

Ungarn

Hauptstadt: Budapest

 


Bevölkerung: 10,2 Millionen
Währung: Forint

Wirtschaftswachstum: 3,80%
Inflation: 9,10%
Arbeitslosigkeit: 5,60%
Durchschnittslohn: 348 Euro (Monat)
Mehrwertsteuer: 25%
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Österreich

MP: Péter Medgyessy

AM: László Kovács

 

POLITISCHES SYSTEM
Republik seit 1918. Verfassung von 1949, letzte Änderung 1989 (Streichung der Bezeichnung »Volksrepublik«). Einkammerparlament (Nationalversammlung/ Országgyülés) mit 386 Sitzen. Wahl alle 4 J. Wahlrecht ab 18 J. Wahl des Staatsoberhaupts alle 5 J. durch das Parlament (einmalige Wiederwahl zulässig).

PARTEIEN


 

Zypern (griech. Teil)


Hauptstadt: Nikosia


Bevölkerung: 800 000
Währung: Zypern-Pfund

Wirtschaftswachstum: 4,00%
Inflation: 2,80%
Arbeitslosigkeit: 3,90%
Durchschnittslohn: k. A.
Mehrwertsteuer: 15%
Wichtigste Handelspartner: Großbritannien, Griechenland, Deutschland

griech. Teil:

MP: Tassos Papadopoulos

AM: Georgios Iacovou

 

POLITISCHES SYSTEM
Unabhängig seit 1960. Präsidialrepublik. Verfassung von 1960. Commonwealth-Mitglied. Einkammerparlament mit 80 Sitzen, davon 56 für griechische, 24 für türkische Zyprer (vakant). Wahl alle 5 J. Direktwahl des Staatsoberhaupts ebenfalls alle 5 J. Wahlpflicht ab 18 J.

PARTEIEN

 

die alten 15:

 

Belgien

Hauptstadt: Brüssel

 


Bevölkerung:  10,3 Millionen

Landesfläche: 30 528 Quadratkilometer
Währung:

Sprache: Niederländisch, Französisch, Deutsch

Religion: 75 % Katholiken, Protestanten
Nationalitäten: 58 % Flamen, 31 % Wallonen; Flüchtlinge: 12 265

 

Wirtschaftswachstum: 1,0 %
Inflation: 2,5 %
Arbeitslosigkeit: 7,0 %
Durchschnittslohn:  Euro (Monat) BSP/Kopf: 23 340 US$
Mehrwertsteuer: ?%
Wichtigste Handelspartner:  Frankreich, Deutschland, Niederlande

 

 

MP: Verhofstad

AM: Louis Michel

 

PARTEIEN

 

Dänemark


Hauptstadt: Kopenhagen


Einwohner: 5,3 Millionen
Landesfläche: 43 094 Quadratkilometer
Währung: Dänische Krone
Sprache: Dänisch
Religion: Lutheraner (88%), andere Christen (1%), Muslime (1%), sonstige, Konfessionslose (9%)
Nationalitäten: Dänen (96,5%), Asiaten (1,5%), Skandinavier (0,5%), sonstige (1,5%)
Arbeitslosigkeit: 5%
Bruttosozialprodukt je Einwohner: 30 600 Dollar (2001)
Sitze im EU-Parlament: aktuell: 16, ab Juni 2004: 13

 

MP: Anders Fogh Rasmussen

AM: Per Stig Møller

PARTEIEN

Deutschland


Hauptstadt: Berlin


Einwohner: 82 Millionen
Fläche: 357 022 Quadratkilometer
Währung: Euro
Sprache: Deutsch
Religion: Christen 66,8%, Katholiken und Protestanten (je 33,4%), Muslime (3,1%), sonstige 30%)
Nationalitäten: Deutsche (91%), Türken (2,5%), sonstige (6,5%)
Arbeitslosigkeit: 9,8% (2002)
Bruttosozialprodukt je Einwohner: 23 560 Dollar (2001)
Wichtigste Handelspartner: EU-Staaten, USA
Sitze im EU-Parlament: 99 (keine Änderung)

 

K:  Gerhard Schröder

AM: Joschka Fischer

Finnland


Hauptstadt: Helsinki


Einwohner: 5,2 Millionen
Landesfläche: 338 145 Quadratkilometer
Währung: Euro
Sprache: Finnisch, Schwedisch
Religion: Christen (89%), Konfessionslose (9%), sonstige (2%)
Nationalitäten: Finnen (93%), Schweden (5%), sonstige (2%)
Arbeitslosigkeit: 9,2%
Bruttosozialprodukt je Einwohner: 23 780 Dollar (2001)
Sitze im EU-Parlament: aktuell: 16, ab Juni 2004: 13

 

MP:  Matti Vanhanen

AM: Erkki Tuomioja

 

 

 

Frankreich


Hauptstadt: Paris


Einwohner: 61 Millionen
Landesfläche: 543 956 Quadratkilometer
Währung: Euro
Sprache: Französisch
Religion: Christen (78%), Muslime (4,5%), sonstige (17,5%)
Nationalitäten: Franzosen (93,5%), Algerier (1,1%), sonstige (5,3%)
Arbeitslosigkeit: 8,9%
Bruttosozialprodukt je Einwohner: 22 730 Dollar (2001)
Sitze im EU-Parlament: aktuell: 87, ab Juni 2004: 72

 

P: Jacques Chirac

AM: Dominique de Villepin

 

PARTEIEN

Griechenland
Hauptstadt: Athen

 


Einwohner: 10,6 Millionen
Landesfläche: 131 990 Quadratkilometer
Währung: €
Sprache: Neugriechisch
Religion: Christen (98%), Muslime (1%), sonstige (1%)
Nationalitäten: Griechen (98%), sonstige (2%)

Arbeitslosigkeit: 11,1%
Bruttosozialprodukt je Einwohner: 11 430 Dollar (2001)
Sitze im EU-Parlament: aktuell: 25, ab Juni 2004: 22

