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   D  -  SOZIAL-SYSTEM:

 

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norwegisches Modell  |  schwedisches Modell  |  dänisches Modell  |  englisches Modell  |  Schweizer Modell

 

 

Dänemark:  Wer nicht über die passende Ausbildung verfügt, der wird vom Arbeitsamt kurzerhand für den Arbeitsplatz umgeschult, der verfügbar ist. Zumutbar ist, was eine Anstellung verspricht.

Für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter existiert ein besonderes System  - die sogenannten Vicare: Arbeitslose, die die Stelle von Erwerbstätigen besetzen, während diese sich weiterbilden. Die Arbeitslosen gewinnen Berufserfahrung, die Beschäftigten können sich beruflich weiterqualifizieren. Und das Unternehmen kann potentielle Mitarbeiter testen - zu günstigen Konditionen: das Arbeitsamt trägt drei Viertel der Kosten des Programms.

 

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Die gesetzliche Rentenversicherung beruht seit ihrer Gründung auf dem "Generationenvertrag". Das steht zwar nirgends und keine Generation hat bisher einen "Vertrag" mit einer anderen Generation geschlossen. Gleichwohl beschreibt dieser Begriff, der sich eingebürgert hat, recht gut die tatsächliche Situation.
Die von der arbeitenden Generation gezahlten Versicherungsbeiträge wurden und werden im Umlageverfahren dazu verwendet, die Renten für die jeweiligen Rentenbezieher zu zahlen. Die bisherigen Beitragszahler und jetzigen Rentenbezieher haben also ihre Beiträge für die Generation ihrer Eltern bezahlt. Dieses im Vertrauen darauf, dass die Generation ihrer Kinder wiederum die notwendigen Beiträge zahlt, um den Lebensabend der Eltern zu sichern.

 

Professor Diether Döring, der an der Universität Frankfurt die Sozialsysteme unterschiedlicher Länder vergleicht:  „Die bisherige Arbeitslosenhilfe war aus europäischer Sicht sehr komfortabel für Leute, die früher gut verdient haben, weil sie auch Langzeitarbeitslose unbegrenzt mit einer lohnbezogenen Leistung ausgestattet hat. Das kommt praktisch nirgends noch mal vor.“ Doch auch das künftige Arbeitslosengeld II wird im europäischen Vergleich immer noch eine überdurchschnittliche Leistung sein: „Ganz einfach, weil das Arbeitslosengeld II an die Sozialhilfe angelehnt ist, und die ist aus europäischer Sicht in Deutschland relativ hoch“, so Döring.

 

 

Ein Maß für die Ausgeglichenheit der Einkommensverteilung zu messen, ist der so genannte Gini-Koeffizient: Je niedriger er ist, umso ausgeglichener ist die Verteilung.

 

 

 

 

 

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Das soziale Netz in Deutschland besteht aus vielen Knoten. 

 

Zu den größten zählen Renten- und Krankenversicherung mit Ausgaben von 425 und 258 Milliarden Mark im Jahr 2000. 

 

Es folgen die Ausgaben für den Arbeitsmarkt (127 Milliarden Mark) und für Beamtenpensionen (65,5 Milliarden Mark). 

 

Wesentlich kleinere, aber für die Betroffenen ebenso wichtige Knoten sind beispielsweise das Wohngeld und die Ausbildungsförderung. 

 

Insgesamt erreichten die direkten sozialen Leistungen im vergangenen Jahr eine Höhe von 1 191 Milliarden Mark. Darin enthalten sind rund 70 Milliarden Mark Beiträge des Staates (im Wesentlichen zur Sozialversicherung). 

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http://www.nai-ev.de/grundsaetze/Sozialstaat.htm:

 

 

 

 

 

 

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