 

MP: Kostas Simitis

AM: Anastassios Giannitsis

 

PARTEIEN

Großbritannien


Hauptstadt: London

Einwohner: 59,7 Millionen
Landesfläche: 244 100 Quadratkilometer
Währung: Pfund Sterling
Sprache: Englisch, Walisisch, Gälisch
Religion: Anglikaner (30%), Katholiken (21%), Presbyterianer (14%), Muslime (11%), sonstige (24%)
Nationalitäten: Engländer 81,5%), Schotten (9,6%), Iren (2,4%)

Arbeitslosigkeit: 5,2%
Bruttosozialprodukt je Einwohner: 25 120 Dollar (2001)
Sitze im EU-Parlament: aktuell: 87, ab Juni 2004: 72

 

MP: Anthony Charles Lynton (»Tony«) Blair

AM: Jack Straw

 

PARTEIEN

 

Irland


Hauptstadt: Dublin


Einwohner: 3,9 Millionen
Landesfläche: 70 282 Quadratkilometer
Währung: €
Sprache: Englisch, Gälisch (Irisch)
Religion: Katholiken (96,3%), Anglikaner (2,8%), sonstige (3,7%)
Nationalitäten: Iren (94%), sonstige (6%)

Arbeitslosigkeit: 4,4%
Bruttosozialprodukt je Einwohner: 22 850 Dollar (2001)
Sitze im EU-Parlament: aktuell: 15, ab Juni 2004: 12

 

MP: Bertie Ahern

AM: Brian Cowen

 

PARTEIEN

Italien


Hauptstadt: Rom


Einwohner: 57,4 Millionen
Landesfläche: 301 268 Quadratkilometer
Währung: Euro
Sprache: Italienisch
Religion: Katholiken (83%), Konfessionslose (16%), sonstige (1%)
Nationalitäten: Italiener (94%), Sarden (3%), sonstige (3%)

Arbeitslosigkeit: 9,1%
Bruttosozialprodukt je Einwohner: 19 390 Dollar (2001)
Sitze im EU-Parlament: aktuell: 87, ab Juni 2004: 72

 

MP: Silvio Berlusconi

AM: Franco Frattini

 

PARTEIEN

Luxemburg


Hauptstadt: Luxemburg

 

 

Einwohner: 448 000
Landesfläche: 2586 Quadratkilometer
Währung: Euro
Sprache: Letzebuergesch, Französisch, Deutsch
Religion: Katholiken (97%), sonstige (3%)
Nationalitäten: Luxemburger (70%), Portugiesen (11%), Italiener (5 %), Franzosen 3%), sonstige (11%)

Arbeitslosigkeit: 2,1%
Bruttosozialprodukt je Einwohner: 39 840 Dollar (2001)
Sitze im EU-Parlament: aktuell: 6, ab Juni 2004: 6

 

MP: Jean-Claude Juncker

AM: Lydie Polfer

 

PARTEIEN

 

Niederlande

Hauptstadt: Amsterdam

Fläche: 41 528 Quadratkilometer
Bevölkerung:  16 Millionen; 95,7 % Holländer; Minderheiten von Türken, Marokkanern und Exilanten aus den ehemaligen Kolonien

Sprache: Niederländisch, weitere Landessprachen regional Friesisch

Religionen: 31 % Katholiken, 21 % Protestanten, 5 % Muslime
Währung: €

Wirtschaftswachstum: 1,1 %
Inflation: 4,5 %
Arbeitslosigkeit: 3,6 %
Durchschnittslohn:  Euro (Monat) BSP/Kopf: 24 040 US$
Mehrwertsteuer: %
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Belgien, Frankreich, USA

 

MP: Jan Peter Balkenende

AM: Ben Bot

 

PARTEIEN

 

Österreich

Hauptstadt: Wien

Fläche: 83 858 Quadratkilometer
Bevölkerung:  8,1 Millionen, geringe Minderheiten von Kroaten, Slowenen, Ungarn, Tschechen, Sinti und Roma

Religionen: 73 % Katholiken, 5 % Protestanten
Währung: €

 

Wirtschaftswachstum: 1 %
Inflation: 2,7 %
Arbeitslosigkeit: 4,7 %
Durchschnittslohn:  Euro (Monat) BSP/Kopf: 23 940 US$
Mehrwertsteuer: %
Wichtigste Handelspartner:

Deutschland, Italien, Schweiz

 

 

K: Wolfgang Schüssel

AM: Benita Ferrero-Waldner

 

PARTEIEN

Portugal

Hauptstadt: Lissabon

 


Fläche: 92 345 Quadratkilometer

Bevölkerung:  10,2 Millionen, davon 98 % Portugiesen

Landessprachen: Portugiesisch Religionen: 94 % Katholiken

Währung: €

 

Wirtschaftswachstum: 1,9 %
Inflation: 4,4 %
Arbeitslosigkeit: 3,8 %
Durchschnittslohn:  Euro (Monat) BSP/Kopf: 10 670 US$
Mehrwertsteuer: %
Wichtigste Handelspartner:

Deutschland, Spanien, Frankreich

 

 

MP: José Manuel Durão Barroso

AM: Teresa Patrício Gouveia

 

PARTEIEN

Schweden

Hauptstadt: Stockholm

 

 

Fläche: 449 964 Quadratkilometer
Bevölkerung:  8,9 Millionen, überwiegend Schweden, Minderheit von Finnen und Lappen

Religionen: 87 % Lutheraner
Währung: €

 

Wirtschaftswachstum: 1,2 %
Inflation: 2,4 %
Arbeitslosigkeit: 5,1 %
Durchschnittslohn:  Euro (Monat) BSP/Kopf: 25 400 US$
Mehrwertsteuer: %
Wichtigste Handelspartner: Deutschland, Großbritannien, USA, Niederlande

 

 

MP: Göran Persson

AM: Laila Freivalds

PARTEIEN

Spanien

Hauptstadt: Madrid

 

 

Fläche: 504 782 Quadratkilometer
Bevölkerung:  39,5 Millionen

Landessprachen: Spanisch (Kastilisch), weitere Landessprachen Katalanisch, Galicisch, Baskisch

Religionen: 94 % Katholiken
Währung: €

 

Wirtschaftswachstum: 2,8 %
Inflation: 3,6 %
Arbeitslosigkeit: 14,1 %
Durchschnittslohn:  Euro (Monat) BSP/Kopf: 14 860 US$
Mehrwertsteuer: %
Wichtigste Handelspartner:

Frankfreich, Deutschland, Portugal, Italien

 

 

MP: José Luis Rodríguez Zapatero

AM: Miguel Angel Moratinos

PARTEIEN

Auch nach der historisch bedeutsamen Erweiterung um zehn Staaten vom Frühjahr 2004 will die EU in den kommenden Jahren weiter wachsen: Zahlreiche Kandidaten bemühen sich darum, Aufnahme in der Union zu finden.

So ist der Beitritt von Bulgarien und Rumänien für das Jahr 2007 vorgesehen
:

Bulgarien

Hier leben auf einer Fläche von fast 111 000 Quadratkilometern rund acht Millionen Menschen. Die Bevölkerung setzt sich aus 85 Prozent Bulgaren, rund zehn Prozent Türken und weiteren Minderheiten zusammen. Wirtschaftlich ist der Dienstleistungssektor mit knapp 58 Anteil am Bruttosozialprodukt (BIP) der überragende Bereich. Weitere Schwerpunkte bilden die Industrie mit rund 28 Prozent und die Land- und Forstwirtschaft mit 14 Prozent. Wein- und Tabakanbau spielt hier eine herausragende Rolle.

Rumänien

Das Land beherbergt auf einer Fläche von 237 500 Quadratkilometern rund 21,6 Millionen Menschen, darunter eine ungarische und mit zirka 60 000 Menschen eine kleine deutsche Minderheit. Haupt-Exportgüter sind Holz, landwirtschaftliche Produkte, Textilien sowie Maschinen. Rumänien ist reich an Bodenschätzen: Neben Erdöl besitzt das Land Erdgas, Eisenerze, Bauxit, Gold, Silber und Uran.

Kroatrien

Der Balkanstaat hat im Jahr 2003 einen Beitrittsantrag bei der EU-Kommission eingereicht, über den die Gremien zur Zeit beraten. Im Frühjahr 2004 legt die EU-Kommission dem Rat der Staats- und Regierungschefs einen Prüfungsbericht vor. Diese entscheiden dann, ob es zu Beitrittsverhandlungen kommt. Daneben haben auch andere Staaten des ehemaligen Jugoslawiens Interesse an einem EU-Beitritt signalisiert. Diese Länder erhalten bereits seit 1999 im Rahmen eines Stabilitätspakts EU-Hilfe.

Türkei

Nicht unumstritten ist der Status des Beitrittskandidaten Türkei. Über die Aufnahme konkreter Beitrittsverhandlungen entscheidet die EU vermutlich Ende 2004. Geografisch zählen nur drei Prozent des türkischen Staatsgebietes zu Europa. Rund 68 Millionen Bürger leben auf einer Fläche von knapp 815 000 Quadratkilometern. Den Haupt-Wirtschaftsbereich bildet der Dienstleistungssektor, der über die Hälfte des BIP erwirtschaft. Hierbei kommt dem Tourismus besondere Bedeutung zu. Außerdem sind 35 Prozent der Arbeitskräfte in der Landwirtschaft tätig. Der Agrarsektor trägt mit rund 14 Prozent zum BIP bei, Exportgüter sind vor allem Baumwolle und Tabak.

 

Mit diesem absehbaren Wachstum erschöpft sich die Anziehungskraft der EU jedoch noch lange nicht:

 Island, Liechtenstein und Norwegen sind der Union im Europäischen Wirtschaftsraum angeschlossen. Zu den wenigen weißen Flecken auf der EU-Karte zählt die Schweiz. Aber auch dort wird bereits über einen möglichen EU-Beitritt diskutiert.

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Bulgarien und Rumänien, mit denen seit Februar 2000 ebenfalls Beitrittsverhandlungen laufen, sollen der EU 2007 beitreten. Im Fall der Türkei, die seit 1999 offizielle Beitrittskandidatin ist, wollen die Staats- und Regierungschefs der EU Ende 2004 prüfen, ob das Land die Beitrittskriterien erfüllt. Ist das der Fall, sollen voraussichtlich im ersten Halbjahr 2005 die Beitrittsverhandlungen aufgenommen werden.

 

Die bevorstehende Erweiterung der EU um zehn neue Mitglieder ist ein historischer Schritt zur endgültigen Überwindung der Teilung Europas im Kalten Krieg. Die EU leistet damit einen zentralen Beitrag zur Förderung und Sicherung von Frieden, Sicherheit, Stabilität und Wohlstand in ganz Europa. Die Wohlstandsunterschiede zwischen alten und neuen EU-Mitgliedern sind aber noch beträchtlich, weshalb der Aufholprozess der neuen EU-Länder grosse Anstrengungen und viel Fingerspitzengefühl erfordern wird.

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Die Erweiterung der EU bedeutet für die Union darüber hinaus eine enorme institutionelle Herausforderung.

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So stellt sich die Frage nach den zukünftigen Strukturen der EU. Denn die Union muss sicherstellen, dass sie auch nach der Aufnahme von neuen Mitgliedern funktions- und entscheidungsfähig bleibt.

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Die EU hat deshalb im Dezember 2000 mit dem Vertrag von Nizza, der am 1. Februar 2003 in Kraft getreten ist, die nötigen institutionellen Veränderungen beschlossen, um die Erweiterung verkraften zu können.

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Neu geregelt wurden die Sitzverteilung im Europäischen Parlament,

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die Stimmengewichtung im Ministerrat,

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die Zusammensetzung der Kommission sowie die Ausweitung des qualifizierten Mehrs auf weitere Sachbereiche.

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Erweiterung und Vertiefung sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Die Frage, ob die EU der Zukunft ein „Europa der Vaterländer“ sein oder ob sie sich zu einem Bundesstaat, zu den „Vereinigten Staaten von Europa“ entwickeln wird, ist heute offener denn je.

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2003/2004 soll eine weitere Regierungskonferenz stattfinden, an der die Staats- und Regierungschefs der EU Klarheit über die künftige Ausgestaltung der Europäischen Union schaffen wollen.

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Zur Vorbereitung dieser Regierungskonferenz hat der Europäische Rat im Dezember 2001 in Laeken (Belgien) mit der Erklärung zur Zukunft der Europäischen Union einen Konvent eingesetzt.  

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Dieser öffentlich tagende Konvent soll Empfehlungen und Optionen zur künftigen Ausgestaltung der EU ausarbeiten.

Er setzt sich aus Vertretern der Regierungen und Parlamente der EU-Mitgliedstaaten sowie des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission zusammen.

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.http://focus.msn.de/PF1D/PF1DN/PF1DNA/pf1dna.htm?id=3489&mid=3471

Das ändert sich ab Mai:
 
Preise und Euro:

Wer von günstigen polnischen Würsten und billigem Prager Bier schwärmt, erhält mit der Erweiterung einen kleinen Dämpfer. Die Preise für viele Lebensmittel dürften nach dem 1. Mai in den neuen EU-Staaten anziehen. Grund sind hohe Zölle und Abnahmegarantien, mit denen die EU die Preise vor allem für Agrarerzeugnisse wie Milchprodukte und Rindfleisch deutlich über dem Weltmarktpreis hält. Zum Preisauftrieb dürfte auch beitragen, dass viele Lebensmittelbetriebe in den zehn neuen Ländern auf Druck Brüssels bei ihren Hygienestandards nachbessern müssen.

Auch Sprit ist in vielen neuen Beitrittsländerden deutlich günstiger. So kostet der Liter Eurosuper etwa in Polen mit rund 77 Cent nach ADAC-Angaben rund ein Drittel weniger als in Deutschland, wo er derzeit mit 1,13 Euro zu Buche schlägt. Der Liter Diesel steht in Polen bei 64 Cent, diesseits der Grenze dagegen bei 91 Cent. Allerdings hat der Tanktourismus seine Grenzen: Aus Sicherheitsgründen dürfen deutsche Autofahrer zufolge nicht mehr als 20 Liter in Behältern transportieren.

Autos sind nach ADAC-Angaben vor allem in der Slowakei und Polen, aber auch in Tschechien günstiger als in Deutschland. Ein Kleinwagen kommt hier unter Umständen mehrere tausend Euro billiger. Allerdings rät der Autoclub zur Vorsicht: Denn erst nach einer sechsmonatigen Übergangsfrist wollen die meisten neuen EU-Staaten die europäischen Garantie- und Haftungsregeln umsetzen, die eine Reparatur auch im Heimatland ermöglichen.

Ihre nationalen Währungen behalten die neuen Länder nach dem EU-Beitritt erst mal weiter. Den Euro müssen sie aber in den nächsten Jahren einführen. Das können sie nur, wenn sie die Maastricht-Kriterien erfüllen. Das bedeutet unter anderem einen festen Wechselkurs der eigenen Währung gegenüber dem Euro über wenigstens zwei Jahre.

 
Zoll:

Die Neuen gehören ab Mai 2004 alle zum EU-Binnenmarkt. Trotzdem gelten für den Warenverkehr in die einzelnen Beitrittsländer unterschiedliche nationale Regelungen. In der umgekehrten Richtung werden Waren aus den EU-Neuzugängen an den deutschen Grenzen aber nicht mehr kontrolliert. Wer jetzt plant, einen schwunghaften Handel mit tschechischen Zigaretten zu eröffnen, freut sich zu früh: Für zollfreie Einfuhr von so genannten verbrauchssteuerpflichtigen Waren wie alkoholische Getränke, Tabak und Kaffee gelten ab Mai die gleichen Beschränkungen wie für die alten EU-Länder: Pro Verbraucher dürfen bis zu 90 Liter Wein, 110 Liter Bier, zehn Liter Spirituosen und 200 Zigaretten nach Deutschland eingeführt werden. Eine Ausnahme machen die Inselstaaten Malta und Zypern für die Raucher: Von dort dürfen dagegen bis zu 800 Zigaretten pro Person eingeführt werden. Für Kulturgüter gelten weiterhin besondere Bestimmungen.
 
Reise:

Die neuen Länder sind noch nicht im Schengener Abkommen. Deshalb werden bei Grenzübertritten in und aus den neuen Ländern weiterhin Personenkontrollen durchgeführt. Reisepass oder Personalausweis bleiben also obligatorisch.
 
Job & Karriere:

Grundsätzlich haben EU-Bürger das Recht, überall in der EU zu arbeiten. Für Bürger der Beitrittsländer - ausgenommen Malteser und Zyprioten - gilt dies aber vorerst nicht. Sie müssen auch weiterhin eine Arbeitserlaubnis vorweisen, wenn sie in der EU einem Job nachgehen wollen. Dies gilt für die nächsten zwei Jahre. Wollen die Alt-EU-Länder die Regel über diesen Zeitraum hinaus beibehalten, müssen sie dies vor der EU-Kommission schlüssig begründen. Dabei ist diese Job-Klausel aber keineswegs verpflichtend: Die einzelnen EU-Mitglieder dürfen ihre Arbeitsmärkte auf nationaler Ebene öffnen, wenn sie dies wollen. Schweden, die Niederlande und Irland haben dies bereits angekündigt. Die EU-Neulinge dürfen ihrerseits den Arbeitskräfte-Zuzug in den Osten beschränken. Ob und wie sie von diesem Recht Gebrauch machen, ist allerdings noch nicht bekannt.
 
Immobilien und Grundstücke:

Der Erwerb von Immobilien ist nicht europäisch geregelt, sondern unterliegt nationalem Recht. Deshalb gelten für die einzelnen Beitrittsländer unterschiedliche Bestimmungen. Die meisten Staaten haben Übergangszeiten, während denen der Kauf von Immobilien beschränkt ist. Dem Kauf von Ferienhäusern oder Zweitwohnungen haben Polen, Ungarn, Tschechien und Zypern für eine Übergangsfrist von fünf Jahren einen Riegel vorgeschoben. Wer sich etwa für eine polnische Immobilie interessiert, braucht eine Genehmigung des Warschauer Innenministeriums. In Tschechien können sich Deutsche nur dann ein Haus oder eine Wohnung kaufen, wenn sie sich dort an einer Firma beteiligen oder eine gründen. Für Investitionszwecke ist der Erwerb von Grund und Boden in den neuen Mitgliedsstaaten ab Mai aber sofort möglich.

 

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BEITRITTSAKTE  / als zip-datei zum herunterladen  

 

 

Von Churchills Vision zur EU der 25

links in tagesschau.de

BEITRITTSLÄNDER-DATEN

2003

 

Die Vision eines vereinten Europas ist alt und reicht weit in die Geschichte Europas zurück. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges forderte der britische Premierminister Winston Churchill 1946 einen "Europarat", aus dem sich später "eine Art der Vereinigten Staaten von Europa" bilden könnte.

 

1950 schlägt der französische Außenminister Robert Schuman vor, die alten historischen Gegensätze zwischen Deutschland und Frankreich durch die gemeinsame Kontrolle der Kohle- und Stahlindustrie zu überwinden. Der deutsche Bundeskanzler Adenauer und der französische Wirtschaftsminister Monnet verwirklichen diese Idee und gelten seitdem als "Väter der Europäischen Union".

 

 

1951 - Montanunion

1951 wird die "Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl" kurz Montanunion von Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien Luxemburg und den Niederlanden in Paris gegründet. Mit der gemeinsamen Kontrolle über die Schwerindustrie sollte auch die Gefahr einer einsseitigen Waffenproduktion durch Deutschland gebannt werden.

 

1952 - Europäischer Gerichtshof

1952 folgte die Gründung des Europäischen Gerichtshofes. Er sollte das gemeinschaftlich geltende Recht wahren. Jeder Mitgliedstaat und jeder Bürger eines Mitgliedsstaat sollte hier gegen Verstöße gegen das Gemeinschaftsrecht klagen können.

 

1957 - "Römische Verträge"

Mit den "Römischen Verträgen" 1957 wurde die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Atomgemeinschaft Euratom beschlossen. Mit der Schaffung der EWG wurde die gemeinsame Politik von der Bergbauproduktion auf die Landwirtschaft, die Fischerei, das Verkehrswesen, das Wettbewerbsrecht und den Außenhandel ausgeweitet. Ebenso wurde die Zollunion beschlossen, die ab 1968 den freien Handel in der Union ermöglichen sollte.

 

1967 - Europäische Gemeinschaften

1967 schlossen sich die drei Gemeinschaften EWG, EGKS und Euratom unter dem gemeinsamen Dach der Europäischen Gemeinschaften zusammen.

 

1973 - Großbritannien, Dänemark und Irland treten bei

1973 stoßen Großbritannien, Dänemark und Irland zur Gemeinschaft. Norwegen entscheidet sich in einem Volksentscheid gegen einen Beitritt. Dem Beitritt Großbritanniens war eine jahrelange Blockadepolitik des französischen Präsidenten Charles de Gaulle vorausgegangen, der dem Königreich zu enge Bindungen zur USA vorwarf.

 

1974 - Europäischer Rat

1974 einigen sich die Mitgliedsländer dreimal im Jahr als Europäischer Rat zusammenzukommen. Heute werden diese Treffen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs gemeinhin als EU-Gipfel bezeichnet und finden zweimal im Halbjahr statt.

 

1978 - Europäisches Währungssystem

1978 wird ein einheitliches europäisches Währungssystem geschaffen. Aus diesem Währungssystem folgt schließlich 2002 die Einführung der gemeinsamen europäischen Währung.

 

1979 - Europäisches Parlament

1979 wird zum ersten Mal das Europäische Parlament gewählt, das aber zunächst nur begrenzte legislative Rechte besaß.

 

1981 - Beitritt Griechenlands

1981 wird der Beitritts Griechenlands beschlossen, 1986 folgen dann Spanien und Portugal.

 

1985 - Schengener Abkommen

1985 werden erstmals in den Ländern der Gemeinschaft Europäische Pässe ausgestellt, die den Grenzverkehr zwischen den Ländern erleichtert. Grundlage war das Schengener Abkommen über den allmählichen Abbau von Personenkontrollen an Grenzen.

 

1990 - Aufnahme der ostdeutschen Bundesländer

Mit der deutschen Wiedervereinigung werden 1990 die ostdeutschen Bundesländer in die Europäische Gemeinschaft aufgenommen.

 

1991- Vertrag von Maastricht

1991 Im Dezember beschließen die Mitglieder in Maastricht die "Europäische Union". Sie tritt ab November 1993 in Kraft. Die Gemeinschaft erschließt sich Politikfelder wie Bildung, Gesundheitswesen, Kultur, Entwicklungshilfe, gemeinsame Außen und Sicherheitspolitik, Justiz oder Inneres. Weiterer wichtiger Bestandteil des Maastrichter Vertrages war die stufenweise Errichtung einer Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) mit einer gemeinsamen europäischen Währung.

 

1993 - Kopenhagener Gipfel

1993 Auf dem Kopenhagener Gipfel im Juni werden die Beitrittsbedingungen für neue Mitgliedsstaaten definiert. Damit bereitet sich die Gemeinschaft auf eine Erweiterung durch Länder aus Mittel- und Osteuropa vor.

 

1994 - Europol

1994 hält der Ausschuss der Regionen mit 222 regionalen Vertretern seine erste Sitzung ab. Im gleichen Jahr nimmt Europol seine Arbeit auf. Ziel ist die koordinierte Bekämpfung von Drogenhandel und Schleuserkriminalität.

 

1995 - Beitritt von Österreich, Finnland und Schweden

1995 treten Österreich, Finnland und Schweden der Gemeinschaft bei. Damit wächst die Gemeinschaft auf 15 Länder an. Norwegens Bevölkerung spricht sich zum zweiten Mal gegen eine Mitgliedschaft aus. Auf dem Gipfel von Madrid im gleichen Jahr beschließen die Mitglieder die gemeinsame zukünftige Währung: den Euro.

 

1997 - Amsterdamer Vertrag

1997 Auf dem Gipfel von Amsterdam wird das Europäische Parlament als Gesetzgeber festgelegt und damit wesentlich gestärkt. Weiterhin wird in Amsterdam der Stabilitäts- und Wachstumspakt beschlossen, ein Kontrollmechanismus für die nationalen Haushalte.

 

1999 - Europäische Zentralbank

1999 wird der Euro offiziell eingeführt, vorerst allerdings als Buchwährung. Zur gleichen Zeit nimmt die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main als "Hüterin der Euro-Währung" ihre Arbeit auf.

Ebenfalls ab 1999 trat die "Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik" der europäischen Union in Kraft.

 

2000 - Nizza-Gipfel

2000 Auf der gemeinsamen Konferenz im französischen Nizza im Dezember beschließt die EU die institutionellen Reformen in Vorbereitung der Osterweiterung. Damit ist die Gemeinschaft bereit für die Aufnahme neuer Mitgliedsstaaten. Weiterer Höhepunkt in Nizza war die Proklamation der "Charta der Grundrechte der Europäischen Union", die erstmals von einem eingerichteten Konvent erarbeitet wurden.

 

2001 - EU-Konvent

2001 wird im belgischen Laeken wird ein Konvent zur Zukunft Europas einberufen. Er sollte das umfangreiche Regelwerk der EU grundsätzlich überarbeiten und die institutionellen Verhältnisse in Europa neu fassen. Für Konventpräsident Valéry Giscard d'Estaing ist der Abschluss der Arbeiten auch ein persönlicher Meilenstein: sollte die Regierungskonferenz der EU-Mitgliedsstaaten den Vertrag bestätigen, könnte der ehemalige französische Staatspräsident und Mitbegründer des europäischen Währungssystems nun auch der "Vater der Europäischen Verfassung" werden.

 

2003 - Zehn neue Mitglieder

Im April billigt das Europäische Parlament den Beitritt von Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Slowenien, Slowakei, sowie von Malta und Zypern.

In Athen wurde am 16. April der Beitrittvertrag unterschrieben. Stimmen alle Länder zu, erweitert sich die Europäische Union ab 1. Mai 2004 auf insgesamt 25 Länder.

 

 

Quelle:  mdr.de

 

 

   
 

 

 
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.

Bulgarien

Fläche in km²

:

110.994

Länge der Grenzen

:

Griechenland 494 km
Mazedonien 148 km
Rumänien 608 km
Serbien und Montenegro 318 km
Türkei 240 km

Einwohnerzahl

:

8.167.000

Bevölkerungsdichte je km²

:

74

ethnische Zusammensetzung



:



Bulgaren 85,7%
Türken 9,4%
Roma 3,7%
Russen, Armenier, Walachen, Griechen 1,2%

Sprachen

:

Bulgarisch (Amtssprache), Türkisch, Romani

Bruttosozialprodukt
pro Kopf in € (2001)

:

1.850

monatliches Bruttoeinkommen
pro Kopf in € (2002)

:

140,50

Bruttoinlandsprodukt
in Mio € (2001)

:

12.660

Staatsausgaben (2001)

:

Militär 3,94 Mrd. US-Dollar
Gesundheit 3,9% des BIP

Import in Mio € (2001)

:

7.475

Export in Mio € (2001)

:

5.719

Beschäftigungsverteilung (2000)

:

Industrie 27,2%
Land-/Forstwirtschaft 26,7%
Dienstleistungen 46,1%

Arbeitslosenrate in % (2002)

:

18,1

Lebenserwartung in Jahren

:

68 m / 75 w

Geburtenrate pro Frau

:

1,3

Säuglingssterblichkeit in %

:

1,5

Schulpflicht in Jahren

:

9

Alphabetisierungsgrad in %

:

99

TV-Besitz pro 100 Einwohner (2001)

:

35,9

Autobesitz pro 100 Einwohner (2001)

:

26,2

Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001)

:

17

Estland

Fläche in km²

:

45.227

Länge der Grenzen

:

Russland 294 km
Lettland 339 km
im W und N Ostsee bzw. Finnischer Meerbusen

Einwohnerzahl

:

1.435.000

Bevölkerungsdichte je km²

:

32

ethnische Zusammensetzung



:



Esten 65,3%
Russen 28,1%
Ukrainer 2,5%
Weißrussen 1,5%
Finnen 0,9%

Sprachen

:

62% Estnisch (Amtssprache),
35% Russisch (in Regionen, in denen Russen dominieren, besonders im Nordosten)
Sprachen der Minderheiten

Bruttosozialprodukt
pro Kopf in € (2000)

:

4.009

monatliches Bruttoeinkommen
pro Kopf in € (2001)

:

146

Bruttoinlandsprodukt
in Mio € (2000)

:

5.565

Staatsausgaben (2000)

:

Militär 1,5% des BSP
Gesundheit 5,1%
Bildung und Erziehung 6,8%

Import in Mio € (2001)

:

4.800

Export in Mio € (2001)

:

3.700

Beschäftigungsverteilung (2002)

:

Land-/Forstwirtschaft, Jagd, Fischfang 6,7%
Industrie 25,9%
Bauwirtschaft 6,6%
Dienstleistungen 54,5%,
Andere 6,2%

Arbeitslosenrate in % (2002)

:

9,1

Lebenserwartung in Jahren

:

65 m / 76 w

Geburtenrate pro Frau

:

1,34

Säuglingssterblichkeit in %

:

1,7

Schulpflicht in Jahren

:

9

Alphabetisierungsgrad in %

:

99

TV-Besitz pro 100 Einwohner (2001)

:

41,1

Autobesitz pro 100 Einwohner (2001)

:

39,4

Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001)

:

46,7

Lettland

Fläche in km²

:

64.589

Länge der Grenzen

:

Weißrussland 141 km
Estland 339 km
Litauen 453 km
Russland 217 km

Einwohnerzahl

:

2.417.000

Bevölkerungsdichte je km²

:

37

ethnische Zusammensetzung



:



Letten 57,6%
Russen 29,6%
Weißrussen 4,1%
Ukrainer 2,7%
Polen 2,5%
Litauer 1,4 %

Sprachen

:

62% Lettisch (Amtsprache),
36,1% Russisch,
Sprachen der Minderheiten

Bruttosozialprodukt
pro Kopf in € (2000)

:

3.270

monatliches Bruttoeinkommen
pro Kopf in € (2002)

:

198

Bruttoinlandsprodukt
in Mio € (2000)

:

8.008

Staatsausgaben (2001)

:

Militär 0,9% am BSP
Gesundheit 4%
Bildung und Erziehung 6,8%

Import in Mio €

:

3.993

Export in Mio €

:

2.481

Beschäftigungsverteilung (2001)

:

Land-/Forstwirtschaft 15,1%
Industrie 18,6%
Baugewerbe 6,7%
Dienstleistungen 59,6%

Arbeitslosenrate in % (2002)

:

12,8

Lebenserwartung in Jahren

:

65 m / 76 w

Geburtenrate pro Frau

:

1,2

Säuglingssterblichkeit in %

:

1,7

Schulpflicht in Jahren

:

9

Alphabetisierungsgrad in %

:

99

TV-Besitz pro 100 Einwohner (2001)

:

45,2

Autobesitz pro 100 Einwohner (2001)

:

25

Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001)

:

15

Litauen

Fläche in km²

:

65.301

Länge der Grenzen

:

1 273 km:
BeloRussland 502 km
Lettland 453 km
Polen 91 km
Russland (Kaliningrad) 227 km

Einwohnerzahl

:

3.698.000

Bevölkerungsdichte je km²

:

57

ethnische Zusammensetzung



:



Litauer 81,4%
Russen 8,3%
Polen 6,9%
Weißrussen 1,5%
Ukrainer 1,0%

Sprachen

:

85,3% Litauisch (Amtssprache),
47,3% Russisch, Polnisch, Belorussisch

Bruttosozialprodukt
pro Kopf in € (2000)

:

3.281

monatliches Bruttoeinkommen
pro Kopf in € (2001)

:

203

Bruttoinlandsprodukt
in Mio € (2000)

:

12.671

Staatsausgaben (2001)

:

Militär 1,3% am BSP
Gesundheit 4,8%
Bildung und Erziehung 6,4%

Import in Mio € ( 2001 )

:

7.051

Export in Mio € (2001 )

:

5.087

Beschäftigungsverteilung (2001)

:

Land-/Forstwirtschaft, Jagd, Fischfang 17,1%
Industrie 20,7%
Bauwirtschaft 6,5%
Dienstleistungen 55,7%

Arbeitslosenrate in % (2002)

:

13,1

Lebenserwartung in Jahren

:

68 m / 78 w

Geburtenrate pro Frau

:

1,3

Säuglingssterblichkeit in %

:

1,7

Schulpflicht in Jahren

:

9

Alphabetisierungsgrad in %

:

99

TV-Besitz pro 100 Einwohner (2001)

:

36,4

Autobesitz pro 100 Einwohner (2001)

:

32,2

Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001)

:

68

Malta

Fläche in km²

:

315

Länge der Grenzen

:

Küstenlinie 196,8 km
Gozo 56,01 km

Einwohnerzahl

:

397.500

Bevölkerungsdichte je km²

:

1219

ethnische Zusammensetzung



:



überwiegend Malteser (Nachkommen von Arabern, Italienern und u. a. Angehörigen anderer Mittelmeervölker)
Ausländer 7.200 (zu 49% Briten)

Sprachen

:

Amtssprachen Maltesisch (Landes- und Gerichtssprache; punisch-arabisches Idiom) und Englisch,
ebenfalls verbreitet ist Italienisch

Bruttosozialprodukt
pro Kopf in € (2000)

:

10.214

monatliches Bruttoeinkommen
pro Kopf in € (2001)

:

858

Bruttoinlandsprodukt
in Mio € (2000)

:

3.993

Staatsausgaben (2001)

:

Gesundheit 10% am BSP
Bildung 12%
Militär 2%

Import in Mio € (2000)

:

3.569

Export in Mio € (2000)

:

2.567

Beschäftigungsverteilung (2001)

:

Industrie 28,8%
Dienstleistungen 66,0%
Land-/Forstwirtschaft 2,2%

Arbeitslosenrate in % (2002)

:

7,4

Lebenserwartung in Jahren

:

75 m / 81 w

Geburtenrate pro Frau

:

1,91

Säuglingssterblichkeit in %

:

0,5

Schulpflicht in Jahren

:

9

Alphabetisierungsgrad in %

:

92

TV-Besitz pro 100 Einwohner (2001)

:

71

Autobesitz pro 100 Einwohner (2001)

:

49,2

Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001)

:

13,7

Polen

Fläche in km²

:

312.685

Länge der Grenzen

:

Russland 210 km
Litauen 103 km
Weißrussland 416 km
Ukraine 529 km
Slowakei 539 km
Tschechien 790 km
Deutschland 467 km
Küste 528 km

Einwohnerzahl

:

38.650.000

Bevölkerungsdichte je km²

:

124

ethnische Zusammensetzung



:



Polen 97%
Deutsche 1,3%
Ukrainer 0,6%
Weißrussen 0,5%

Sprachen

:

Polnisch (Amtssprache),
Sprachen der Minderheiten (Deutsch, Ukrainisch, Weißrussisch)

Bruttosozialprodukt
pro Kopf in € (2000)

:

4.693

monatliches Bruttoeinkommen
pro Kopf in € (2001)

:

540

Bruttoinlandsprodukt
in Mio € (2000)

:

176.668

Staatsausgaben (2000)

:

Gesundheit 1%
Bildung 5%
Verteidigung 4%

Import in Mio € (2001)

:

56.314

Export in Mio € (2001)

:

40.423

Beschäftigungsverteilung (2001)

:

Land-/Forstwirtschaft 19,2%
Industrie 24,0%
Baugewerbe 6,7%
Dienstleistungen 50,1%

Arbeitslosenrate in % (2002)

:

19,9

Lebenserwartung in Jahren

:

70,2 m / 78,4 w

Geburtenrate pro Frau

:

1,4

Säuglingssterblichkeit in %

:

0,9

Schulpflicht in Jahren

:

8

Alphabetisierungsgrad in %

:

99

TV-Besitz pro 100 Einwohner (2001)

:

41,3

Autobesitz pro 100 Einwohner (2001)

:

27,2

Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001)

:

7,7

Rumänien

Fläche in km²

:

238.391

Länge der Grenzen

:

3153 km:
Ukraine und Moldawien 1330 km
Ungarn 442 km
Serbien 546 km
Bulgarien 590 km
Küstenlinie 245 km

Einwohnerzahl

:

22.435.000

Bevölkerungsdichte je km²

:

97

ethnische Zusammensetzung



:



Rumänien 89,5%
Ungarn 7,1%
Roma 1,8%
Deutsche 0,5%

Sprachen

:

Rumänisch (Amtssprache), regional Ungarisch und Deutsch

Bruttosozialprodukt
pro Kopf in € (2002)

:

1.870

monatliches Bruttoeinkommen
pro Kopf in € (2002)

:

189

Bruttoinlandsprodukt
in Mio € (2002)

:

43.800

Staatsausgaben (2001)

:

Gesundheit 7%
Bildung 9%
Verteidigung 7%

Import in Mio € (2001)

:

17.360

Export in Mio € (2001)

:

12.544

Beschäftigungsverteilung (2001)

:

Industrie 25,8%
Land-/Forstwirtschaft 44,4%
Dienstleistungen 29,7%

Arbeitslosenrate in % (2002)

:

7,0

Lebenserwartung in Jahren

:

68 m / 75 w

Geburtenrate pro Frau

:

1,3

Säuglingssterblichkeit in %

:

1,9

Schulpflicht in Jahren

:

10

Alphabetisierungsgrad in %

:

98

TV-Besitz pro 100 Einwohner (2001)

:

20,1

Autobesitz pro 100 Einwohner (2001)

:

14,4

Internetverbreitung pro 100 Einwohner

:

0,7

Slowakei

Fläche in km²

:

49.034

Länge der Grenzen

:

Österreich 91 km
Tschechien 215 km
Ungarn 515 km
Polen 444 km
Ukraine 90 km

Einwohnerzahl

:

5.402.000

Bevölkerungsdichte je km²

:

110

ethnische Zusammensetzung



:



Slowaken 85,8%
Ungarn 9,7%
Roma 1,7%
Tschechen 0,8%
Ruthenen 0,4%
Ukrainer 0,2%
Deutsche und Polen 0,1%

Sprachen

:

Amtssprachen Slowakisch, Ungarisch (regional);
Tschechisch

Bruttosozialprodukt
pro Kopf in € (2001)

:

4.270

monatliches Bruttoeinkommen
pro Kopf in € (2001)

:

364

Bruttoinlandsprodukt
in Mio € (2001)

:

22.960

Staatsausgaben (2000)

:

Gesundheit 19%
Bildung 11%
Verteidigung 5%

Import in Mio € (2001)

:

16.113

Export in Mio € (2002)

:

13.783

Beschäftigungsverteilung (2001)

:

Land-/Forstwirtschaft 6,3%
Industrie 29,1%
Baugewerbe 7,9%
Dienstleistungen 56,7%

Arbeitslosenrate in % (2002)

:

19,4

Lebenserwartung in Jahren

:

69 m / 77 w

Geburtenrate pro Frau

:

1,3

Säuglingssterblichkeit in %

:

0,8

Schulpflicht in Jahren

:

9

Alphabetisierungsgrad in %

:

99

TV-Besitz pro 100 Einwohner (2001)

:

21,6

Autobesitz pro 100 Einwohner (2001)

:

24

Internetverbreitung pro 100 Einwohner (2001)

:

12,4

Slowenien

Fläche in km²

:

20.253

Länge der Grenzen

:

Italien 202 km
Österreich 324 km
Ungarn 88 km
Kroatien 546km

Einwohnerzahl

:

1.988.000

Bevölkerungsdichte je km²

:

99

ethnische Zusammensetzung



:



Slowenen 87,8%
Kroaten 2,8%
Serben 2,4%

Sprachen

:

Slowenisch (Amtssprache: 91%),
Kroatisch, Ungarisch, Italienisch,

Bruttosozialprodukt
pro Kopf in € (2002)

:

10.267

monatliches Bruttoeinkommen
pro Kopf in € (2001)

:

990

Bruttoinlandsprodukt
in Mio € (2002)

:

22.861

Staatsausgaben (2001)

:

2029,8 Mrd. SIT

Import in Mio € (2003)

:

11.649